Auswahl
Günter de Bruyn

ÜberlandreiseMärkische Musenhöfe
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An der Entwicklung der deutschen Literatur im 18. Jahrhundert war mit dem Freiherrn von Canitz und mit Ewald von Kleist auch der märkisch - pommersche Adel beteiligt, und auf den Herrensitzen an der Spree, Oder und Havel wuchs im Lauf des Jahrhunderts das Interesse an ihr. Die französischen Bildungseinflüsse wurden allmählich geringer, und als nach dem Tod Friedrichs des Großen, 1786, deutsche Sprache und Literatur auch im Königshof Eingang fanden, stärkte das zusätzlich diese Tendenz auch in Adelskreisen, und es setzte an einigen Orten eine Art Mäzenatentum ein. Um 1800 gab es märkische Herrensitze, die man Musenhöfe nennen könnte. Am ehesten trifft diese Bezeichnung wohl auf Fouqués Nennhausen und die Finckensteinischen Güter Madlitz und Ziebingen zu.
Jürgen Israel

Potsdam historisch
Tragik und Königtum. Ein literaturgeschichtlicher Rundgang durch Potsdam
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ca 4 Stunden
ca 4 Kilometer
Tragik und Königtum. Ein literaturgeschichtlicher Rundgang durch Potsdam
Matthias Körner

ÜberlandreiseDie wahre Geschichte von Strittmatters Laden
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Ich stehe vor dem „Laden“; vor „Strittmatters Laden“. Davor steht ein Holzschild, das in seiner Form dem Naturschutzzeichen ähnelt, aber statt der Eule ist die Zahl 1 darauf. Das Schild gehört zum Strittmatter-Rundweg im Strittmatter-Land, und der Laden ist die Spinne im Netz der Handlung und der Geschichten in Erwin Strittmatters dreibändigem Roman „Der Laden“, und zugleich ist er auch das Kindheitsrefugium des Schriftstellers. Hier strittmattert es allüberall.
Lonny Neumann

Historischer Rundgang
Hermann Kasack in Potsdam
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3 Std.
12 Km
Die Tour auf den Spuren Hermann Kasacks beginnt in der Hegelallee und endet am Schloss Charlottenhof im Park von Sanssouci.
Gabriele Radecke

Historischer Rundgang
»Heimisch werde ich mich hier niemals fühlen« Theodor Storm in Potsdam
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ca. 1,5 Std.
3,9 km
Der Rundgang auf den Spuren Theodor Storms in Potsdam führt vom Luisenplatz über das Holländische Viertel und die Alexandrowka hin zum Schloss Sanssouci.
Lutz Seiler

Ländliche WirtschaftAm Kap des guten Abends
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Das Haus, in dem ich seit beinah zehn Jahren wohne, steht am Westrand der Ortschaft Wilhelmshorst. Auf Höhe des Hauses beginnt der Wald, der Garten reicht in den Wald hinein und wird vom Wald umschlossen. Gäste, die vom Haus aus die Terrasse betreten, sagen: „Ach, hier gibt es nicht einmal einen Zaun.“ Der Zaun steht im Wald, unsichtbar. Wer von Norden die schmale Pflasterstraße herunterkommt, hat das Gefühl, direkt auf das Haus zuzufahren, dann ändert der Weg seine Richtung. Anfangs hatte ich es nicht bemerkt: das Grundstück liegt in einer Senke. Hier hält sich der Schnee, wenn es taut, so lange, daß man nicht mehr glaubt, es könne sich um Schnee handeln, und sich vergewissern möchte.

