Tania Witte

Vita

Tania Witte lebt und schreibt in Berlin.
Die Schriftstellerin, Spoken-Word-Performerin und Journalistin (u.a. für taz, Missy Magazine und ZEITmagazin) liebt die Bühne – als Lesende, als Performerin und als Moderatorin. Sie gibt Workshops zu Kreativem Schreiben, Spoken Word (Poetry Slam), Performance und Identität.

2014 erschien mit "bestenfalls alles" ihr dritter Roman und mit ihm der letzte Teil ihrer Berliner "Stadtgeschichten".
Der zweite Band mit dem Titel "leben nebenbei" wurde 2012 publiziert, der erste Teil "beziehungsweise liebe" im Jahr zuvor, 2011.

Sie veröffentlichte Essays und Erzählungen in zahlreichen Anthologien und gab 2007 mit zwei Mitherausgeber*innen den Band „Drag Kings. Mit Bartkleber gegen das Patriarchat“ heraus. Die Anthologie war das erste deutschsprachige Standardwerk über die Vielfalt der Drag-King-Szene in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Von Mai bis Oktober 2013 erschien Wittes Fortsetzungsroman "Lust. Ausgerechnet" wöchentlich ganzseitig in der tageszeitung (taz).

Seit Mai 2014 schreibt sie als Kolumnistin für das ZEITmagazin.

Neben Auftritten und Lesungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und den USA widmet sich Tania Witte seit 2007 dem gesprochenen Wort. Gemeinsam mit vier anderen Künstler*innen rief sie 2008 die queere SpokenWord-Bühne “Shut Up And Speak” ins Leben und lotet in interdisziplinären Kooperationen mit anderen Künstler*innen die Grenzen von Darstellender und Bildender Kunst, von Wort und (bewegtem) Bild aus.

Videos davon sowie weitere Informationen zu der geschriebenen und performten Kunst von Tania Witte finden Sie auf www.taniawitte.de.



PRESSESTIMMEN:

Tania Witte, die souverän mit Klischees, Stereotypen und Rollenmustern zu jonglieren versteht, die höchst amüsant anachronistische Festschreibungen aufheben und ideologische Schubladen ausräumen kann, beherrscht den literarischen Spagat zwischen den verschiedenen Welten. Völlig undogmatisch führt sie durch eine queere urbane Subkultur, die im Grunde nicht minder durchschnittlich, erheiternd, skurril und liebenswürdig ist als die Mainstream-Gesellschaft drumherum.
Berliner Zeitung

Aus dem Tenor der Beiläufigkeit skizziert Tania Witte Charaktere, die sie mit bissigen Pointen schleift. Damit gelingt ihr eine derart kraftvolle Beschreibung des Durchschnittsdeutschen, dass ihr Sujet (...) oftmals ganz unprätentiös aus dem Zentrum verschwindet. Bei Tania Witte ist jeder Satz ein Treffer im temporeichen Strudel der Absurditäten, sie dekonstruiert ihre Figuren mit einem liebevollen Fingerspitzengefühl, das einfach nur Spaß macht.
Potsdamer Neueste Nachrichten

Auf den Spuren von Amistead Maupins ‘Stadtgeschichten’ beschreibt Tania Witte das Leben in Berlins queerer Blase (…) augenzwinkern pointenreich (…) mit Seitenhieben auf die kleinen Verlogenheiten und Sonderbarkeiten, die ein Mikrokosmos mit eigenen Codes und Werten mit sich bringt.
die tageszeitung (taz)

Tania Witte trifft genau das richtige Maß aus authentischer Berliner Szenebeschreibung, feinsinniger Karikatur und rasanter dramatischer Zuspitzung, um ihre Bücher zu regelrechten Pageturnern werden zu lassen. (…) Mit »bestenfalls alles« legte sie nun den – wie sie behauptet – letzten Band der Erzähltrilogie vor. Es ist der ausgereifteste, intensivste der drei.
Neues Deutschland


Würdigung


A U S Z E I C H N U N G E N   U N D   S T I P E N D I E N:

2017 Stipendiatin des Künstlerhaus Edenkoben
2016 Felix-Rexhausen-Sonderpreis für die Kolumne "Andersrum ist auch nicht besser" auf ZEITmagazin.de
2016 Nominierung für den Marta-Saalfeld-Förderpreis
2015 Arbeitsstipendium des Prins Bernhard Cultuurfonds (NL)
2015 Artist in Residence, Besiendershuis, Nijmegen (NL)
2014 Nominierung für den Mannheimer Feuergriffel, Shortlist letzte Drei
2011 Artist in Residence, Pioneer Bluffs Foundation, Kansas (US)

Aktuelles

Termine von Lesungen, Workshops und Performances auf www.taniawitte.de/termine

Aktuelles auch auf Facebook www.facebook.com/taniawitte

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Metamorphose in: Unicorns don't swim

AvivA Verlag Berlin2016 Anthologie

"Heimathafen" in: Heimat: konkursbuch 49

Konkursbuchverlag2010

"Queerfemme. Vom lebhaften (Er)Leben einer Nichtexistenz" in: Femme! radikal - queer - feminin

Querverlag2009

"162" in: Tausend Tode schreiben

Frohmann Verlag, Berlin2015

"Strategiespiele" in: Unwiderstehlich!

Querverlag2010

Herausgeberschaften

Drag Kings: Mit Bartkleber gegen das Patriarchat

Querverlag2007-03-01

Multimedia

Zuletzt durch Tania Witte aktualisiert: 27.09.2016

Literaturport ID: 1774