Klaus Ferentschik

Steckbrief

geboren am: 19.8.1957
geboren in: Graben, Baden-Württemberg
lebt in: Berlin, Pankow - Prenzlauer Berg

Kontakt: Bornholmer Straße 73, 10439 Berlin

Vita

Klaus Ferentschik wurde 1957 im badischen Graben geboren und lebt, nach einem zwischenzeitlichen Aufenthalt in Wien, in Berlin. Nach dem Abitur in Karlsruhe und dem Studium der Theater-, Film- & Medienwissenschaften und Philosophie, promovierte er 1994 zum Doktor der Philosophie. Seit 1984 ist er Mitglied im Collège de 'Pataphysique, wo er 2005 zu einem Regenten gekürt wurde und seither den Lehrstuhl für démonologie spéciale innehat. 1991 erschien im Wiener Fama Verlag seine Erzählung "Die Eskimoprüfung" und in den folgenden Jahren verfasste er viele Beiträge für Rundfunk, Zeitungen und Ausstellungskataloge. Von 1996 bis Frühjahr 2005 arbeitete er in unregelmäßigen Abständen mit dem Kurator Harald Szeemann zusammen, schrieb beispielsweise für dessen Katalog "Austria im Rosennetz" (1996) fast 200 biografische Texte, die in die französische und flämische Sprache übersetzt wurden ("L'Autriche visionnaire" / "Visionare Oostenrijk", Brüssel, New York 1998). Im Jahre 2000 veröffentlichte der Zürcher Haffmans-Verlag mit dem Doppelroman "Schwelle & Schwall" die ersten beiden Teile von Ferentschiks geschlechtsspezifischer Romantrilogie in der Tradition von Oulipo, der Werkstatt für potentielle Literatur. Im erstenTeil dieser Trilogie (Schwelle) kommen nur weibliche, im zweiten (Schwall) nur männliche Substantive vor. Der abschließende dritte Teil mit ausschließlich sächlichen Substantiven folgte 2003 unter dem Titel "Scharmützel". Seit 1998 schreibt er immer wieder Beiträge für "Viridis Candela", der Schriftenreihe des Collège de 'Pataphysique. Der Wissenschaft der imaginären Lösungen, als welche sich die 'Pataphysik definiert, widmet sich ausführlich sein Buch  "'Pataphysik. Versuchung des Geistes", Matthes&Seitz, Berlin 2006. Mit "Der Weltmaschinenroman" (ebd. 2008) lieferte er die ausfürliche Darstellung der Obsession des steirischen Landwirts Franz Gsellmann, der 22 Jahre unerbittlich an einer Maschine arbeitete (die nichts produziert) und dabei unbewußt ein Kunstwerk der reinsten Art geschaffen hat.
Nach langwierigen Recherchen erschien im Sommer 2013 seine Biografie über den Berliner Maler, Dichter & Komponisten Friedrich Schröder-Sonnenstern. Gleichzeitig lieferte Peter Gorsen im gleichen Buch eine wissenschaftliche Abhandlung über das außergewöhnliche Werk dieses Künstlers. (Klaus Ferentschik / Peter Gorsen: "Friedrich Schröder-Sonnenstern und sein Kosmos", Parthas Verlag, Berlin 2013).
Während eines 2-monatigen Aufenthaltes als Artist-in-Residence im Wiener Museumsquartier (März/April 2014) erarbeitete er seine "Kabelenzyklopädie". Sie erschien in der Edition "Der Konterfei" und definiert über 600 deutschsprachige Begriffe, welche die Vokabel Kabel beinhalten. Gleichzeitig wurde in der Ausstellung „Connecting Sound Etc. Cable Works, Cable Sounds, Cables Everywhere“, freiraum quartier21 INTERNATIONAL / MuseumsQuartier Wien, 2014, der im Vorfeld dieser Arbeit entstandene "Kabelenzyklopädiemanuskriptzettelordner" präsentiert, gemeinsam mit einem Ausdruck besagter Enzyklopädie, angereichert mit 8 Kabelillustrationen, von Horst Hussel eigens dafür gezeichnet. Die 2. Auflage der "Kabelenzyklopädie" erschien 2015 und definiert bereits 777 Kabelbegriffe.

Aktuelles

Nach langwierigen Recherchen erschien im Sommer 2013 seine Biografie über den Berliner Maler, Dichter & Komponisten Friedrich Schröder-Sonnenstern. Gleichzeitig lieferte Peter Gorsen im gleichen Buch eine wissenschaftliche Abhandlung über das außergewöhnliche Werk dieses Künstlers. (Klaus Ferentschik / Peter Gorsen: "Friedrich Schröder-Sonnenstern und sein Kosmos", Parthas Verlag, Berlin 2013)

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

LE COMPLOT DES SANS-NOMBRIL

Viridis Candela / Collège de 'Pataphysique, Paris2016 Literarische Miniatur

FINIS

RB-Media-House, Salzburg, Wien2012 Erzählung

Die Disziplinarmaßnahme

in: LESERERLEBNISSE. Hg. v. K. Bittermann. Edition Tiamat, Berlin2004 Kurzgeschichte

DER SCHATTEN DES ECHOS

Ausstellungskatalog: Horst Hussel "Musik aus Gägelow", Berlin2015 Kurzgeschichte

Horch!

in: DER GROSSE BÄR UND SEINE GESTIRNE. FREUNDE UND WEGGEFÄHRTEN ZUM 60. GEBURTSTAG VON HARRY ROWOHLT. Hg. v. A. Mikula. Kein & Aber Verlag, Zürich 2005 Kurzgeschichte

Anleitungen zum Wassertrinken aus Spazierstöcken

"MÄßIG & GEFRÄßIG", hrsg. von A. Hürlimann, Edition Skira, Mailand; Passagen Verlag, Wien 1996 Kurzgeschichte

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften