Antje Wagner

Vita

Antje Wagner wurde in Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) geboren und wuchs in einem kleinen Elbdorf im Fläming auf. Sie studierte deutsche und amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaften in Potsdam und Manchester. Ihre Magisterarbeit schrieb sie über Verbindungen im Denken und Schreiben Schillers, Gertrude Steins und Ernst Jandls und deren „aktivierende“ Wirkung auf den Leser. Später arbeitete sie als Kellnerin und als Sprecherin, u.a. fürs Bildungsfernsehen. 

Sie schreibt Romane, Erzählungen und Theaterstücke und übersetzt auch aus dem Englischen. Sie lebt und arbeitet in Hildesheim und Potsdam. 

Würdigung




2013:

Vakuum wird mit dem "Leipziger Lesekompass" der Leipziger Buchmesse und der Stiftung Lesen ausgezeichnet

Vakuum gelangt auf die Shortlist zum SERAPH in der Kategorie "Bestes phantastisches Buch"


2011/12:

Okt. 2012: auf die FAZ-Liste "20 unter 40" gewählt worden (die besten deutschsprachigen Autor/innen unter 40 Jahre)

Schattengesicht wird "Jugendbuch des Monats" bei Ö1/ORF (Juni 2012)

Schattengesicht wird "Krimi des Jahres" der Händlergemeinschaft "Die schwulen Buchläden" (Jan 2011)



2009/10: 

* Auszeichnungen für Unland:

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ver.di Literaturpreis  Jurybegründung: Unland hat die Jury mit seiner "sprachlichen Rasanz sowie inhaltlichen Raffinesse" überzeugt.

- White Ravens 2010 (Empfehlungsliste der Internationalen Jugendbibliothek IJB)

- Kinder- und Jugendbuchliste (Winter 2009/2010, Saarländischer Rundfunk und Radio Bremen)

- Die besten 7 Bücher für junge Leser (Okt 2009, DeutschlandRadio und Focus)

- Jugendbuchfavorit der Stiftung Lesen (Herbst 2009)

- Nominierung in die Top 20 der Moerser Jugendbuchjury aus allen internationalen Jugendbüchern 2009/2010 (Platz 12)



* Andere Auszeichnungen 09/10:

- Preisträgerin beim Marburger Kurzdramenwettbewerb mit dem Stück Der Tourist

- Esslinger Bahnwärterin 

- Feuergriffel für Kinder- und Jugendliteratur


2007: Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf

2006: Erfurter Stadtschreiber-Literaturpreis
 
2005: Stipendiatin des Europäischen Schriftsteller- und Übersetzerzentrums Athen

2004: Klagenfurter Literaturkurs

2003: Künstlerdorf Schöppingen

Aktuelles


+++ Februar 2014 +++ Filmrechte für VAKUUM verkauft +++ Grown up Films (Kinderfilm GmbH) +++


+++ Besuchen Sie mich auch auf meiner Website +++


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NÄCHSTE VERANSTALTUNGEN



5. Februar - 30. April 2014: Arbeitsaufenthalt auf der Festung Dilsberg/Neckargemünd. Das Stipendium wurde vergeben von der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis.

11. Februar 2014, 9.10 Uhr: Lesung aus VAKUUM
Gymnasium Neckargemünd

12. Februar 2014, 10.30 Uhr: Lesung aus VAKUUM
Stadtbibliothek, Neustadt an der Weinstraße

13. Februar 2014, 10 Uhr: Lesung aus VAKUUM
Berufsschule am Berufsbildungswerk, Neckargemünd

19. Februar 2014: 19:30 Uhr Abschlusspräsentation des Schreibzimmers
Literaturhaus Frankfurt/Main, Moderation: gemeinsam mit Arne Rautenberg

12. März 2014, 10.30 Uhr, Lesung aus VAKUUM
Gemeindebücherei, Nussloch

18. März 2014: gemeinsam mit Kevin Brooks, Lesung aus aktuellen Titel, ich lese aus VAKUUM
Internationales Jugendliteraturfestival "Im Süden", Bürgerhaus (Saal), Pullach (genaue Infos folgen)

