Sabine M. Gruber

© Tomek Luczynski

Steckbrief

geboren am: 9.2.1960
geboren in: Linz an der Donau/Österreich
lebt in: Klosterneuburg, Kierling

Vita

Sabine M. Gruber wurde in Linz an der Donau geboren und ist in Sierning aufgewachsen. Sie studierte literarisches Übersetzen (Französisch, Russisch) und Cembalo in Wien; sie schreibt Romane, Erzählungen, veröffentlicht Prosa in Zeitungen und Literaturzeitschriften und schreibt Essays für Musikzeitschriften, Konzert- und Opernprogramme und CD-Booklets. Sie lebt als freie Schriftstellerin und Musikpublizistin in Klosterneuburg bei Wien.

Würdigung

Literaturpreis des Landes Niederösterreich 2002
Jubiläumsfondsstipendium der Literarmechana 2013/2014

Aktuelles

Pressestimmen zum Erzählband "Kurzparkzone":
"Sabine M. Gruber beherrscht das Genre Erzählung perfekt, nicht nur die literarisch wohlfeilen verpassten Chancen, sondern auch die heikleren genutzten Gelegenheiten. Ein bis ins Detail durchkomponiertes Buch, dem man die musikalische Bildung der Autorin anmerkt.“ (Kirstin Breitenfellner, Falter)

„Zwölf Frauen, zwölf Geschichten. Ein Reigen wie bei Schnitzler – vom ersten Date bis zum großen Beziehungs-Abschiedsabend, vom ersten Arbeitstag bis zum Rausschmiss aus der Firma. Abwechslungsreich, kurzweilig und poetisch sind diese Geschichten, mit einer Portion (manchmal schwarzem) Humor, einer Prise Tragik und einem Schuss Wien-Flair. Trotz der sommerlichen Grundstimmung in den Geschichten auch etwas für kalte Winterabende.“ (Julia Beyer, Ultimo Lübeck)

„Sabine M. Grubers „Kurzparkzone“ grenzt direkt ans weite Land der großen, mehr geahnten als gelebten Möglichkeiten. So steckt viel Poesie in den Geschichten, auch wenn sie unprätentiös und ungekünstelt erzählt werden. Und Kurzweiligkeit prägt die „Kurzparkzone“. Wo sich Kürze aber mit größtmöglicher Dichte verbindet, entsteht Dichtung vom Feinsten.“  (Joachim Reiber, Die Presse)

Pressestimmen zum Roman "Beziehungsreise":
"Dass Sabine M. Gruber eine aufmerksame Beobachterin und eine detailgenaue Erzählerin ist, ist seit der Veröffentlichung ihres Erzählbandes bekannt. Doch es beeindruckt, wie viel intensiver ihr neuer Roman geschrieben ist. Die unterschwellig melancholische Tonlage des Textes umfängt den Leser sofort und trägt ihn durch die Handlung. Eine unendliche Traurigkeit kriecht aus den Seiten eines Buches, das durch einen geschickten Aufbau, versteckte Motive und sprachliche Raffinesse überzeugt. Es nimmt kein „gutes Ende“ und ist trotz des vorweg genommenen gewalttätigen Ausgangs an Spannung kaum zu überbieten. Denn Grubers Roman hält viele überraschende Wendungen bereit. (…) Es wird immer neue Spannung aufgebaut, die kaum auszuhalten ist und fesselt. Die „Beziehungsreise“ lohnt sich." (Thorsten Schulte, literaturkritik.de)
Lesen Sie die vollständige Rezension: www.literaturkritik.de/public/rezension.php

Pressestimmen zum Roman "Chorprobe":
"Liebe und Zuneigung, aber auch Freundschaften führen nicht nur direkt auf die Straße des Glücks. Liebe ist bei Gruber oftmals verzwickt, gefühlvolle Bande beginnen sich nur langsam zu verweben. Das, was hingegen auf den ersten Blick als großes Gefühlskino erscheint, entpuppt sich als männliches Spiel von Macht und Abhängigkeit. Gruber nimmt das ganze Sammelsurium dieser Empfindungen wie immer mit feiner Feder auseinander und setzt das Puzzle neu zusammen. Dafür pendelt Gruber zwischen Erzählzeiten, spielt mit Liedpassagen und zeigt, dass sie die Klaviatur ihrer Prosa von Buch zu Buch besser beherrscht. Ein berührendes Buch voll musikalischer Virtuosität." (Tiroler Tageszeitung, Brigitte Warenski)

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

"Auriel und das Tor der Erinnerung"

Rowohlt Verlag2005 Erzählung

"Rondo maternel" in: Frauenbild. Das Bild der Frau in Literaur und Kunst

Literaturedition Niederösterreich2003 Kurzprosa

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

"Maira" in: Erostepost

2009/Nr. 39 (Sondernummer zum Literaturpreis) Erzählung

"Nach 16 Jahren Babypause"

"Spectrum" (Feuilleton der Tageszeitung "Die Presse")11/2008 Erzählung

"Die Gefahr der großen Fugen"

"Spectrum" (Feuilleton der Tageszeitung "Die Presse"12/2010 Erzählung

Übersetzungen

Carlo Gesualdo da Venosa: Leben und Werk eines fürstlichen Komponisten

Matthes & Seitz Berlin1998

Gedichtübertragungen französisch-deutsch

Französische Schriftsteller intim

Matthes & Seitz Berlin1989

sonstige Werke

Musik-Essays

Multimedia

Zuletzt durch Sabine M. Gruber aktualisiert: 02.12.2015

Literaturport ID: 1571