Tania Witte

Vita




Tania Witte lebt in Berlin und Den Haag (NL). Die diplomierte Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin schreibt Romane und Kurzgeschichten für Jugendliche und Erwachsene, aber auch Kolumnen, Porträts und Essays für verschiedene Zeitungen und Magazine.

Sie erhielt Stipendien in den USA, den Niederlanden und Deutschland, wurde 2018 mit einem Literaturstipendium des Landes Niedersachsen und 2017 mit dem Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet; im Jahr zuvor erhielt ihre Kolumne im ZEITmagazin den Felix-Rexhausen-Sonderpreis. Außerdem ist Tania Witte Teil diverser interdisziplinärer Kunstkooperationen und leidenschaftliche Spoken-Word-Performerin.

Nach drei allgemeinliterarischen Romanen (2011, 2012, 2014), einer Anthologie und diversen Kurzgeschichten und Essays erscheint im Frühjahr 2019 ihr Jugendbuch "Die Stille zwischen den Sekunden".

Ihr erstes Jugendbuch "Der Schein" veröffentlichte Witte im Januar 2018 unter dem Pseudonym Ella Blix. Ella Blix ist das Pseudonym des Autorinnenduos Antje Wager und Tania Witte. Derzeit sitzt Ella Blix bereits an einem neuen Werk, das voraussichtlich 2020 erscheinen wird.

Zusätzlich zu ihrer künstlerischen Arbeit schreibt sie als freiberufliche Kolumnistin, Kritikerin und Journalistin für unterschiedliche Medien – unter anderem für „ZEITmagazin“, „die tageszeitung (taz)“, „Missy Magazine“ und den Branchendienst „kress“. Sie leitet Workshops zu Poetry Slam / Spoken Word, Kreativem Schreiben und Identität.

Seit 2005 arbeitet Tania Witte in Kooperationen mit anderen Künstlerinnen und Künstlern an interdisziplinären und interkulturellen Kunstprojekten. Mit ihren Spoken-Word-Performances erobert sie seit 2007 Bühnen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und den USA.

Videos davon sowie weitere Informationen zu der geschriebenen und performten Kunst von Tania Witte | CayaTe finden Sie auf www.taniawitte.de.

Termine von Lesungen, Workshops und Performances auf www.taniawitte.de/termine
Aktuelles auch auf Facebook www.facebook.com/taniawitte

Informationen zu Ella Blix finden Sie auf www.ellablix.com.


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PRESSESTIMMEN:

Wie die meisten guten All-Age-Romane hat auch dieses Buch geheime Türen, die von oberflächlicher Spannung in psychische Abgründe führen.
DIE ZEIT, Anja Kümmel über "Der Schein"

Noch vor Mitternacht ist [Der Schein] ausgelesen und hinterlässt mich zum einen großem Bedauern, dass die Personen des Romans nun mein Leben wieder verlassen, aber auch mit einer ungewöhnlich großen Zufriedenheit, einem Glücksgefühl, dass auch heute noch solche Perlen unter den Publikationen auftauchen.
Alliteratus, Dr. Astrid van Nahl über "Der Schein"


Tania Witte, die souverän mit Klischees, Stereotypen und Rollenmustern zu jonglieren versteht, die höchst amüsant anachronistische Festschreibungen aufheben und ideologische Schubladen ausräumen kann, beherrscht den literarischen Spagat zwischen den verschiedenen Welten. Völlig undogmatisch führt sie durch eine queere urbane Subkultur, die im Grunde nicht minder durchschnittlich, erheiternd, skurril und liebenswürdig ist als die Mainstream-Gesellschaft drumherum.
Berliner Zeitung, Irene Bazinger über die Trilogie


„Der Roman ist ein Gipfel des Einfallsreichtums. Seine Sprache schleift wie eine am Kragen über Sommerstraßen gezogene Jeansjacke.“
Der Freitag, Jamal Tuschick über "bestenfalls alles"

Aus dem Tenor der Beiläufigkeit skizziert Tania Witte Charaktere, die sie mit bissigen Pointen schleift. Damit gelingt ihr eine derart kraftvolle Beschreibung des Durchschnittsdeutschen, dass ihr Sujet (...) oftmals ganz unprätentiös aus dem Zentrum verschwindet. Bei Tania Witte ist jeder Satz ein Treffer im temporeichen Strudel der Absurditäten, sie dekonstruiert ihre Figuren mit einem liebevollen Fingerspitzengefühl, das einfach nur Spaß macht.
Potsdamer Neueste Nachrichten, Oliver Dietrich über "bestenfalls alles"

Auf den Spuren von Amistead Maupins ‘Stadtgeschichten’ beschreibt Tania Witte das Leben in Berlins queerer Blase (…) augenzwinkern pointenreich (…) mit Seitenhieben auf die kleinen Verlogenheiten und Sonderbarkeiten, die ein Mikrokosmos mit eigenen Codes und Werten mit sich bringt.
die tageszeitung (taz), Malte Göbel über die Trilogie

Tania Witte trifft genau das richtige Maß aus authentischer Berliner Szenebeschreibung, feinsinniger Karikatur und rasanter dramatischer Zuspitzung, um ihre Bücher zu regelrechten Pageturnern werden zu lassen. (…) Mit »bestenfalls alles« legte sie nun den – wie sie behauptet – letzten Band der Erzähltrilogie vor. Es ist der ausgereifteste, intensivste der drei.
Neues Deutschland, Elke Koepping über "bestenfalls alles"


Würdigung


A U S Z E I C H N U N G E N   U N D   S T I P E N D I E N:

2018 Preisträgerin eines Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen
2017 Preisträgerin des Martha-Saalfeld-Förderpreis für Literatur des Landes Rheinland-Pfalz
2017 Stipendiatin des Künstlerhaus Edenkoben
2016 Felix-Rexhausen-Sonderpreis für die Kolumne "Andersrum ist auch nicht besser" auf ZEITmagazin.de
2016 Nominierung für den Martha-Saalfeld-Förderpreis
2015 Arbeitsstipendium des Prins Bernhard Cultuurfonds (NL)
2015 Artist in Residence, Besiendershuis, Nijmegen (NL)
2014 Nominierung für den Mannheimer Feuergriffel
2011 Artist in Residence, Pioneer Bluffs Foundation, Kansas (US)

Aktuelles

Termine von Lesungen, Workshops und Performances auf www.taniawitte.de/termine

Aktuelles auch auf Facebook www.facebook.com/taniawitte

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Metamorphose in: Unicorns don't swim

AvivA Verlag Berlin2016 Anthologie

"Heimathafen" in: Heimat: konkursbuch 49

Konkursbuchverlag2010

"Queerfemme. Vom lebhaften (Er)Leben einer Nichtexistenz" in: Femme! radikal - queer - feminin

Querverlag2009

"162" in: Tausend Tode schreiben

Frohmann Verlag, Berlin2015

"Strategiespiele" in: Unwiderstehlich!

Querverlag2010

Herausgeberschaften

Drag Kings: Mit Bartkleber gegen das Patriarchat

Querverlag2007-03-01

Multimedia

Zuletzt durch Tania Witte aktualisiert: 25.10.2018

Literaturport ID: 1774