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Steckbrief
Manfred Weinert 1

© Privat

Manfred Weinert

geboren am:
23. August 1934
geboren in:
Gatow / Kreis West-Sternberg / Polen
lebt in:
Beeskow
Vita
 
Seine Eltern waren arme Schnitter, die jedes Jahr von Ostpreußen ins Märkische zogen, bis sie 1938 in Müncheberg in der Mark Brandenburg seßhaft wurden. Dort besuchte Manfred Weinert die Volksschule, dann die Oberschule in Waldsieversdorf bis zur zehnten Klasse. Er arbeitete in mehreren Berufen, heiratete 1953 die Gärtnergehilfin Gerda Birkner in Heinersdorf bei Müncheberg, wo sie 1956 hinzogen. In zwei Lehrgängen erwarb Manfred Weinert die Staatliche Abschlußprüfung als Heimerzieher. 1954 wurde der Sohn Eberhard geboren, 1958 die Tochter Anita. 1959 übernahm er das Jungeninternat der Erweiterten Oberschule in Beeskow, wo die Familie noch im selben Jahr hinzog. Hier begannen sie 1960 - Gerda und er - ihre ersten literarischen Versuche unter Anleitung der Arbeitsgemeinschaft der Jungen Autoren beim Schriftstellerverband der DDR. Zuerst nahmen sie als Gäste an den Tagungen teil, nach drei, vier Jahren als Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, bis diese in den Bezirksverband der Schriftsteller umgewandelt wurde und sie wieder Gäste waren. 1962 wurde die Tochter Irena und 1966 ihre Tochter Jana geboren. Wegen erster literarischer Erfolge wurde Manfred Weinert 1971 Kandidat des Schriftstellerverbandes der DDR und trat fünf Jahre davor zum zweiten Mal in die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands ein, nachdem er mit achtzehn Jahren in Berlin als Kandidat dieser Partei aus ihr entfernt wurde. 1979 trat er zum zweiten Mal aus dieser Partei aus und bekam Schwierigkeiten bei den Verlagen, die ihn vorher gedruckt hatten. 1982 wurde M.W. Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR und nach der Wende 1990 Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller VS.

Manfred Weinert ist am 26. Februar 2012 verstorben.
Würdigung
 
Kinderbuchverlag zweiter Preis für Bilderbuch
von 1971 bis 1983 mehrere Stipendien und zwei Auslandsreisen
Werk
 
Eigenständige Veröffentlichungen
Edit. Thaleia, 2004 (Roman)
Mohland Verlag, 2003 (Autobiographie)
Manfred Weinert - Der Verlag
Andrea Schmitz, 2001 (Roman)
Manfred Weinert - Kein Gras darüber. Romanreport
Br. Verlagshaus, 1990 (Roman)
Brinno, Sohn des Geächteten
Gbr. Knabe, 1984 (Erzählung)
Zur Hochzeit unterwegs
Tribüne, 1979 (Erzählung)
Danka darf in der Schule...
Gbr. Knabe, 1979 (Erzählung)
Olaf vom Turm
Kinderbuchverlag, 1976 (Erzählungen)
Brückenträume
Neues Leben, 1975 (Roman)
Und der Klapperstorch...
Kinderbuchverlag, 1974 (Kinderbuch)
 
 
 
Veröffentlichungen in Anthologien
Zwei essen aus einer ...., In: Freiheit
2005
Ein steifer Nordost, In: Mohland-Jahrbuch
2005
Der Brief, In: Stimmen aus Brandenburg
1994
Herren ohne Gesicht, In: Eine glänzende Idee
1991
Kurz vor ende der Nachtschicht, In: Geschichtenkalender
1987
Die das Wort lebendig halten, In: Der Franz mit dem...
1979
Elf gehen zweimal durchs..., In: Geschichten aus dem..
1976
Die erste Einladung, In: Bestandsaufnahme
1976
Überrollte Angst, In: Wie Karel mit dem...
1974
Klavierkonzert, In: Zeitsparbuch
1974
Der ewige Zweite, In: Ehrlich fährt am ...
1973
Strafversetzt, In: Die vierte Laterne
1971
Jubiläum, In: Wie der Kraftfahrer..
1971
Der Glückskasten, In: Begegnungen
1969