Renke Korn

Steckbrief

geboren am: 14.12.1938
geboren in: Unna Westfalen Deutschland
lebt in: Berlin, Schöneberg

Kontakt: Stübbenstr. 2, 10779 Berlin

Telefon: 030-3936598

Vita

Renke Korn wurde 1938 in Unna geboren und wuchs auf in Soest und Münster. Nach dem Abitur studierte er in Münster, Göttingen und München Germanistik, Geschichte und Philosophie. 1963 legte er das Staatsexamen für das Lehramt an Höheren Schulen ab (mit einer Arbeit über "Die monologische Struktur in den Dialogen der Büchnerschen Dramen"). Danach trat er jedoch nicht in den Schuldienst ein, sondern siedelte nach Berlin über, um sich dort ganz der Schriftstellerei (und Malerei) zu widmen. Erste Publikationsversuche blieben jedoch erfolglos, so daß Renke Korn gezwungen war, auf andere Weise Geld zu verdienen - als Verkäufer, Monteur, Gabelstaplerfahrer, Dreher (" was allerdings nicht nur der Geldnot geschuldet war, sondern auch der Neugier, die Welt in Bereichen kennenzulernen, die ich als Beamtensohn kaum kannte." R. K.) 1965 nahm der WDR sein Hörspiel "Verteidigung eines Totengräbers" zur Produktion an, und 1967 wurde am Deutschen Theater in Göttingen sein erstes Theaterstück "Die Überlebenden" uraufgeführt. Weitere Hörspiele und Theaterstücke folgten, und seit 1973 arbeitete Renke Korn dann auch für Film und Fernsehen, als Autor und als Regisseur. Gleichzeitig engagierte er sich immer wieder bei kulturpolitischen Aufgaben - als Vertreter der Dramatiker Union bei den Verhandlungen mit dem Deutschen Bühnverein über eine Neuregelung der Tantiemen, als Beauftragter des Schriftstellerverbandes in Theaterfragen, als Mitgründer des Verlags der Autoren, als Mitgründer und Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren, als Initiator der jährlichen "Woche des Hörspiels" in der Berliner Akademie der Künste, als Leiter der Berliner Hörspieltage von 1993 bis 1995.
Seit 2001 lebt Renke Korn wechselnd in einem Dorf bei Köngslutter, in Berlin und auf Kreta.

Würdigung

Förderpreis Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen 1972
Film des Monats
Prädikat "Besonders wertvoll"
Preis der Jury RIFJ Cannes
Festivals: Berlin, Locarno, Paris, Cannes, Moskau
Prix des droits de l`homme 1978 (für den Film "Vera Romeyke ist nicht tragbar")
Förderdarlehen des Kuratoriums Junger Deutscher Film 1977
tz-Rose 1979 (für den Fernsehfilm "Tilt")
AWO-Preis 1980
Lobende Erwähnung Prix Futura 1981 (für den Fernsehfilm "Zuhaus unter Fremden")
Literaturstipendium des Berliner Senats 1990 (für das Projekt "Sunrise Club")
Slabesz-Preis der Internationalen Österreichischen Hörspieltage 1996 (für das Hörspiel "Das Klopfen" )

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Picknick in: Neues deutsches Theater ( Herausgegeben von Karlheinz Braun und Peter Iden )

Diogenes Verlag, Zürich1971 Theaterstück ( Einakter )

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

Die Reise des Engin Özkartal von Nevsehir nach Herne und zurück

Theater Heute 8/19751975 Theaterstück

Herausgeberschaften

Nachlese 1-3, Vorträge und Diskussionen der Berliner Hörspieltage 1993-1995

Pharos Medien GmbH1993

Über Werk / Autor

Michael Töteberg : Es ist so, wie es ist. Muß aber nicht so bleiben

Verlag der Autoren1993

Hannes Schwenger : Renke Korn

Kritisches Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

sonstige Werke

Theaterstücke Theater: 1967 DIE ÜBERLEBENDEN, Uraufführung Deu