Elke Schmitter

© Renate von Mangoldt (1996)

Steckbrief

geboren am: 25.1.1961
geboren in: Krefeld/NRW
lebt in: Berlin, Wilmersdorf

Vita

Elke Schmitter, geboren 1961 in Krefeld, NRW, studierte Philosophie in München. Sie lebt in Berlin.

Literarische Vita: Erste Veröffentlichung von Gedichten in "Akzente", 1980. 1981 erschien der Lyrikband "Windschatten im Konjunktiv" beim Machwerk Verlag, Siegen. 1989 veröffentlichte sie Kommentare zur Lyrik von Heinrich Heine beim Hanser Verlag, München ("Und grüß mich nicht unter den Linden"). 2000 erschien der Roman "Frau Sartoris", 2002 der Roman "Leichte Verfehlungen", 2005 der Lyrikband "Kein Spaniel", 2006 der Roman "Veras Tochter" (alle beim Berlin Verlag).

Lieferbare Titel: Alle außer "Windschatten im Konjunktiv"

Übersetzungen: "Frau Sartoris" in siebzehn Sprachen, "Leichte Verfehlungen" ins Niederländische und Französische.
2009 eine dreisprachige Auswahl ihrer Gedichte ("The Stones are asking me about you", Dublin)


Journalistische Vita: Elke Schmitter ging nach dem Studium zum Lektorat des S. Fischer Verlages, FaM. 1989 wechselte sie zur taz in Berlin, wo sie erst als Kulturredakteurin, dann in der Chefredaktion (mit Michael Sontheimer) arbeitete. Zwischen 1994 und 2001 war sie als Autorin vor allem für die "Süddeutsche Zeitung" und "Die Zeit" tätig, gelegentlich für die "FAZ". Seit 2001 ist sie Mitglied der Kulturredation des "Spiegel".

Hin und wieder Vorträge, Radiobeiträge, Essays als Autorin und/oder Journalistin; Tagungsbeiträge zu Günter Anders, zum Thema Neid (im Einstein Institut Potsdam); zum Fernsehen als biographischer Sonderfall (Eröffnungsrede bei den Mainzer Fernsehtagen); selten Beiträge zu Sammelbänden (zu Arno Schmid, 1994) und Katalogbeiträge (zum Werk von Dany Paal). Aufsatz über Simenon in einer biographischen Anthologie zu Simenon (Diogenes Verlag, 2003); Nachwort zur Neuübersetzung von "Gefährliche Liebschaften" (Hanser Verlag, 2003)
Zeitweise Mitglied der Jurys des Geschwister-Scholl-Preises, des Huchel-Preises, des Brentano-Preises.

Würdigung

Niederrheinischer Literaturpreis für "Frau Sartoris"
Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds für "Leichte Verfehlungen"
"Mrs Sartoris" (Faber & Faber) shortlistet für den besten übersetzten Roman des Jahres 2004 in Großbritannien