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Steckbrief
Kolja Mensing 1Kolja Mensing 2Kolja Mensing 3

© Kirsten Jentzsch

© Juliane Henrich

Kolja Mensing

geboren am:
4. März 1971
geboren in:
Oldenburg, Niedersachen, Deutschland
lebt in:
Berlin, Prenzlauer Berg
Kontakt:
Vita
 
Kolja Mensing wurde 1971 in Oldenburg, Niedersachsen, geboren. Er wuchs in der Kleinstadt Westerstede auf.

Er studierte von 1990 bis 1995 Politikwissenschaft und Geschichte in Oldenburg, Sunderland (GB) und Münster. 1995 schloss er sein Studium mit dem Magister Artium in Münster ab und zog nach Berlin.

Hier arbeitet er seit 1995 in Berlin als Literaturkritiker, Kulturjournalist und Schriftsteller. Die meiste Zeit ist er freiberuflich tätig. Von 1999 bis 2003 war er allerdings als Kulturredakteur bei der „taz“ beschäftigt.

2003 erschien der Roman „Wie komme ich hier raus? Aufwachsen in der Provinz“ im Verlag Kiepenheuer und Witsch, im Jahre 2007 sein Erzählband "Minibar" (Verbrecher Verlag).

Kolja Mensing veröffentlicht Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften. Als Journalist schreibt er unter anderem für die „taz“ und die „FAZ“ und ist im „DeutschlandRadio Kultur“ zu hören. Im Berliner "Tagesspiegel" erscheint regelmäßig seine Krimi-Kolumne "Verbrecherjagd". In seinen Artikeln und Beiträgen beschäftigt er sich unter anderem mit der Literatur und dem Leben, mit der Stadt, der Provinz und anderen seltsamen Orten. Außerdem reist er gerne nach Polen.

Kolja Mensing ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Filmemacher. Zusammen mit Florian Thalhofer drehte er 2004 den interaktiven Dokumentarfilm „[13terStock]“, in dem es um Leben in einer Hochhaussiedlung am Rand von Bremen geht. Drei Jahre späten widmete er sich dann wiederum gemeinsam mit Florian Thalhofer dem Alltag in einer Shopping Mall - und es erschien [13terShop].

Kolja Mensing tritt gelegentlich mit Tobias Hülswitt, Jim Avignon und Florian Thalhofer in dem interaktiven Spektakel [kleine welt show] auf. Außerdem verbringt er viel Zeit in Polen.
Würdigung
 
April bis Juni 2005: Aufenthaltstipendium in der Villa Decius in Krakau, Polen

Mai 2005: Dritter Platz beim Literaturpreis Prenzlauer Berg

Juli bis Dezember 2005: Arbeitsstipendium für Berliner Autorinnen und Autoren, gewährt von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur

Januar 2006: „IBM Preis für Neue Medien“ beim 19. Stuttgarter Filmwinter für den interaktiven Dokumentarfilm [13terStock

Februar bis April 2006: Aufenthaltsstipendium im Künstlerdorf Schöppingen

Sommer 2008: „Grenzgänger“-Stipendium der Robert Bosch Stiftung, Recherchereise nach Polen

Aktuelles
 
Website: http://www.deadletters.de/
Dokumentarfilm [13terStock]: http://www.13terstock.de/
Dokumentarfilm [13terShop]: http://www.13tershop.de/
Flickr: http://www.flickr.com/photos/editlife
Werk
 
Eigenständige Veröffentlichungen
Kolja Mensing - Minibar
Verbrecher Verlag, Berlin, 2007 (Erzählungen)
Kolja Mensing - Wie komme ich hier raus? Aufwachsen in der Provinz
Kiepenheuer und Witsch, Köln, 2002 (Roman)
Veröffentlichungen in Anthologien
„Zweige“. Kurzgeschichte. In: Radek Krolcy und Jörg Sundermeier (Hg.): „Bremenbuch“.
Verbrecher Verlag, Berlin, 2008 (Kurzgeschichte)
Hotel Slowianski. Recherchenotizen. In: Piotr Marecki, Renata Serednicka i Igor Stokfiszewski (Hg.): Ludzie, miasta.
Ha!Art, Krakau, 2008 (Kurzgeschichte)
"Geschichten stehlen", in: Jörg Sundermeier: "Das Buch vom Klauen"
Verbrecher Verlag, Berlin, 2006 (Kurzgeschichte)
“Xenon”, In: Institute for Information Design Japan (Hg.): “Berlin A-Z”
Graphic-Sha Publishing, Tokyo, 2006 (Kurzgeschichte)
„Puste pokoje. Dwie bardzo krótkie historie“, in : Ha!art Nr.21
Ha!Art, Krakau, 2006 (Kurzgeschichte)
„notebook. Notizen aus der Produktion“: In: „p#2. I House You“, Katalog zur Ausstellung "I House You"
Netzmuseum für Sprache, Berlin, 2005 (Kurzgeschichte)
"After the Fall", in: George Lindt und Susanne Halbleib (Hg.): „Lieblingslieder. Songs und Stories“
Krüger Verlag, Frankfurt a. M., 2005 (Kurzgeschichte)
"Staub", in: Mercedes-Benz text-track 01
Stuttgart, 2005 (Kurzgeschichte, Hörbuch)
"Iason wohnt hier nicht mehr":In: Jörg Sundermeier, Werner Labisch (Hg.): "Hauptstadtbuch"
Verbrecher Verlag, Berlin, 2005 (Essay)
Ein alter Freund, in: Nadine Barth u. Stephanie Kriesel: „Letzte Worte. Die besten Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis“
Scherz Verlag, Frankfurt a. M., 2003 (Kurzgeschichte)
"Mathematik", in: Jim Avignon (Hg.): „Welt und Wissen“
Verbrecher Verlag, Berlin, 2003 (Kurzgeschichte)
Beiträge in literarischen Zeitschriften:
„Der Literaturwettbewerb. Frequently Asked Questions“, in: Kursbuch
Rowohlt, Berlin, 2003 (65-75)