Christian W. Burbach

Steckbrief

geboren am: 1958
geboren in: am schönen Rhein
lebt in: Nürnberg

Vita

Klein-Christian wurde in einer großen Stadt am schönen Rhein geboren, damals, als die Fische noch perlmuttig schimmernd auf dem Fluß lagen. Burbach war/ist ein typisches Nachkriegskind; sollte es also einmal besser haben (Originalzitat aller Eltern in den Sechzigern), hatte es auch (gottlob) viel besser und zog sich aus diesem kühlen Grunde nicht selten latenten Ingrimm zu. Kam 1965 in die Schule (NRW) und wurde dort eines (vor allem unter Jungs) weitverbreiteten Phänomens gewahr, für das die Wissenschaft damals noch keine Worte kannte. Er war eben ein "Zappelphilipp" (lieber Fußball als Mathe). 1967 zogen die Burbachs nach Bayern. Dort verstand er für ein paar Wochen sowohl die Welt als auch seine Mitmenschen nicht mehr. Wer will´s ihm auch verdenken. Allerdings paßte er sich rasch dem ländlich´ Treiben an und durfte sich zur Belohnung fürderhin in allen vier Jahreszeiten (für ihn ein Novum) nach Herzenslust austoben. Und so wurde aus Klein-Christian in Kürze "a richtiga Lausbua".

Gymnasium: Typischer Verdrängungswettbewerb unter Baby-Boomern, Klassen werden nach Herzenslust zerteilt, verteilt und wieder neu zusammengeklebt. Mit neun (sic! Den Kurzschuljahren in NRW sei´s gedankt) liefert "Burbi" der Redaktion der Schülerzeitung einen Beitrag: Geistergeschichte; Blut, Mumien und Skelette bis zum Abwinken. Fachgerechte Antwort der Chefredaktrice (reife Frau, 12): "Das ist viel zu grausam für die Kleinen!" Dennoch gilt dies als sein erstes literarisches Werk, mit Vaters "Olympia Monica" (Mann, roch Moni lecker nach Schreibmaschine) auf weiße Bögen und Karopapier gehämmert. Nie wird B., inzwischen um acht Jahre gealtert, den legendären Satz seines Deutschlehrers vergessen: "Also, Sie alle erhalten in Kürze das Zeugnis der Reife - Herr Burbach, nehmen Sie diesen Ausdruck nur nicht zu wörtlich!" Christian versprach´s und wurde lange nicht wortbrüchig.

Nach der -damals obligatorischen- Bundeswehr und dem -gleichermaßen obligatorischen- Studium der BWL spezialisierte sich Burbach 1985 bei einem südbayerischen Consultingunternehmen auf Bilanzierung und qualifizierte sich im Jahr 2000 zum Immobilienbewerter.

Irgendwann holte ihn das wahre Leben aber doch ein. Und so dokumentierte er akribisch die zum Suizid führende BORDERLINE-Erkrankung seiner Frau: SCHEINZEIT - NACH DEM SUIZID DER PARTNERIN (Wiesenburg Verlag, 2009).  Er analysiert Gedanken, Gefühle und blendet zurück. Wie geht man mit "Schuld" um? Hallo? Welche Schuld?

Einige Monate später juckte es wieder in den Fingern. Heraus kam der Roman SEELENKLEMPNER DOKTOR SMILEY - JULIAS LETZTER FALL (Wiesenburg Verlag, 2010), Schauplatz Nürnberg, der ganz normale Wahnsinn. Viel Lokalkolorit und auch wieder ein wenig BORDERLINE. Diesmal aber aus wohltuender Distanz, aus der Sicht des Therapeuten.

Im wahren Leben ist Burbach indes kein Trauerklops, sondern wechselt alle 1.000 km seine Joggingschuhe aus.


 


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...und hat sich ganz nebenbei noch der (komischen) Lyrik verschrieben!

Unter www.dasgedichtblog.de (Anton G. Leitner; kennt jeder!) finden sich Exponate zum Thema "Wenn Liebe schwant" (gehosted von
Jan-Eike Hornauer) zunächst -und immer noch- online, kurz darauf (2017) wurde ein geniales Buch daraus, erschienen im Muc-Verlag) ...


... im Genre  "Gedichte mit Tradition" (online) durfte sich "Burbi" mal "jandelnd" austoben... (Der Mops wurde kurzerhand zum Schlips).

Ähnlich doll geht's zu bei "Der schmunzelnde Poet" (2013), ebenfalls herausgegeben von Jan-Eike Hornauer.

Jaa, und bitte nicht vergessen: "Wortbeben"; es erschien im Lerato-Verlag (2007), und wurde herausgegeben von ... na?

Jan-Eike Hornauer!


 


Gut. Das soll's einmal gewesen sein. Und nun ... 


 ... Viel Spaß!

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Wenn Liebe schwant

muc Verlag GbR2017-07-17 Anthologie

Wortbeben: Komische Gedichte

LERATO-VERLAG2007-12 Anthologie

Der schmunzelnde Poet: Komische Gedichte

Candela2013-06-11 Anthologie

sonstige Werke

Zuletzt durch Christian W. Burbach aktualisiert: 20.07.2019

Literaturport ID: 1604