Christine Hansmann

Foto: Bernd Uhlig
© Christine Hansmann

Steckbrief

geboren am: 24.2.1961
geboren in: Erfurt/Thüringen/Deutschland
lebt in: Weimar

Vita

Christine Hansmann,
geboren 1961 in einer traditionsreichen Musikerfamilie in Erfurt, erhielt frühzeitig Unterricht in Klavier, Ballett und Gesang. Nach dem Abitur und Tätigkeiten als Krankenschwester und Musikalienverkäuferin studierte sie von 1983 bis 1989 Gesang an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig.
Sie war Preisträgerin nationaler wie internationaler Gesangswettbewerbe; eine reiche Konzert- und Gastspieltätigkeit führte sie nach Japan, New York, Paris, Zürich, Prag, Israel, Litauen, Dänemark, Tschechien, in die Niederlande und 1991 zu den Salzburger Festspielen. Von 1989 bis 2014 war sie als Opernsängerin am Deutschen Nationaltheater Weimar engagiert.
Seitdem ist sie als Autorin, Rezitatorin und Sprecherin tätig.
2002 begann sie mit ersten Lyrik-Veröffentlichungen in Zeitschriften (Palmbaum, Signum, Literaturbote, Ort der Augen); mit Flucht ins Gelände. Gedichte (Weimar 2012) und Dunkelkammer. Lyrische Prosa (Bucha bei Jena 2013) legte sie eigene Bände vor. 2017 folgte Des Lichtes und der Schönheit halber. Gedichte. als Band 44 der Edition Muschelkalk, herausgegeben von André Schinkel.
Zuletzt erschien  im November 2017 in Zusammenarbeit mit dem Schillerhaus Rudolstadt das Hörbuch Autun und Manon. Eine Erzählung. Charlotte von Schiller zum 250. Geburtstag.
Christine Hansmann lebt in Weimar.

Aktuelles

Literarische Veranstaltungen Vorschau Frühjahr 2018:

28. Januar 2018, 22.15 Uhr „Meine Kunst ist Stille“ Eine Sendung zum 75. Geburtstag der Malerin und Grafikerin Erika John (1943-2007)

Mit: Maria Sokolowsky (Weimar), Moderation
Dr. Ingeborg Stein und Martin Neubert (Weimar), Zeitzeugen
Christine Hansmann (Weimar), Lesung
Kulturnacht Radio MDR Thüringen

5. März 2018, 15.00 Uhr „Blaubart & Ginster“ - Literatur und Musik auf Radio OKJ

Vorgestellt: Christine Hansmann, Sprecherin und Autorin
Mit: Ralf Schönfelder (Jena) und Mario Osterland (Erfurt), Moderation
Christine Hansmann (Weimar), Lesung u.a. aus Des Lichtes und der Schönheit halber
Radio OKJ Jena

8. April 2018, 17.00 Uhr „Ich sehe dich in tausend Bildern“ - Lesekonzert zum 246. Geburtstag von Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis (1772-1801)

Mit: Alena-Maria Stolle (Weimar), Gesang
Andreas Korn (Leipzig), Klavier
Christine Hansmann (Weimar), Lesung
Johanniskirche Leipzig

14. April 2018, 16.00 Uhr Ausstellungseröffnung zum 60. Geburtstag des Grafikers und Fotografen Andreas Berner

Mit: Dr. Daniela Danz (Kranichfeld), Thomas Spaniel (Ilfeld)
und Christine Hansmann (Weimar), Lesung
Musik: „Lyrische Saiten“ (Leipzig)
Museum Schloss Burgk/Saale

12. Mai 2018, 17.00 Uhr „Ich sehe dich in tausend Bildern“ - Lesekonzert zum 246. Geburtstag von Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis (1772-1801)

Mit: Alena-Maria Stolle (Weimar), Gesang
Prof. Wolf-Günther Leidel (Weimar), Orgel
Christine Hansmann (Weimar), Lesung
Kapelle „Vox coelestis“ Weimar-Ehringsdorf

27. Mai 2018, 16.00 Uhr „Wunderlichstes Buch der Bücher ist das Buch der Liebe...“ - Lesekonzert zu Johann Wolfgang von Goethe und Sylvie von Ziegesar

Mit: Christine Theml (Jena), Moderation
Christine Hansmann (Weimar), Lesung
Musik: Ilga Herzog (Jena), Flöte u.a.
Pavillon im Schlosspark Drackendorf bei Jena

