Achim Amme

Autor
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Steckbrief

geboren am: 30.10.1949
geboren in: Celle
lebt in: Hamburg, Eimsbüttel

Kontakt: Eimsbütteler Str. 46, 22769 Hamburg

Telefon: 0404396817

Vita

Achim Amme wurde 1949 als Enkel des Kaufmanns, Imkers, Tierzüchters, Schwarzbrenners, Rübensaft- und Apfelsaftfabrikanten Adolf Amme in Celle geboren. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist er in Uetze/Hann. als Sohn des Wäschereibesitzers Joachim Ebeling und späteren Bürgermeisters am Ort. Die Mutter Gisela (geb. Amme) arbeitete nach dem frühzeitigen Tod seines Vaters (1976) als Angestellte im öffentlichen Dienst. Die Großmutter väterlicherseits, Helene Metzger, lebte nach der Vertreibung aus Stettin in Hamburg und war gelernte Opernsängerin, ohne diesen Beruf je ausgeübt zu haben. Neben den Schulstunden nahm Achim Amme Klavier-, Gitarren- und Schlagzeugunterricht und wirkte an Theaterproduktionen mit. Angeregt durch die Beatmusik in den 60er Jahren schrieb er ab seinem 15. Lebensjahr regelmäßig eigene Songs (zunächst auf englisch). Gelegentliche Auftritte mit (Amateur-)Bands folgten. Außerdem war er Mitglied der Schülermannschaft, die 1968 Deutscher Meister im Hallenhandball der Gymnasien wurde. Nach dem Abitur reiste er als Austauschschüler (AFS) für ein Jahr in die USA, wo er sowohl an der High-School, als auch am dortigen Stadttheater weitere Erfahrungen als Schauspieler sammeln konnte. Erste Kurzgeschichten fallen auch in diese Zeit. Nach seiner Heimkehr besann sich Amme bei seinen Schreibversuchen ganz auf seine Muttersprache und nahm 1969 ein Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Köln auf. Später wechselte er an die Max-Reinhardt-Schule, Berlin, wo er 1972 sein Diplom als staatlich geprüfter Schauspieler erhielt. Amme betätigte sich mehrere Jahre als Theaterschauspieler, anfangs bei George Tabori in Berlin, später am „Jungen Theater Göttingen“, „Westfälische Kammerspiele, Paderborn“, „Landesbühne Hannover“ und in freien Berliner Gruppen. Mehrere Tourneen mit dem Goethe-Institut führten ihn durch Jugoslawien, Skandinavien und nach London (The Old Vic Theatre). In diese Zeit fällt auch seine erste Buchveröffentlichung: „Sonette für Göttinnen“ (1978). Weitere folgten, ebenso wie diverse Belobigungen. Als Ringelnatz-Preisträger (1986) beschloss Amme, seinen Lebensunterhalt mit öffentlichen Auftritten zu verdienen. 1987 trat er dem Verband Deutscher Schriftsteller bei. 1992 belegte Amme den Kontaktstudiengang Popularmusik an der Hochschule für Musik in Hamburg. Nach einem 9-monatigen Literaturstipendium im Wendland (1993, Schreyahn) wählte er die Hansestadt zu seinem festen Wohnsitz. Er produzierte seine erste CD mit eigenen Songs und nahm eine Tätigkeit als freier Lektor (Abt. Fernsehspiel) beim ZDF an (1995 – 2008). In der Zeit von 1997 bis 2001 schrieb er Kurzgeschichten und Satiren für die Süddeutsche Zeitung. Inzwischen tritt er nicht nur mit eigenen Texten an die Öffentlichkeit, sondern präsentiert auch Programme mit Werken anderer Autoren (Hans Christian Andersen, Brüder Grimm, Joachim Ringelnatz, John Lennon u.a.). Seit 1997 ist Achim Amme, neben seiner schriftstellerischen und musikalischen Arbeit, auch als Schauspieler für Film und Fernsehen tätig.
   

