Maike Wetzel

Vita

Maike Wetzel ist freie Schriftstellerin, Journalistin und Drehbuchautorin.


Sie absolvierte ein Regiestudium an der Münchner Filmhochschule und studierte als DAAD-Stipendiatin in Großbritannien. Sie verfilmte u.a. die Titelgeschichte ihres literarischen Debüts Hochzeiten.   


Ihre Erzählungen erschienen in ihren Büchern Hochzeiten und Lange Tage (beide im S. Fischer Verlag, Frankfurt) sowie als Buch in englischer und ungarischer Übersetzung. Einzelne Geschichten wurden auf Koreanisch, Französisch, Russisch, Italienisch, Polnisch, Tschechisch, Serbisch und Dänisch veröffentlicht. Außerdem sind die Erzählungen von Maike Wetzel in über vierzig Anthologien (z.B. im Suhrkamp, Hanser und Rowohlt Verlag) sowie im Radio und als Hörbuch publiziert.


Für ihr Schreiben wurde Maike Wetzel mehrfach ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den Robert Gernhardt Preis für ihr Romandebüt, das 2018 erscheinen wird. 2014 war Maike Wetzel die erste Residenzschriftstellerin des Goethe-Instituts Wellington in Neuseeland. Außerdem erhielt sie etwa den Bayerischen Staatsförderpreis für Literatur, ein Aufenthaltsstipendium für die Villa Aurora in Los Angeles sowie für einen Schreibaufenthalt in Olevano Romano.  Journalistische Texte verfasste Maike Wetzel unter anderem für DIE ZEIT, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung und viele weitere Zeitungen und Zeitschriften.


Maike Wetzel unterrichtet Kreatives Schreiben; z.B. im Rahmen des Pilotprojekts Literatur und Schule des hessischen Bildungsministeriums als Dozentin für Lehrer und Schüler sowie im Rahmen des Projekts kulturagenten der Bundeskulturstiftung, an Gymnasien und an Gesamtschulen sowie an verschiedenen ausländischen Universitäten.

Würdigung

Literarische Preise und Auszeichnungen (Auswahl):


2017 Robert Gernhardt-Preis


2016 Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz


 


2014 writer-in-residence des Goethe-Instituts/Auswärtiges Amt, Wellington in Neuseeland Interview


2011 nominiert für den Drehbuchförderpreis Münster.Land


2010 Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa


2008 Alfred-Döblin-Stipendium


2008 Bordeaux-Stipendium des Hessischen Kulturrats


2007 Arbeitsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung


2006 Gerhard-Beier-Preis


2006 Stipendium der Akademie der Künste in Berlin für die Villa Serpentara, Italien


2005 Stipendium des Auswärtigen Amtes für die Villa Aurora, Los Angeles


2004 Aufenthaltsstipendium der Sylt-Quelle


2003 Stipendium der Stiftung Kulturfonds


2001 Autorenstipendium des Berliner Senats


2000 Bayerischer Staatsförderpreis für Literatur


2000 Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin


2000 Allegra-Wettbewerb 1. Platz


2000 Drehbuchpreis der Bayerischen Theaterakademie u. der HFF München


1998 Klagenfurter Literaturkurs beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb


1997 Bettina-von-Arnim-Wettbewerb


1995 Junges Literaturforum Hessen-Thüringen des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst


1993 Treffen Junger Autoren des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft


1990 und 1992 „Schüler schreiben“ des Hessischen Ministeriums für Schulentwicklung und Bildungsplanung

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Alles Lametta

Suhrkamp Verlag2015 Anthologie mit Originalbeiträgen

Einträge im Register der Literaturzeitschriften

Übersetzungen

Mámor (ungarisch, Hochzeiten)

Ab-Art, Bratislava2011 Erzählungsband
Festivalkatalog des International Short Story Festivals Wroclaw2007

"In der Zwischenzeit" (auf Italienisch) in "Berlin Babylon"

Mondadori, Mailand2004 Anthologie

Schauder (Polnisch)

WIR2002 Anthologie

Long Days

übersetzt von Lyn Marven, Comma-Verlag in Manchester/Großbritannien2009 short story collection

"Gras und Rüben" (Koreanisch)

Yoldaerim Publishing, Südkorea2004 Anthologie

Gras und Rüben in "Hudlos kaerlighed" (Dänisch)

Host & Son, Kopenhagen2002

weitere unveröffentlichte Übersetzungen, u.a. "Hochzeiten" komplett auf Kroatisch und "Lange Tage" auf Serbisch

sonstige Werke

Filmographie

2002 “Norwegen” Abschlussfilm, 35 mm, Farbe, 15 min, Buch, Regie

2001“Hochzeiten” (Adaption der eigenen Erzählung/16 mm, Farbe, 14 min), Buch, Regie

1999Fernsehreportage (6´30´´, BETA SP) Redaktion Prof. Gerd Ruge über eine Familie in Slawutich/Tschernobyl, ausgestrahlt: Weltspiegel/ ARD, 23.1.2000

1998 “Stranded” (Dokumentarfilm (englisch) 16 mm, Farbe, 26 min) Buch, Regie

1996Regieübung “Kleine Tode” (6 min, Regie/ Dozent: Dani Levy)

1995“Marcus-Penelope” (Kurzfilm über Marcus Brühl, 16 mm, sw-Farbe, 7’); Regie, Schnitt und Buch

Zuletzt durch Maike Wetzel aktualisiert: 06.12.2017

Literaturport ID: 662