19. März 2014, 10 Uhr: Lesung aus UNLAND
Pfarrhaus, Aichach, Veranstalter: Stadtbücherei

20. März 2014, Stadtbibliothek, Offenburg
8.30 Uhr: Lesung aus VAKUUM
11:30 Uhr: Lesung aus UNLAND

27. März 2014, Heinrich-Böll-Gymnasium, Ludwigshafen
Lesung aus VAKUUM
Lesung aus UNLAND
(genaue Zeiten folgen)

4. April 2014: Lesung aus VAKUUM
15. Mannheimer Lesenacht, Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium, Mannheim
(genaue Infos folgen)

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Informationen für VeranstalterInnen:


Wenn auch Sie gern eine Lesung oder einen Schreibworkshop buchen möchten, können Sie mir gern eine Nachricht über das Kontaktformular schicken.

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Pressestimmen zu VAKUUM:


"... atemberaubend spannende Kopfreise ...", 8. Oktober, PNN --> mehr  

"Auch diesmal erzählt die Autorin eine Bandengeschichte an der Schnittstelle zwischen Thriller und Krimi strategisch so ausgefeilt, dass man das Buch zweimal lesen und die Hinweise auf des Rätsels Lösung farbig unterstreichen möchte. Es gibt zwei Ebenen des Geschehens, aus der wirklichen Welt schält sich eine zweite, unterbewusste, wie auf einem doppelt belichteten Foto.", 6. Oktober 2012, Tanja Kasischke, Märkische Allgemeine Zeitung --> mehr

 "Vakuum ist ein ungewöhnlicher Roman, von dem Leser sich unvoreingenommen überraschen lassen sollten. Mit seinen feinen Tönen und Gefühlswahrnehmungen entzieht sich das Buch der schnellen Zuordnung zu Genre oder Zielgruppe. Die Handlung wird mit Sicherheit im Unterricht oder unter Literaturliebhabern für Diskussionsstoff sorgen. Antje Wagner zeigt sich erneut als Meisterin in der Charakterisierung eigenwilliger Figuren mit einem Hang zu burschikosen Mädchenfiguren. Die Figur der Alissa, vernünftige ältere Schwester und von Fremden stets für zuständig gehalten, finde ich in Vakuum besonders gelungen. Hervorzuheben sind Wagners sorgfältige Recherche, z. B. im Gefängnismilieu, wie auch ihr Humor, der sich auf leisen Sohlen heranschleicht.", buchtips.net --> mehr  

"Ein gelungener Denkanstoß für Jung und Alt. VAKUUM veranlasst den Leser, mal innezuhalten und sich mit sich selbst zu beschäftigen, sich seinen Ängsten und Fehlern zu stellen statt zu verdrängen und im sozialen Rückzug zu vereinsamen.", 22. September 2012, Dystopische Literatur  --> mehr


Blogbesprechungen zu VAKUUM

 "Ein packender Thriller. Mit VAKUUM wagt Antje Wagner ein Experiment, welches die Protagonisten dazu zwingt, ihr eigenes Leben zu hinterfragen und zu erkennen, welche Konsequenzen ihr Handeln haben kann.", 14. September 2012, Chilly - Das junge Magazin       Blog-Besprechungen   "(...) ein kleiner Schatz, in den der Leser voll und ganz eintaucht und erst am Ende des Buches wieder hervorkommt.", Lesendes Katzenpersonal --> mehr  

"... von der ersten Seite an absolut gefesselt und wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.", bibliofila83 --> mehr

"Ein Universum voller elektrisierender und schockierender Momente.", Booklover --> mehr

"Die Ungewissheit und der subtile Grusel erinnern eigentlich schon an einen klassischen Horrorroman, aber der Nebel hat eine ganz andere Bedeutung und das ist es auch, was dieses Buch so besonders macht.", Die Büchertante --> mehr

"Ein superspannender Road-Trip durch die gesamte Republik, bei welchem sich die fünf jugendlichen Protagonisten letztlich mit sich selbst auseinandersetzen und sich ihren Geheimnissen stellen müssen. Dabei kommt es nicht nur für die Jugendlichen sondern auch für den Leser zu zahlreichen Gänsehaut- und Überraschungsmomenten, die das Buch zu einem echten Page-Turner machen.", Die Pfötchen-WG --> mehr

