Lea Schneider

© Jasmin Oertel

Steckbrief

geboren am: 9.7.1989
geboren in: Köln
lebt in: Berlin

Vita

Lea Schneider schreibt Lyrik, Essays und Übersetzungen, aber in den meisten Fällen sind ihre Texte diese drei Dinge gleichzeitig. Sie lebt in Berlin, wo sie seit 2009  als Teil des Lyrikkollektivs G13 aktiv ist, mit dem sie an Gedicht-Performances und Formaten des gemeinsamen Schreibens arbeitet.


Lea Schneider studierte Komparatistik, Sinologie und Soziologie in Berlin, Shanghai, Taipei und Frankfurt/Oder.


2014 erschien ihr Debütband „Invasion rückwärts“ im Verlagshaus Berlin und wurde u.a. mit dem Dresdner Lyrikpreis ausgezeichnet. 2016 folgte das E-Book „O0“ (in Kooperation mit Tillmann Severin und Sebastian Severin) sowie ihre Übersetzungen des chinesischen Dichters Yan Jun („internationaler tag der reparatur“, hochroth berlin) und die Anthologie „CHINABOX. Neue Lyrik aus der Volksrepublik“ (Verlagshaus Berlin), die sie als Übersetzerin und Herausgeberin betreut hat. „CHINABOX“ wurde als Lyrikempfehlung des Jahres 2017 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet.


Lea Schneider war u.a. Stipendiatin im Künstlerhaus Edenkoben und des Deutschen Übersetzerfonds sowie Writer-in-Residence am Goethe-Institut Nanjing (China). Als Übersetzerin und Kuratorin chinesischer Gegenwartslyrik war sie für das poesiefestival berlin, lyrikline.org und die Bundeskulturstiftung tätig.


Aktuell übersetzt sie Gedichte der Lyriker*innen Xi Chuan, Yu Xiuhua, Zheng Xiaoqiong und Zang Di, schreibt Essays über die chinesische Gegenwart und arbeitet an ihrem nächsten Gedichtband, der im Frühjahr 2020 beim Verlagshaus Berlin erscheint.


 

Würdigung

2013 Finale des 21. Open Mike


2014 Dresdner Lyrikpreis (für "Invasion rückwärts")


2015 Stipendium der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz


2016 Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds


2016 Writer-in-Residence am Goethe-Institut China


2017 Lyrikempfehlung des Jahres der Akademie für Sprache und Dichtung (für "CHINABOX")

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Unmögliche Liebe: Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen. Zweisprachige Ausgabe

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG2017-09-25

Lob der mechanischen Ente (Schöner Lesen)

SuKuLTuR2017-02-24

Jahrbuch der Lyrik 2013

Deutsche Verlags-Anstalt2013-03-11

40% Paradies. Gedichte des Lyrikkollektivs G13: Eine Anthologie (luxbooks.labor / luxbooks.lyrik: labor, Band 6)

Luxbooks2012-10-01

Jahrbuch der Lyrik 2017

Schöffling2017-05-08

Lyrik von Jetzt 3: Babelsprech

Wallstein Verlag2015-10-05

20. open mike: Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik

Buch&Media2012-11-12

das war absicht

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

Akzente 2 / 2017: Nachdichten

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG2017-06-09

Akzente 3 / 2016: Europa

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG2016-09-26

Place de la Sorbonne 7

Sorbonne Pups2017-06-08

poet nr. 17: Literaturmagazin

Poetenladen2014-09-11

Übersetzungen

internationaler tag der reparatur

hochroth berlin2016

Herausgeberschaften

Chinabox: Neue Lyrik aus der Volksrepublik (Edition Polyphon)

Verlagshaus Berlin2016-10-15

Zuletzt durch Lea Schneider aktualisiert: 28.08.2018

Literaturport ID: 2971