Würdigung

2015 1. Preis in der Kategorie "Märchen" beim Wettbewerb "Fun-For-Writing", Berlin
2015 Unterstützung durch die RWLE Möller-Stiftung für das Buch "Der kleine Adolf – Die Geschichte(n) meines Großvaters"
2012 “Die Welt ist schlecht” wird in die Liste der “interessantesten, faszinierendsten und emotionalsten Songs” gewählt       
2011 Einladung vom Goethe-Institut zur Jubiläumsfeier der 150-jährigen Deutsch-Japanischen Freundschaft, Tokio
2009 + 2010 Finalist beim Potsdamer Chansonfestival
2008 1. Platz beim Internetwettbewerb zum Thema "Friedenstexte"
2007 Nominierung zum Chanson & Liedwettbewerb, Stuttgart
1999 Förderprojekt der Kulturstadt Europas, Weimar; 1998 Kurzgeschichtenpreis beim Süddeutschen Rundfunk
1993 9-monatiges Nieders. Literatur-Stipendium, Künstlerhof Schreyahn, Wendland
1992 Drehbuchförderung der Nieders. Filmförderung, Hannover
1991 Hafiz-Literaturpreis (Satire), Düsseldorf; Stadtschreiber in Soltau
1990 Förderung aus Mitteln der Treuhandstelle für Wirtschaftsförderung, Hannover
1989 Nominierung für den Kleinkunstpreis St. Ingbert; Nominierung für das Festival Chanson, Saarbrücken
1986 Ringelnatz-Preisträger, Cuxhaven
1985 1. Preis beim Märchenwettbewerb des NDR, Hamburg
1984 Arbeitsstipendium des Niedersächs. Ministeriums für Wissenschaft u. Kultur, Hannover

Aktuelles

"All You Need Is Love", Programm anlässlich des 75. Geburtstags von John Lennon: www.achim-amme.de

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Versnetze_zehn

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist2017 Lyrik

Versnetze_neun, Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist2016 Lyrik

untertan - texte zur zeit: Anthologie zu den Fünften Berner Bücherwochen

Geest-Verlag2015-10-01 Lyrik + Prosa

Und niemand glaubt an mich?!: Anthologie zum 5. Brüggener Literaturherbst

Geest-Verlag2014-10-09 Lyrik u. Prosa

Versnetze_sechs

Verlag Ralf Liebe2013 Lyrik

Versnetze_fünf: Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart

Ralf Liebe, Weilerswist2012-09-01 Lyrik

STYX - Fluss der Toten: Anthologie

Luzifer2011 Prosa

Rock Stories

Langen/Müller2009-09-02 Prosa

Mein Song: Texte zum Soundtrack des Lebens

Ars Vivendi2005-03 Prosa

Flasche leer! - Das kleine Buch vom großen Durst

Wilhelm Heyne Verlag, München2002 Lyrik

Mach die Tür zu, Uwe!: Satiren aus der Republik

Verlag Styx 96, Augsburg1998-11 Prosa

Die Geschichte vom Rotkäppchen: Ursprünge, Analysen, Parodien eines Märchens

Muriverlag + Erckenbrecht1997, 12. abermals erweiterte Auflage

Pflücke die Sterne, Sultanim

H.-W. Verlag, Dorsten1996 Lyrik u. Prosa

Funkenflüge 1994. Vor Gebrauch schütteln

Quantenspringer, Göttingen1994 Lyrik u. Prosa

Geschichten vom Weihnachtsmann

Droemer Knaur, München1989 Lyrik u. Prosa

Der Rhein in Mythen, Märchen und Erzählungen.

Droemer Knaur, München1988 Lyrik u. Prosa

In Liebe. Von Herz nach Schmerz. Gedichte, Lieder und Geschichten. ( rororo panther).

Rowohlt TB-V., Rnb.1988

Der Wald in Mythen, Märchen und Erzählungen.

Droemer Knaur, München1987 Lyrik u. Prosa

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Gedichte und Bilder

Bert Schlender, Göttingen1985 Lyrik

Geismar. Geschichte, Gedichte, Geschichten

Bert Schlender, Göttingen1984

Nachtbus nach Mitte: Berliner Gedichte von heute

Verlag für Berlin-Brandenburg2016-06-30 Lyrik

Die Kunst der Einfachheit: Geschichten in Einfacher Sprache

Bundesvereinigung Lebenshilfe2015-10-05 Lyrik u. Prosa

Versnetze_acht

Verlag Ralf Liebe2015-09-01 Lyrik

Glücksvogel

Beltz & Gelberg2013-07-08 Geschichten, Gedichte u. Bilder

Schachbordelle: 35 Erotische Gedichte und Geschichten zum Menantes-Preis für erotische Dichtung 2012

quartus-Verlag2012-10 Lyrik u. Prosa

Wo kommen die Worte her?

