Konstantin Ames

Vita

Geboren 1979 in Völklingen. Kindheit in Saarlouis, Saarbrücken, Jugendzeit bis zum Abitur in Dillingen und einem kleinen Dorf vis-à-vis Schreckling. Versuch eines Fennistikstudiums in Greifswald; dann u.a. im Wolfgang-Koeppen-Archiv tätig. Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig, abgeschlossen mit einer Magisterarbeit zur Kooperation des Becher-Literaturinstituts und des Mitteldeutschen Verlags in der Sparte Lyrik. Lebt seit einigen Jahren als arbeitender Schriftsteller in Kreuzberg, wo er den Zirkeln schreibender Übermenschen abhandenkam. Motti: "Frage nicht, was dein Haar für dich tun kann!", ";", "&", "Anarchie gibt Mundgeruch!"

Neben zahlreichen Veröffentlichungen von Poesie, Prosa, Übersetzungen in unterschiedlichsten Periodika (seit 2000) hat Urs Engeler 2010 und 2012 Poesie, die herzallerliebste Meinungsforscher wahlweise „verschroben“ oder „dekadent“ finden, als Roughbooks verlegt; auf Anregung des Kunstfreunds Carl-Walter Kottnik wurde 2015 ein Concetto erstellt (gesetzt von Ajete Elezaj), das im gleichen Jahr erschien. Übersetzungen einiger Passagen der ersten beiden Teile der sTiL.e-Trilogie ins Italienische (von Daniele Vecchiato) und ins Englische (von Catherine Hales) liegen vor.


Würdigung

Auszeichnungen (Auswahl)
2016 Lyrikpreis Meran der Südtiroler Landesregierung
2015 Künstlerstipendium der BKM fürs Centro Tedesco di Studi Veneziani
2014 Stipendiat der Akademie der Künste im Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth
2014 Lyrikpreis München, 2. Platz
2013 Literaturstipendium der Berliner Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten
2012 Förderpreis zum Mörikepreis der Stadt Fellbach

Aktuelles



 

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Der gelbe Akrobat 2: 50 deutsche Gedichte der Gegenwart

Poetenladen, Leipzig2016

Radio Vortex: Gedichte

BRUETERICH PRESS2016

Vom Eischlupf: 6 Gedichte in synoptischen Übersetzungen

Reinecke & Voß, Leipzig2015

Vokabelkrieger VIII Risiko

Kunstraum:Sylt Quelle und Hybriden-Verlag: Rantum/Sylt und Berlin2014

Freie Radikale. 13 Dichter vor ihrem ersten Buch

Luxbooks, Wiesbaden2010

Versnetze_zwei_drei_fünf_sieben_acht_neun: Deutschsprachige Lyrik der Gegenwart

Verlag Ralf Liebe, Weilerswist2009, 2010, 2012, 2014, 2015, 2016

Nachtbus nach Mitte: Berliner Gedichte von heute

Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin2016

Drehe die Herzspindel weiter für mich: Christine Lavant zum 100.

Wallstein, Göttingen2015

Metonymie (Edition Belletristik)

Verlagshaus Berlin2014

Lyrik-Taschenkalender 2013

Wunderhorn, Heidelberg2012

Gegenstrophe: Blätter zur Lyrik 2

Wehrhahn, Hannover2010

Jahrbuch der Lyrik 2008, 2009

Fischer (S.), Ffm2008, 2009

Einträge im Register der Literaturzeitschriften

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

Am Erker 70

Daedalus, Münster2016

saarbrücker hefte 112, 113/114

2015, 2016

Idiome: Hefte für Neue Prosa 7

Klever, Wien2014

Kritische Ausgabe: Zeitschrift für Germanistik & Literatur 25

Bonn2013

Neue Rundschau 2011/1: Thesen zur Literaturkritik

S. Fischer Verlag, Ffm2011

Edit: Papier für neue Texte 50, 57

Leipzig2009, 2011

Streckenlaeufer 32

PoCul Verlag, Saarbrücken2016

außer.dem 21

München2014

BELLA triste: Zeitschrift für junge Literatur 37

Hildesheim2013

randnummer - literaturhefte 04, 05, 6-7-8

Berlin und Hamburg2011, 2012, 2016

Zwischen den Zeilen: Eine Zeitschrift für Gedichte und ihre Poetik 31

Urs Engeler, Weil a. Rhein2010

spatien 04

edition taberna kritika, Bern u.a.2007

Herausgeberschaften

Karawa

Netstetten (ISSN 2192-1954)2012-2016 eLiteratur

Über Werk / Autor

Uwe Loebens: Sprachresteverwertung als Kunst

Saarländischer Rundfunk, kulturspiegel31.08.2016 (TV-Feature zu Werk und Person)

