Martin Hyun

Martin Hyun
© Jan Kopetzky

Steckbrief

geboren am: 4.5.1979
geboren in: Krefeld

Telefon:

Vita

Martin Hyun wurde 1979 in der nordrhein-westfälischen Samt- und Seidenstadt Krefeld geboren. Hyun ist Sohn koreanischer Gastarbeiter und studierte Politik sowie International Relations in den USA und Belgien. Er war der erste koreanischstämmige Bundesliga-Profi in der Deutschen Eishockey Liga sowie Junioren Nationalspieler Deutschlands. Seit 1993 ist er glücklicher deutscher Staatsbürger. Im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs engagierte er sich als Botschafter in Deutschland. Er gehört dem Netzwerk von Führungskräften mit Migrationshintergrund der Bertelsmann Stiftung an und nahm als ein Vertreter der Koreaner in Deutschland 2008 am Forum Demographischer Wandel teil, das von Bundespräsident Horst Köhler initiiert wurde. Seit 2010 schreibt er die Kolumne »Integration im 16:9 Format« für das Migrationsmagazin MiGAZIN. 2010 gründete er die interkulturelle Initiative Hockey is Diversity, um die Vielfalt, die im Sport schon lange als Bereicherung angesehen wird, auch in die Gesellschaft zu übertragen. Sein Erstlingswerk »lautlos – ja, sprachlos – nein« über die Integrationsgeschichte der koreanischen Gastarbeiter in Deutschland verlieh den wegen ihrer Unauffälligkeit gern übersehen Grenzgängern zwischen Korea und Deutschland erstmals eine Stimme.

Aktuelles

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Migranten in der deutschen Politik

VS Verlag für Sozialwissenschaften2011-06-27

Heimat, Heimweh, Heimsuchung

Kramer, Berlin2009-12-14

Über Werk / Autor

Language of Migration: Self- and Other-Representation of Korean Migrants in Germany

Peter Lang Publishing2012

People from Krefeld: Max August Zorn, Ralf Htter, Carl Wilhelm Wirtz, Rudi Dornbusch, Joseph Beuys, Werner Voss, Karl Kaufmann, Martin Hyun

Books Llc

Literaturport ID: 1780