Beltz & Gelberg2011-09-06 Geschichten, Gedichte u. Bilder

Kindlein, Ochs und Eselein: Komische Weihnachtsgedichte

Kein & Aber2009-10-01 Lyrik

Nordsee ist Wortsee. Nordsee-Poesie, eine Anthologie

Wachholtz2006-06 Lyrik u. Prosa

Die Literarische Venus: Dorstener Lyrikpreis 2003

H.-W. Verlag, Dorsten2003-11 Lyrik u. Prosa

Groschen gefallen...

Neue Cranach Presse, Kronach2000 Lyrik

Wilhelm-Busch-Preis für satirische und humoristische Versdichtung 1998

Druck: Warnecke Obernkirchen1998 Lyrik

... im Fluss, brennend: Anthologie von Kurzprosa und Lyrik

Verlag Styx 96, Augsburg1997

Funkenflüge - Schwerer Brummer

Quantenspringer, Göttingen1995 Lyrik u. Prosa

Du bist ganz anders als gedacht. Versöhnungsgeschichten

Kreuz-Vlg., Stgt.1992-10 Prosa

Hexengeschichten

Helmut Lingen, Köln1989 Prosa

Die Elbe

Doemer Knaur, München1988 Lyrik u. Prosa

Das Moor in Mythen, Märchen und Erzählungen.

Droemer Knaur, München1987 Lyrik u. Prosa

Mehr ahnend als wissend. Erotisches Lese- und Bilderbuch

Bert Schlender, Göttingen1987 Lyrik

Das ist ja wie im Märchen. Satiren aus dem Volk

Steidl Verlag, Göttingen1985 Prosa

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

Sterz 109:Schönheit

Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kulturpolitik, Graz2014 Lyrik, Prosa, Essays, Fotos

Tasten 11 - Magazin für Literatur

Stoske & Bertling, Velbert1998/99 Lyrik u. Prosa

Sog Tellheimer Apfelabschuss -Literaturzeitschrift f. Hamburg u. Berlin

Finkeldey/Wolf1996 Lyrik u. Prosa

Der Sperling: Das Magazin für Literatur und Grafik 1-2006

Engelsdorfer Verlag, Leipzig2006-03 Lyrik u. Prosa

Der Dreischneuß - Blätter für Gedichte, Geschichten, Glossen

Marien-Blatt Verlag, Lübeck1997

Übersetzungen

Shakespeare Sechsundsechzig: Variationen über ein Sonett

Murivlg, Kassel2001-02

Herausgeberschaften

Dahinten in der Heide... Auf den Spuren von John Lennon

Verlag Atelier Bernd Lehmann2010 Bildband

Über Werk / Autor

Ein Abend über die Musiklegende John Lennon

Hamburger Abendblatt2015 Interview

KulturNetz

Zeitschrift der ver.di2013/2 Kulturzeitschrift

Achim Amme-Der Welt ist schlecht

Ein Achtel Lorbeerblatt.2012 Online-Magazin

Was macht Achim Amme?

Eims-Net2009/12 Internet-Artikel

Ohne die Beatles wäre ich kein Musiker

Aachener Zeitung2015 Interview

Kranich

Zeitschrift der "Krankenhaushilfe e.V.", Neumarkt/Oberpf.2013/1 Biografisches

Achim Amme-Der Welt ist schlecht

Christian Ludwig Verlag2012 Folk-Magazin

Weit mehr als eine Ulknudel

Walsroder Zeitung2009

sonstige Werke

"Goldrichtig – 50 Jahre SongReiten, Doppel-CD, Bluebird Café Berlin Records, 2015
"Ich habe dich so lieb", CD, Bluebird Café Berlin Records, 2015
"Der Welt ist schlecht", CD, Bluebird Café Berlin Records, 2011
"Noahs Paarty", CD zum Buch, atman, Hamburg, 2002;
"Hand aufs Herz - Schmerz, Satire, Rock'n'Roll", CD, ContraPunkt, 1993

Multimedia

Zuletzt durch Achim Amme aktualisiert: 21.07.2017

Literaturport ID: 1398