Uta Biestmann-Kotte: Lautmalerische Collage - [...] Konstantin Ames zu Gast im Osnabrücker Ledenhof

Neue Osnabrücker Zeitung21.04.2016 (Bericht)

Meinolf Reul: Stolterfoht, Ames, Cotten, Genschel. Vier >Experimentelle<

Gegenstrophe. Blätter zur Lyrik, Heft 5, Wehrhahn Verlag2013 (Interpretation)

Jan Peter Bremer: Laudatio auf den Förderpreisträger Konstantin Ames

Mörike-Preis der Stadt Fellbach 2002-2012. Ein Lesebuch (= Fellbacher Hefte 13)2012

Michael Braun: Dies Koma ist bezaubernd schön. Akrobatische Gedichte von Konstantin Ames

Der Tagesspiegel19.03.2011 (Knappe Rezension des Debüts "Alsohäute")

Dorothea von Törne: Unter den neuen Experimentellen der fröhlichste Akrobat

Die Welt, Beilage Literarische Welt09.07.2011 (Rezension des Debüts "Alsohäute")

Anja Marschall: Stipendiatenlesung der Extraklasse

SHZ (Redaktion Wilster)26.10.2014 (Bericht zur Stipendiaten-Lesung mit Heike Falkenberg und Artur Dziuk im Alfred-Döblin-Haus)

Markus Hallinger: Über (UEBER/KUERZEN) von Konstantin Ames

Signaturen - Forum für autonome Poesie2016 (Lakonische Interpretation)

Meinolf Reul: Im Amesraum

]trash[pool. Zeitschrift für Literatur & Kunst, Heft 4, Tübingen 2013 (Ausführliche Rezension von "sTiL.e(ins) Art und Weltwaisen")

Florian Kessler: Rauch über der Bastille. Sprachanarchisch? Postpoetisch? Der Münchner Lyrikpreis

Süddeutsche Zeitung, Nr. 24120.10.2014 (Bericht zum Wettbewerbsfinale des Lyrikpreises München)

Katrin Hillgruber: Lyriker? Er doch nicht. Konstantin Ames siegt unverstanden in Meran

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 10810.05.2016 (Bericht zum Lyrikpreis Meran 2016)

Johannes Kloth: Der "produktive Verunsicherer"

Saarbrücker Zeitung, Nr. 18309./10.08.2014 (Porträt)

sonstige Werke

Hier der Prolog zur mehrteiligen Polemik "Zuß und Ames suchen Streit", wäre wohl auch eine Debatte wert gewesen; es kommt in auraaffinen Bereichen der Postdemokratie (bes. der Kunstkritik) aber immer darauf an, wer was sagt.
Hier meine Rezension der dritten Ausgabe der (U35-)Anthologie "Lyrik von Jetzt", die einen Junglyriker dazu provozierte, wütende Verdächtigungen auszustoßen; was vielfach mit dem ernstgemeinten Versuch verwechselt wurde, eine Meliorisierungsdebatte anzustoßen. Die Debatte kam dann doch, aber zu Bedingungen, die den Rahmabschöpfern in keiner Weise nützlich ist.
Das eMagazin Signaturen brachte in diesem Kontext einen digressiven Essay von Armin Steigenberger und mir zum Lyrikbetrieb in der BRD; außerdem sind dort Besprechungen versammelt zu Publikationen von Thomas KlingUlrike Feibig und Thomas Havlik.
Von Anfang Juni bis Ende August gab es auf Signaturen täglich ein Galgenlied von Christian Morgenstern. Im Wechsel vorgetragen von Hilda Ebert, Christian Filips, Mara Genschel, Markus Hallinger, Norbert Lange, Tobias Roth, Àxel Sanjosé, Walter Fabian Schmid, Armin und Christel Steigenberger; außerdem Morgenstern-Hommagen von Paul G. Ehrhardt und Hans Leybold, gelesen von Klaus Behringer und Gerd Schäfer.

Zuletzt durch Konstantin Ames aktualisiert: 23.09.2016

Literaturport ID: 1820