12. August 2018, 19.00 Uhr „Der Garten im Gedicht“ - Lesung und Musik in der Reihe „Sind im Garten – Literatur im Grünen“

Mit: Nancy Hünger (Erfurt) und
Christine Hansmann (Weimar), Lesung
Musik: Klaus Wegener (Jena), Klarinette/Saxophon
Veranstalter: Lese-Zeichen e.V., Thüringer Büro zur Förderung von Literatur und Kunst
Garten des Hotels Villa Altenburg Pößneck

 

 

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Unterwegs mit einen Derwisch. Erinnerungen an Gisela Kraft. Hrsg. von Jens-Fietje Dwars. Reihe: Palmbaum. Texte. Kulturgeschichte, Bd. 3

quartus Verlag/Bucha bei Jena2016 Prosa und Lyrik

Fest in der Landschaft. Gedichte für Wulf Kirsten. Hrsg. von Roland Bärwinkel und Helge Pfannenschmidt.

edition AZUR, Dresden2014 Lyrik

Thüringen im Licht. Gedichte aus fünfzig Jahren. Hrsg. von Ron Winkler und Nancy Hünger. Edition Muschelkalk Band 41

Wartburg Verlag Weimar2015 Lyrik

sonstige Werke


Autun und Manon – Eine Erzählung. Hörbuch zum 250. Geburtstag von Charlotte von Schiller

Sprecher: Christine Hansmann, Peter Rauch, (Weimar), Klavichord: André Kassel (Weimar)
Hörbuchfassung und Leseregie: Michael Dissmeier (Weimar)
Musik: Johann Friedrich Reichardt (1752-1814): Sonatine F-Dur, Sonate G-Dur
Gestaltung: Felix Wilhelm (Erfurt)
Aufnahme: 14./31. März 2017, Tonstudio der Bauhaus- Universität Weimar
Aufnahmeleitung: Astrid Drechsler (Bauhausuniversität Weimar)
Erscheinungsdatum: November 2017
Präsentation: 22.11. 2017, 18.00 Uhr, Festsaal des Goethe- Nationalmuseums Weimar und 22.11.2018, 19.30 Uhr, Schillerhaus Rudolstadt
Preis: 12,50 Euro
Zu beziehen über: christine-hansmann@web.de oder direkt bei: Musikhaus 19, Geleitstr. 19 und Eckermann-Buchhandlung, Markstr. 2, 99423 Weimar
Partner: Schillerhaus Rudolstadt
Sponsoren: Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums Weimar e.V., Dr. Michael Scholl, Mühlhausen, Gesellschaft der Thüringer Schlösser und Gärten e.V., Stadt Rudolstadt

Charlotte von Schiller, geb. von Lengefeld (22. November 1766 - 9. Juli 1826), wird bis heute vor allem als umsichtige Ehefrau Friedrich Schillers und fürsorgliche Mutter seiner Kinder wahrgenommen. Dass sich ihre Bedeutung darin nicht erschöpft, zeigt ihr umfang-reicher Nachlass, der zu großen Teilen im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar liegt.

Aus Briefen, Tagebüchern und Exzerpten tritt uns das Bild einer hochgebildeten und literarisch begabten Persönlichkeit entgegen. Charlotte von Schiller war über wichtige Neuerscheinungen ihrer Zeit im Bilde, übersetzte aus dem Französischen und Italienischen, zeichnete und musizierte. Im Nachlass finden sich Übersetzungen, Gedichte und Erzählungen, aber auch Roman- und Dramenentwürfe.

Aus Anlass ihres 250. Geburtstages soll mit einem Hörbuch ihre künstlerische Begabung stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden. Die von ihr aus dem Französischen übersetzte und bearbeitete Erzählung Autun und Manon (Vorlage ist ein Auszug des Romans „Les Illustres Francaises“ von Robert Challe, wie der Regisseur und Dramaturg Michael Dissmeier kürzlich entdecken konnte) erschien 1801 anonym im Journal der Romane, das der Verleger Unger in Berlin herausgab. Als Geschichte der beiden Liebenden Autun und Manon, die zum Spielball von Manons Vater werden, des desillusionierten Ribaupierre, ist sie ein literarisch ansprechender, reizvoll zu hörender Text.


Zuletzt durch Christine Hansmann aktualisiert: 28.03.2018

Literaturport ID: 2928