Christopher Ecker

© Arne Rautenberg

Steckbrief

geboren am: 28.10.1967
geboren in: Saarbrücken
lebt in: Kiel

Vita

Geboren 1967 in Saarbrücken. Studium der Ger­manistik und der Philosophie in Saarbrücken und Kiel. Schriftsteller, Übersetzer, Literaturkritik und Essayistik.

Würdigung

1993 Förderpreis für Literatur der Stadt Saarbrücken.


2005 Gustav-Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks.


2008 Buch des Jahres Rheinland-Pfalz/Saar für den Roman „Madonna“.


2012 Hans-Bernhard-Schiff-Literaturpreis 2012 (Sonderpreis der Jury).


2015 Friedrich-Hebbel-Preis.


2017 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein.


2018 Kunstpreis des Saarlandes.

Aktuelles


Pressestimmen zum Roman "Der Bahnhof von Plön" (Mitteldeutscher Verlag, 2016): »Es ist, um ein Wort von Nietzsche zu variieren, kein Buch. Es ist Dynamit.«  Ingolf Bossenz, neues deutschland, 15. März 2016 - - - »Ecker gehört zu den sehr wenigen Romandichtern der deutschsprachigen Gegenwart, die sich etwas wagen – und sich selbst wagen. Wir sollten es ihm gleichtun und damit beginnen, indem wir ihn lesen.« Alban Nikolai Herbst, Die Dschungel. Anderswelt, Mai 2016 - - - »Es lohnt sich, über die Leichenberge zu steigen, die Christopher Ecker uns zumutet und seinen Erzähler umschichten lässt. Das Buch ist großartig.« Martin Rolshausen, Saarbrücker Zeitung, 19. Mai 2016 - - - »Der Bahnhof von Plön ist ein sphärenvermengender, ambitionierter Versuch, Kafkaeskes, Gegenwärtiges und Fantasyelemente zu verbinden.« Joshua Groß, Logbuch Suhrkamp, Oktober 2016


Pressestimmen zum Roman "Die letzte Kränkung" (Mitteldeutscher Verlag, 2014): »Ein brillant erzählter, exquisiter Roman.« Moritz Scherper: taz. die tageszeitung, 19. August 2014 - - - »Ein überzeugender philosophischer Sommerroman.« Kai Sina: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Juli 2014 - - - »Üblicherweise bringt einen ein Buch Seite für Seite der Gewissheit um Handlung und Figuren näher. Hier verhält es sich umgekehrt. Mit jeder Seite wachsen Verunsicherung und Beklemmung, die Wirklichkeit zeigt Risse, hinter denen das Fantastische schimmert. Dieser Taumel ist umso irritierender, weil Ecker ihn mit einer bestechend klaren Sprache kontrastiert, rein wie ein Seetag nach dem Sturm.  (…) Fantastische Literatur mit Anspruch ist leider rar geworden. Christopher Ecker beweist, dass es auch heute noch Meister dieser Kunst gibt.« Oliver Schwambach: Saarbrücker Zeitung,  11.10.2014 - - - »Christopher Eckers Romane verbinden Fantastik und Philosophie, trivialen Spaß und hochgeistigen Tiefsinn. (…) Er ist einer der wenigen deutschen Autoren, die wirklich zeitgemäß sind, er hat den altbackenen Realismus abgeschüttelt und denkt die oft harmlose Gegenwartsliteratur neu. Die letzte Kränkung ist nonchalant, leicht und dabei eine der imposantesten Neuerscheinungen des Frühlings.«  Joshua Groß: Nürnberger Nachrichten, 16. April 2014 - - - »Ein Stück postmoderner Literaturdiskurs!« MDR.de, 18. März 2014

Pressestimmen zum Roman "Fahlmann" (Mitteldeutscher Verlag, 2012): »Große Bücher brauchen ihre Zeit. Zumal, wenn sie auch noch so umfangreich ausfallen wie Christopher Eckers wunderbarer Roman Fahlmann. Obgleich nahezu unbeachtet geblieben, handelt es um eines der besten Bücher von 2012.« Uwe Schütte: Persönlicher Tipp zur ORF-Bestenliste Jänner 2014 - - - »Fahlmann lebt von den Anleihen oder sagen wir: von der Referenz, die er, der Autor, dem zugleich infrage gestellten sogenannten Realismus erweist. Ecker tut das durch eine sinnlich-erzählerische Prallheit, die in unserer Gegenwartsliteratur ihresgleichen sucht. Allein die Bild- und Spracheinfälle sind schlichtweg fulminant, vor staunender Achtung kriegt man gar nicht mehr den Mund zu. Dieses Buch gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Romanen der letzten Jahre und steht in einer breiten, doch allenfalls im Geheimen kanonisierten Tradition der großen Menschheitserzählungen. Und es liegt nun an Ihnen, ob ihn schon heute viele Menschen lesen werden oder ob er, still und Jahrzehnt um Jahrzehnt, von nur wenigen Eingeweihten Hand in Hand weitergereicht werden wird, Generation für Generation.« Alban Nikolai Herbst: Volltext, 4/2013 - - - »Mitunter ereignen sich die spektakulärsten literarischen Wunder im Verborgenen – zum Beispiel im Literaturprogramm des Mitteldeutschen Verlags. 'Mein Vater starb, als er sich nach einer Schachtel Zigaretten bückte.' So unprätentiös beginnt eines der großen Leseabenteuer der deutschen Gegenwartsliteratur. Eine Entdeckung!« Denis Scheck, Literaturkritiker (Deutschlandfunk u. a.) - - - »Jetzt endlich hat der Mitteldeutsche Verlag das Wagnis unternommen und Fahlmann herausgebracht - für mich der beste Roman eines deutschsprachigen Schriftstellers seit langem.« Guido Graf: WDR 3, Gutenbergs Welt, 1. Juli 2012

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Das Science Fiction Jahr 2009

Heyne Verlag2009 Essay: Warum wir alle Pyramiden bauen sollten - eine Begegnung mit Thomas M. Disch (1940-2008)

Einträge im Register der Literaturzeitschriften

Herausgeberschaften

Tom Disch: Endzone. Letzte Gedichte

Mitteldeutscher Verlag2018-02-06 Lyrik. Herausgegeben und aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Christopher Ecker.

Über Werk / Autor

Liebeserklärung an eine Zielscheibe: Materialien zu Christopher Eckers Roman "Fahlmann"

Mitteldeutscher Verlag2012-01

Zuletzt durch Christopher Ecker aktualisiert: 20.08.2018

Literaturport ID: 1214