"Antje Wagners Bücher sind anders als andere Bücher. Oft vereinen sie mehrere Genres miteinander, sind Thriller, Fantasy- und in diesem Fall auch ein bisschen Horrorroman in Einem. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, die Geschichte wird auf mehreren Ebenen erzählt. (...) Die Spannung bleibt das ganze Buch über dermaßen hoch, dass es manchmal kaum auszuhalten ist.", teachocolateandbooks --> mehr  

"Ein sehr atmosphärisches und spannendes Jugendbuch, dessen Fokus stark auf den Figuren, ihren Geschichten und ihrer Entwicklung liegt. Dabei weckt die Autorin die Urängste des Menschen und versetzt ihre Leser damit in das Gefühl atemloser Beklemmung. Absolute Leseempfehlung!", tintenmeer --> mehr  

"Soviel Spannung und Erwartung verspüre ich selten beim Lesen.", his + her books --> mehr

  "So ist der Autorin mit bewährtem Rezept erneut ein Buch gelungen, daß Untiefen der menschlichen Innenwelt in mystische Bilder und Vorgänge überträgt und den Leser fesselt. (...)", aus.gelesen --> mehr  

"Antje Wagner erzählt in einer klaren Sprache, die der Zielgruppe gerecht wird, aber auch poetisch sein und zu Tränen rühren kann.  Am Ende hat man als Leser die Figuren wirklich lieb gewonnen und hält gebannt den Atem an, aus Angst, diese 5 großartigen jungen Menschen könnten es nicht schaffen.", seitengeflüster --> mehr  

"Obwohl ich mir sicher bin, auch dieses Buch nach kurzer Zeit wegzulegen, setze ich mich gemütlich mit „Vakuum“ hin. Und lese. Und lese. Und lese ...", Lesemomente --> mehr  

"Als alle Handlungsstränge zusammenlaufen, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen!", Tanjas Rezensionen --> mehr  

"... verwendet archetypische Symbole, um ihre Geschichte auf einer sehr intimen Ebene zu erzählen. Daher fallen mir sofort einige Filme ein, etwa LANGOLIERS, FLATLINERS, THE FOG, DIE WAND, THE STAND und andere, die mit ähnlichen Elementen spielen und die Urängste der Menschen aufgreifen.", SaraSalamander --> mehr

  "Ein ungewöhnlich spannendes, berührendes Buch.", Kinderblog --> mehr

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Pressestimmen zu SCHATTENGESICHT:


Schattengesicht ist das "Monatshighlight" auf folgenden Seiten geworden:

Bei Sabine von "Büchersüchtig" im Februar 2011! Hier

Bei Anette von "Katze mit Buch" im November 2010! Hier 

Auf dem Kulturportal Brandenburg im Februar 2011! Hier

Bei Charlene von "LeseLust & LeseLiebe" im Dezember 2010 (dort auch als Buch des Jahres 2010)! Hier


Vielen Dank für die Nominierung! :)

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"
Von Anfang an zieht die Geschichte die Leser in ihren Bann. Antje Wagner baut eine leise, hintergründige Spannung auf, die sich zum Sog entwickelt. Man will immer weiter lesen, sich in Milas Kindheit vorarbeiten, die Ritzen ihrer Seele erkunden und das, was in ihrem Kopf vorgeht.", 5.2.2011, Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine

"Die Autorin Antje Wagner ist eine Meisterin der Schilderung des Unheimlichen und so ist auch ihr erster Kriminalroman unheimlich und geheimnisvoll. Mich hat das Unheimliche oder sogar das Grauen von der ersten bis zur letzten Seite begleitet.
Wer ist Polly, die seltsame Begleiterin der jungen Frau Milana, vor deren Stimme sich alle Menschen fürchten? Wir erfahren in Rückblenden, die immer mehrere Jahre zurückspringen, warum die beiden Frauen auf der Flucht sind..., und warum in ihrer Umgebung Menschen starben. Selbstjustiz ist ein Thema des Romans ohne jegliche Wertung des Geschehens. Am Ende erscheint Milana als Täterin sowie als Opfer das benutzt wurde in einer Freundschaft, einer unheilvollen Abhängigkeit. Wir wissen nicht, ist Milana, Täterin, Komplizin oder Wahnsinnige." 6.11.2010, Dore Sanner, frauenseiten.bremen

