Tania Witte

Vita

Die Schriftstellerin, Journalistin und Spoken-Word-Performerin Tania Witte lebt seit vielen Jahren in Berlin und seit kurzer Zeit auch in Den Haag (NL).
Sie wurde für ihre Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet und erhielt mehrere internationale Stipendien.




Nach drei allgemeinliterarischen Romanen (2011, 2012, 2014), einer Anthologie und diversen Kurzgeschichten und Essays erschien im Januar 2018 ihr erstes fantastisches Jugendbuch unter dem Pseudonym Ella Blix.

Ella Blix steht für das Autorinnenduo Antje Wager und Tania Witte.
Derzeit sitzt Ella Blix bereits an einem neuen Werk – parallel dazu arbeitet Tania Witte unter ihrem Realnamen an einem realistischen Jugendbuch, das voraussichtlich 2019 erscheinen wird.

Zusätzlich zu ihrer künstlerischen Arbeit schreibt sie als freiberufliche Kolumnistin, Kritikerin und Journalistin für unterschiedliche Medien – unter anderem für „ZEITmagazin“, „die tageszeitung (taz)“, „Missy Magazine“ und den Branchendienst „kress“. Sie leitet Workshops zu Poetry Slam / Spoken Word, Kreativem Schreiben und Identität.

Seit 2005 arbeitet Tania Witte in Kooperationen mit anderen Künstlerinnen und Künstlern an interdisziplinären und interkulturellen Kunstprojekten. Mit ihren Spoken-Word-Performances erobert sie seit 2007 Bühnen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und den USA.

Videos davon sowie weitere Informationen zu der geschriebenen und performten Kunst von Tania Witte finden Sie auf www.taniawitte.de.

Termine von Lesungen, Workshops und Performances gibt es auf www.taniawitte.de/termine
Aktuelles auch auf Facebook www.facebook.com/taniawitte

Informationen zu Ella Blix finden Sie auf www.ellablix.com.



PRESSESTIMMEN:

Noch vor Mitternacht ist [Der Schein] ausgelesen und hinterlässt mich zum einen großem Bedauern, dass die Personen des Romans nun mein Leben wieder verlassen, aber auch mit einer ungewöhnlich großen Zufriedenheit, einem Glücksgefühl, dass auch heute noch solche Perlen unter den Publikationen auftauchen.
Alliteratus, Dr. Astrid van Nahl


Tania Witte, die souverän mit Klischees, Stereotypen und Rollenmustern zu jonglieren versteht, die höchst amüsant anachronistische Festschreibungen aufheben und ideologische Schubladen ausräumen kann, beherrscht den literarischen Spagat zwischen den verschiedenen Welten. Völlig undogmatisch führt sie durch eine queere urbane Subkultur, die im Grunde nicht minder durchschnittlich, erheiternd, skurril und liebenswürdig ist als die Mainstream-Gesellschaft drumherum.
Berliner Zeitung, Irene Bazinger

Aus dem Tenor der Beiläufigkeit skizziert Tania Witte Charaktere, die sie mit bissigen Pointen schleift. Damit gelingt ihr eine derart kraftvolle Beschreibung des Durchschnittsdeutschen, dass ihr Sujet (...) oftmals ganz unprätentiös aus dem Zentrum verschwindet. Bei Tania Witte ist jeder Satz ein Treffer im temporeichen Strudel der Absurditäten, sie dekonstruiert ihre Figuren mit einem liebevollen Fingerspitzengefühl, das einfach nur Spaß macht.
Potsdamer Neueste Nachrichten, Oliver Dietrich

Auf den Spuren von Amistead Maupins ‘Stadtgeschichten’ beschreibt Tania Witte das Leben in Berlins queerer Blase (…) augenzwinkern pointenreich (…) mit Seitenhieben auf die kleinen Verlogenheiten und Sonderbarkeiten, die ein Mikrokosmos mit eigenen Codes und Werten mit sich bringt.
die tageszeitung (taz), Malte Göbel

Tania Witte trifft genau das richtige Maß aus authentischer Berliner Szenebeschreibung, feinsinniger Karikatur und rasanter dramatischer Zuspitzung, um ihre Bücher zu regelrechten Pageturnern werden zu lassen. (…) Mit »bestenfalls alles« legte sie nun den – wie sie behauptet – letzten Band der Erzähltrilogie vor. Es ist der ausgereifteste, intensivste der drei.
Neues Deutschland, Elke Koepping


Würdigung


A U S Z E I C H N U N G E N   U N D   S T I P E N D I E N:

2017 Preisträgerin des Martha-Saalfeld-Förderpreis für Literatur des Landes Rheinland-Pfalz
2017 Stipendiatin des Künstlerhaus Edenkoben
2016 Felix-Rexhausen-Sonderpreis für die Kolumne "Andersrum ist auch nicht besser" auf ZEITmagazin.de
2016 Nominierung für den Martha-Saalfeld-Förderpreis
2015 Arbeitsstipendium des Prins Bernhard Cultuurfonds (NL)
2015 Artist in Residence, Besiendershuis, Nijmegen (NL)
2014 Nominierung für den Mannheimer Feuergriffel
2011 Artist in Residence, Pioneer Bluffs Foundation, Kansas (US)

Aktuelles

Termine von Lesungen, Workshops und Performances auf www.taniawitte.de/termine

Aktuelles auch auf Facebook www.facebook.com/taniawitte

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Metamorphose in: Unicorns don't swim

AvivA Verlag Berlin2016 Anthologie

"Heimathafen" in: Heimat: konkursbuch 49

Konkursbuchverlag2010

"Queerfemme. Vom lebhaften (Er)Leben einer Nichtexistenz" in: Femme! radikal - queer - feminin

Querverlag2009

"162" in: Tausend Tode schreiben

Frohmann Verlag, Berlin2015

"Strategiespiele" in: Unwiderstehlich!

Querverlag2010

Herausgeberschaften

Drag Kings: Mit Bartkleber gegen das Patriarchat

Querverlag2007-03-01

Multimedia

Zuletzt durch Tania Witte aktualisiert: 31.01.2018

Literaturport ID: 1774