Steckbrief
Raja Lubinetzki
geboren am:
6. Dezember 1962
geboren in:
Kropstädt / Sachsen-Anhalt / Deutschland
lebt in:
Berlin, Kreuzberg
Vita
Angefangen zu schreiben hat sie in den frühen Achtzigern, während ihrer Lehrzeit als Schriftsetzerin in Magdeburg. Als sie später nach Berlin zog, schrieb sie weiter, meist Gedichte und Poeme in Form eines fortlaufenden Tagebuches. Diese Arbeitsweise hielt sie über die Jahre bei und fertigte kontinuierlich Jahr für Jahr "Arbeitshefte", hauptsächlich mit Gedichten, kurzen Texten und auch Graphiken an.
1983-1987 bis zu ihrer Ausreise nach Westberlin, reichte sie Beiträge an einige selbstverlegte Zeitschriften wie "Mikado", herausgegeben von B. Wagner, "Ariadnefabrik", hg. von R. Schedlinski, "Schaden", "Flugschutt", hg. von S. Anderson ein. Außerdem ließ sie ein selbstverlegtes Siebdruckheft mit Gedichten und Zeichnungen drucken und erarbeitete ein ebenfalls selbstverlegtes, auf Schreibmaschine vervielfältigten Gedichtband zusammen mit dem Dichter A. Koziol. Zu dieser Zeit fanden auch in privaten Wohnräumen selbstorganisierte Lesungen statt, auf denen sie mehrmals las.
Kurz vor Ihrer Ausreise fand ein Treffen mit mehreren Schriftstellern im Aufbauverlag statt, der eine Reihe von unveröffentlichten Autoren hauptsächlich des Prenzlauer Berges herausgeben wollte. Nach anfangs guten Aussichten wurde ihr mitgeteilt, daß aufgrund ihrer Ausreise in die BRD der Verlag sich nicht in die Lage versetzt fühlt, ihr Manuskript zu berücksichtigen, es sei denn sie zöge den Ausreiseantrag zurück.
Nach ihrer Ausreise befaßte sie sich neben einigen Umschulungen zum Web Designer und anderen Fortbildungen ebenfalls mit der Herstellung von "Arbeitsheften", und reichte eine Sammlung von Gedichten bei mehreren Verlagen ein, zunächst jedoch ohne Erfolg. Mit einer Malerin zusammen gestaltete sie ein Siebdruckheft über die Grenzen hinweg. In Westberlin trug sie dann in einigen Cafes und privaten Veranstaltungen Texte von sich vor.
Nach dem Mauerfall sprach sie G. Wolf an, der einen eigenen Verlag "Janus Press" gegründet hatte und reichte ein Manuskript ein, welches nun als eigenes Buch: "Der Tag ein Funke" vorliegt. Es beinhaltet eine Auswahl von Gedichten, kurzen Texten und auch Zeichnungen aus einer verkürzten Zusammenstellung der Arbeitshefte, die sich über die Zeit angesammelt hatten.
1983-1987 bis zu ihrer Ausreise nach Westberlin, reichte sie Beiträge an einige selbstverlegte Zeitschriften wie "Mikado", herausgegeben von B. Wagner, "Ariadnefabrik", hg. von R. Schedlinski, "Schaden", "Flugschutt", hg. von S. Anderson ein. Außerdem ließ sie ein selbstverlegtes Siebdruckheft mit Gedichten und Zeichnungen drucken und erarbeitete ein ebenfalls selbstverlegtes, auf Schreibmaschine vervielfältigten Gedichtband zusammen mit dem Dichter A. Koziol. Zu dieser Zeit fanden auch in privaten Wohnräumen selbstorganisierte Lesungen statt, auf denen sie mehrmals las.
Kurz vor Ihrer Ausreise fand ein Treffen mit mehreren Schriftstellern im Aufbauverlag statt, der eine Reihe von unveröffentlichten Autoren hauptsächlich des Prenzlauer Berges herausgeben wollte. Nach anfangs guten Aussichten wurde ihr mitgeteilt, daß aufgrund ihrer Ausreise in die BRD der Verlag sich nicht in die Lage versetzt fühlt, ihr Manuskript zu berücksichtigen, es sei denn sie zöge den Ausreiseantrag zurück.
Nach ihrer Ausreise befaßte sie sich neben einigen Umschulungen zum Web Designer und anderen Fortbildungen ebenfalls mit der Herstellung von "Arbeitsheften", und reichte eine Sammlung von Gedichten bei mehreren Verlagen ein, zunächst jedoch ohne Erfolg. Mit einer Malerin zusammen gestaltete sie ein Siebdruckheft über die Grenzen hinweg. In Westberlin trug sie dann in einigen Cafes und privaten Veranstaltungen Texte von sich vor.
Nach dem Mauerfall sprach sie G. Wolf an, der einen eigenen Verlag "Janus Press" gegründet hatte und reichte ein Manuskript ein, welches nun als eigenes Buch: "Der Tag ein Funke" vorliegt. Es beinhaltet eine Auswahl von Gedichten, kurzen Texten und auch Zeichnungen aus einer verkürzten Zusammenstellung der Arbeitshefte, die sich über die Zeit angesammelt hatten.
Würdigung
2002 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds
2004 Arbeitsstipendium für Berliner Autoren der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
2004 Arbeitsstipendium für Berliner Autoren der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Werk
Eigenständige Veröffentlichungen
Veröffentlichungen in Anthologien
NDL
Aufbau-Verlag, 2001
Die Poesie hat immer recht
G. Wolf Janus Press, 1998
Ein Molotow-Cocktail auf fremder Bettkante
Reclam-Verlag, 1991
Vogel oder Käfig sein
Edition Galrev, 1991
Abriss der Ariadnefabrik
Edition Galrev, 1990
Die andere Sprache - Neue DDR- Literatur der 80er Jahre
Text + Kritik, 1990
Jetzt wohin
Unabhängige Verlagsbuchhandlung Ackerstraße, 1990
Mikado oder der Kaiser ist nackt
Sammlung Luchterhand, 1988