"Nein, dies ist keiner der üblichen Kriminalromane. (...) In Schattengesicht wird der Mörder benannt, man weiß, wie das Opfer zu Tode kam. Hier geht es um das Warum. Bis zur Auflösung lauern unzählige Abgründe, ist die Autorin viele Male mit dem Leser hinabgestiegen ins Dunkle (...) Man leidet förmlich mit den beiden Protagonistinnen, deren gemeinsames Schicksal in allen Zeitebenen immer unausweichlicher erscheint und denen man helfen möchte. (...) Es schwingt eine unsichtbare Bedrohung mit, die der Leser nur schlecht einordnen kann, die aber eine ungeahnte Sogwirkung entfaltet.", 4.10. 2010, Karina Blüthgen, Mitteldeutsche Zeitung

"(...) Dass nach Polly gefahndet wird, ist nur eines von Milanas Problemen. Irgendetwas Gravierendes scheint mit Polly nicht zu stimmen, denn andere Menschen starren sie an, reagieren völlig verstört auf sie. Spätestens an diesem Punkt war ich der Geschichte verfallen. Möglichst noch in dieser Minute wollte ich wissen, was mit Polly los ist. Doch um Antje Wagners Sprachbilder in allen Feinheiten auszukosten und kein Detail zu verpassen, musste ich besonders achtsam lesen. (...) Eine Geschichte ist außergewöhnlich, wenn sie noch lange nachklingt, nachdem der Leser das Buch geschlossen hat - wie die von Milana und Polly.", September 2010, buchtips.net
mehr
 
"Schattengesicht ist eine beklemmende und unheimlich gut konstruierte Spurensuche. Je größer die Hitze, desto mahnender das innerliche Frösteln und je klarer der Himmel unter der wärmenden Sonne, desto mehr tappt man als LeserIn im Dunkeln, ohne sich dem erzählerischen Sog entziehen zu können. Zweihundert Seiten Stirnrunzeln und Gänsehaut - Spannung bis zum großartigen letzten Satz.", Marie Heidensfelder, 4. 9. 2010, Aviva
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"Die Lehrerin Mila und ihre außergewöhnliche Freundin Polly sind auf der Flucht. Immer wieder passieren Morde wie der an Rosa Mailand, der nylonbestrumpften sadistischen Aufsicht der Zimmermädchen. Das Grauen lauert in jeder Nachbarschaft, im kleinkarierten Stuttgart, in der Dunkelheit Schwedens, in der Gegenwart wie in der Vergangenheit, nah und fern. Antje Wagner beschreibt in ihrem ersten Kriminalroman Schattengesicht die Charaktere so dicht und wirklich, dass die Leserin eine Mordslust überkommt und am liebsten mitmengen würde. (...)", 21.9.2010, Siegessäule
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Pressestimmen zu Unland:



"Franka ist eine sehr sympathische, authentische Figur, die nicht nur körperlich, sondern auch geistig viel Fleisch auf den Rippen hat. Die Autorin Antje Wagner hat ein großes Talent, interessante, ungewöhnliche und glaubwürdige Charaktere zu erfinden, die einen immer wieder überraschen. Da sind selbst Nebenfiguren ein Genuss, weil jede ein liebevoll gestaltetes Original ist. Außerdem gibt es selten eine Jugendbuch-Autorin, die so einen lebendigen Stil schreibt. In Unland heißt es nicht einfach: „Die Sonne brannte vom Himmel“ sondern „Die Sonne schaltete von Backen auf Grillen um“. Ohrringe klimpern nicht einfach, sondern machen „ein Geräusch, als würden viele Leute hektisch mit Sektgläsern anstoßen“. Und wenn eine Frau sich aufregt, klettert ihre Stimme hastig eine Leiter hoch. (...), ERF Evangelischer Rundfunk, 2. März 2011
„Sie zeichnet sensible Lebenslinien vor (erschütternd) realistischem Hintergrund, überschattet das Ganze mit handfestem Grusel und lässt jeder Figur ihre Geschichte. (...) Es kommt wahrhaftig ganz, ganz anders, als man vermutet. Antje Wagner lässt die Handlung kippen wie weiland nur Quentin Tarantino in seinem radikalen Kinofilm From Dusk till Dawn, der sich ebenfalls den Teufel um Zuschauererwartungen scherte. Ein ungewöhnliches Buch, das Jugendlichen ausgesprochen gut gefallen dürfte.“, Bulletin Jugend & Literatur im Novemberheft

