Andreas Gläser

Steckbrief

geboren am: 17.1.1965
geboren in: Berlin-Prenzlauer Berg
lebt in: Berlin, Prenzlauer Berg

Vita

Andreas Gläser wurde am 17. Januar 1965 in Berlin-Prenzlauer Berg geboren, er benötigte für den Abschluss der 10. Klasse der POS 11 Jahre, für die anschließende Ausbildung zum Tiefbauarbeiter nur ein halbes, musste aber zwei Jahre runter reißen. In den ´90ern war er als Maler, Monteur und Meisenmann beschäftigt, oftmals aber für ein halbes Jahr von solchen Zwängen befreit.

Seine ersten Storys fanden sich 1994 im Berliner Fußball-Fanzine "Der Zonenzombie", wenig später auch im Leipziger "Melk die fette Katze". Gläser schrieb unter dem Pseudonym Jan Schlendrian, dachte nicht ans öffentliche Vorlesen und tat nach der Einstellung des "Zonenzombies" ein Jahr nichts.

Im Januar 1998 beteiligte er sich erstmals an den Lesungen des Social Beats, drängte sich aber häufiger bei den Lesebühnen auf, allerdings unter seinem bürgerlichen Big Name, weil er glaubte, kein werbewirksames Pseudonym zu benötigen.

1999 produzierten Kamera-Bernd und er fünf TV-Sendungen, in denen abwechselnd Geschichten und Punkrock dargeboten wurde. Der anvisierte Skandal blieb aus, die Reihe wurde eingestellt, auch weil im Oktober ´99 die Mitbegründung der Chaussee der Enthusiasten und die somit geforderten neuen Texte alle Kraft beanspruchten.

Im März ´02 stieg Gläser bei den Enthusiasten aus, weil sich die Produktion von Kurzgeschichten vorerst erschöpft hatte und sich das, was er gerade schrieb, vom Charakter der Lesebühnentexte entfernte.

Im August 2002 debütierte Gläser mit "Der BFC war schuld am Mauerbau" in den G8-Buchläden. Das weitestgehende Lob bei Kritikern und Käufern bescherte ihm im März ´03 eine zweite Auflage. Es kam zu bundesweiten Solo-Lesungen. Im November ´03 erschien seine Hörbuch-CD "Zonenschläger", für die er in einem Kreuzberger Kabuff alte und neue Texte mit verschleimten Rachen einlas.

2003 war das Jahr des Kosmosklub. Gläser legte mit Ahne, Paul, Atak, Lt. Surf und Jakob interplanetarische Tanzmusik für die Ostler von Morgen auf.

Im März ´06 erschien endlich Gläsers Zweitwerk, "DJ Baufresse". Neben dem vierteiligen Titel gebenden Miniroman finden sich 30 Geschichten, die oft von Arbeit, Sport und Spiel handeln. Der wundervolle "DJ" knüpfte nicht am Debüterfolg an, auch weil der Literaturbetrieb eine Weiberwirtschaft ist.

Im Mai 2007 erschien Gläsers Anthologie plus CD, "Pauschal ins Paradies", für die er viele Verbündete der verschiedenen Phasen um Beiträge für den Weltfrieden bat. Derzeit arbeitet Gläser an weiteren Wundern. Juli 2007.

Aktuelles

www.baufresse.de