"Die 14-jährige Franka ist neu in dem Wohnprojekt Haus Eulenruh. Jedes der dort lebenden sieben Kinder und Jugendlichen hat Missbrauch und Gewalt erlebt. Die ungewöhnliche Familienbande gibt einander Halt - bis zwei Jungen des Kaninchenklaus verdächtigt werden. Alles scheint mit der unheilvollen Ruine Unland zusammenzuhängen. Die Freunde werden gejagt von Schatten, die sie erst auseinandertreiben und dann zu verschlingen drohen. Ein eindringlicher Thriller mit starken Typen.", Financial Times Deutschland, 10.12.2009

"In „Unland“ erkennt der Leser, dass er der falschen Fährte gefolgt ist, genau wie die Bande der Jugendlichen. Es ist ein dunkles, spannendes Buch, sehr temporeich erzählt und so nahe an den Helden, dass man sich mit ihnen solidarisiert.", Tanja Kasischke, Märkische Allgemeine Zeitung, 3.12.2009

"Geschickt verändert die Autorin langsam, fast unmerklich die Tonlage des Buches. Die Bedrohung wächst so langsam, dass man ihrer - ähnlich den Hauptfiguren - erst gewahr wird, als es für ein Entkommen zu spät ist. Die Spannungskurve steigt kontinuierlich, bis zum Grand-Finale - dem Kipp-Punkt. Beklemmung setzt ein. Ausgezeichnet! Eine auf der ganzen Linie gelungene Überraschung. Antje Wagner bestätigt unsere Erwartungen einzig darin, dass sie so grandios schreibt, wie sie schreibt.", Hannah Pankritz, September, Eselsohr - Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien

Stiftung Lesen empfiehlt Unland als "Favorit" für den Herbst 2009:
"Ein Jugendroman, der seine Leser von der ersten Seite an packt! Ungewöhnlich: Die Verbindung von realitätsnah und fantastisch. Sehr spannend und – hoffentlich – auf eine Fortsetzung ausgelegt!"

"Die Erzählstränge verweben sich zu einem dichten, spannenden, äußerst realistisch erzählten Jugendroman mit starken Charakteren.", Jeanne Rubner, 3./4. Okt, Süddeutsche

»Ein Thriller von Antje Wagner um die 14jährige Franka, den man nicht so rasch vergisst.«, 5. Okt, Focus (bei der Vorstellung der Besten 7 Bücher für junge Leser)

»Antje Wagner [erzählt] mit viel Fingerspitzengefühl und Humor, ihre Figuren werden lebendig und lassen die LeserIn mit fiebern. Ein spannendes Buch mit vielen Überraschungen, das nicht nur Jugendlichen gefallen wird!«, Clarissa Lemp, 28. September, Aviva

"Manche Romane nehmen ihre Leser an die Hand, andere werfen sie ins kalte Wasser, dieser wartet hinter der offenen Tür, um seine Leser zu erschrecken. (...) Antje Wagner wendet das gute alte Gruselmotiv des Umzugs ins Soziale. Hier führt es die Heldin in die gottverlassene Elbaue. Betreutes Wohnen in einem sachsen-anhaltinischen Kaff: in Haus Eulenruh stranden die Verlassenen und Traumatisierten, die sich mühsam gegen die Eingesessenen, Behüteten behaupten müssen. Eine realistische Geschichte, möchte man meinen, aber tatsächlich wartet noch ein Roman im Roman: die fantastische Albtraumwelt Unlands. Ausdeuten kann das, wer mag. Sich hier überraschen lassen, will jeder. (Die Welt, 21. November)

»(...) dichte Charaktere und eine handwerklich ausgefeilte Sprache. Was den Roman aber vor allem lesenswert macht, ist seine Spannung. So wie es sich für einen Horrorthriller gehört, werden Figuren und Leser im Dunkeln gelassen. Hinweise werden nur spärlich nach und nach gegeben. Die alarmgesicherte Stadtchronik in der Bibliothek mit der rätselhaften Inschrift Lasst die Schatten frei, Frankas Gefühl. beobachtet zu werden, Diebstähle und Verleumdungen führen auf richtige und falsche Fährten. (...) Eine laute Antwort auf den Pädagogenruf nach anspruchsvoller, spannender Jugendliteratur.«  (20. Okt., ORF - Bücherradio, vorgestellt von Karin Haller als Jugendbuch des Monats)

"
Antje Wagner schreibt einen psychologisch dichten, atmosphärisch wunderbar lebendigen Roman, der fast wie ein Film vor dem inneren Auge der LeserInnen abläuft. Die Charakterisierung der Heimkinder allein ist schon so spannend, dass man den Roman nicht gern aus der Hand legt. Hinzu kommt mit dem Geheimnis von Unland ein fantastisches Element, das einen beim Lesen schaudern lässt." (Maren Bonacker, November, Buch&Maus - Zeitschrift des Schweizer Instituts für Kinder- und Jugendmedien)

"Gegen Ende des spannenden Buches erhöht sich der Gruselfaktor enorm, die Entwicklung der Geschichte ist brillant und faszinierend unvorhersehbar. Unland ist ein Jugendbuch, das hervorragend zu lesen ist und Jung und Alt fesselt. Am Schluss der Geschichte bleibt eine tiefe Ahnung von menschlicher Grausamkeit und der Schwierigkeit, Traumata in etwas Positives umzuwandeln." (Gudrun Fertig, November, L.Mag - Magazin für Lesben)

"Nichts ist bei diesem Buch so, wie es auf den ersten Blick scheint: Nicht die "Außenseiter" stehen abseits der "Normalität". Die Gebrochenen sind die Starken. Es ist keinesfalls nur ein Kinder- und Jugendbuch und mehr als ein Thriller. Antje Wagner schuf mit Unland ein spannendes, freches und tieftrauriges "Crossoverbuch". Es richtet sich nicht ausschließlich an Jugendliche, sondern kann ebenso von Erwachsenen gelesen werden. Und während der jugendliche Leser vielleicht eher an das Wort "Fantasy" im Zusammenhang mit Unland denkt, entdeckt der ältere vielleicht auch bei sich etwas, das man lieber versteckt..." (November, Kulturportal Brandenburg)

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Am Erker, Zeitschrift für Literatur. Ausgabe 59: SOMMERFRISCHE

Daedalus / Münster2010 Erzählung

Fein und gemein: Rachegeschichten

Krug & Schadenberg2008 Erzählung

Entwürfe. Zeitschrift für Literatur. Ausgabe 41: SIE

Kontrast / Zürich2005 Erzählung

Sappho küsst die Sterne

Querverlag2004 Erzählung

Zeitzonen - Literatur in Deutschland 2004, hrsg. v. A. R. Strubel, M. Lenz u.a.

Edition Selene / Wien2004 Erzählung

Vorerst für immer, hrsg. v. T. Endl u. B. Hasselbring

Querverlag2003 Kurzgeschichte

Sugar & Spice

Droemer Knaur2000 Kurzgeschichte

Chroma. A Queer Literary & Arts Journal. Issue 11: UTOPIA

London2010 Romanauszug aus "Schattengesicht" in der Übersetzung von Ben Fergusson

Bewegung wurde Gestalt

Hermagoras2006 Prosaminiatur

Kanzlerinnen, schwindelfrei. Über Berlin

Transit Buchverlag2005 Erzählung

Schöner als Fliegen: Liebesgeschichten

Carlsen2004 Erzählung

EDIT - Papier für neue Texte, Ausgabe 32

Leipzig2003 Erzählung

Samtnächte

Droemer Knaur2000 Kurzgeschichte

Man denkt sich Namen aus: Anthologie von Kurzprosa und Lyrik

Styx 961998 Lyrik

Übersetzungen

Pat Califia: Frauen und andere Raubtiere. Erotische Geschichten (übers. gemeinsam mit Manuela Lachmann)

Querverlag2009

Über Werk / Autor

Flaneur vs. Flaneuse - Abklatsch oder etablierte literarische Gattung?

Grin Verlag für Akadamemische Texte2008

Literaturport ID: 648