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Theodor Fontane
Neu Geltow
Text
 
Neu Geltow

Seit drei Menschenaltern schöpft ihr
Aus dem Meere dieser Weisheit;
Habt ihr keinen Tropfen, laßt mich
Wissen trinken, denn mich dürstet.
Scherenberg
("Der letzte Maurenkönig")



Es dämmerte, und die ersten Sterne zogen blaß herauf, als wir unsern Heimweg antraten. Unser Spezialführer auf dem Alt-Geltower Kirchhof blieb zurück. Welche Gegensätze hatten eben zu uns gesprochen! Ein gelehrter, bienenfleißiger Sammler; ein Lebemann, "der die Bibliothek seines Vaters in den Keller trug", und als dritter ein Parkhüter, der in den Bäumen seines Wildparks so gut Bescheid wußte wie sein Nachbar in seinen Büchern. Ein schlichtes Dasein, diese Parkhüterexistenz, und doch war der blutige Ernst des Lebens erschütternder an sie herangetreten als an das Leben dessen, der im Granatregen von Giurgevo spazierengegangen war und dreizehn Duelle als Gesandter in Rio auf einmal kontrahiert hatte.

So plauderten mein Gefährte und ich, bis die wechselnde Szenerie unserm Gespräch eine andere Richtung gab. Wir hielten immer noch die Dorfstraße inne; aber das Dorf selbst schien ein anderes geworden, und in der Tat waren wir aus Alt Geltow in Neu Geltow hineingeraten. Der Unterschied war so groß, daß er sich uns aufdrängen mußte. Der dörfische Charakter hatte aufgehört, Sommerhäuser waren an seine Stelle getreten; klein, einstöckig, aber von großer Sauberkeit und überall da, wo ein Vorgarten war oder wo sich Caprifolium- und Rosenbüsche um Tür und Fenster zogen, voll Anmut und malerischem Reiz. In Front der Häuschen standen gedeckte Tische: Cabarets, Fruchtschalen, mit Erd- und Himbeeren gefüllt, Milchsatten und geriebenes Schwarzbrot, während in der Mitte der dichtbesetzten Tafel ein Teeapparat und eine Milchglaslampe aufragte, deren Flamme ohne jegliches Flackern brannte. Denn kein Luftzug ging. Dies Bild wiederholte sich von Haus zu Haus, und ihre Gesamtheit erinnerte mich lebhaft an kleine Ostsee-Badeörter, wo an Juliabenden die Binnenländischen von Spree und Havel in Front der Schiffer- und Lotsenhäuser sitzen und sich an Blaubeeren mit Milch erlaben, während irgendeine Flagge oder ein roter Wimpel von dem Frontgiebel des Hauses niederhängt.

Die Szenerie dieselbe, aber nicht die Menschen. Während in jenen Badeörtern das Weibliche prävaliert und die scharf akzentuierten Laute, die jetzt Agathen und Elisen, jetzt Helenen und Clementinen zur Ordnung rufen, schon auf dreißig Schritt keinen Zweifel darüber lassen, daß hier eine Residenzmutter sich niedergelassen hat – wir sagen, während das Weibliche, die Glucke mit den Küchlein, die Signatur jener baltischen Badeplätze ist, herrscht hier das Männliche bis zu einem Grade vor, daß man Neu Geltow als ein ausgebautes Mönchskloster bezeichnen könnte, als eine Benediktiner-Genossenschaft, deren Zellen in Gestalt kleiner Häuschen nebeneinandergestellt worden sind.

Ich habe diese Auswahl unter den Mönchsorden mit gutem Vorsatz getroffen, denn die Benediktiner sind die Studiermönche, und was hier in diesen Neu-Geltower Zellen haust und wohnt, das sind in der Tat Wissenschaftsbeflissene, das sind junge Männer, die sich an dieser stillen, abgelegenen Stelle "Studierens halber" aufhalten.

Es hat damit folgende Bewandtnis.

In Preußen (wie in China) ist nichts ohne Examen! Alle Examina sind Klippengrund, besonders die juristischen. Aber wenn schon das Examen des Gerichtsassessors den gefürchteten "Needles" entspricht, in deren Umkreis die Schiffe zu Hunderten liegen, so entspricht das Examen des Regierungsassessors den Goodwin-Sands, wo die Mastspitzen der Verlorengegangenen so dicht aufragen wie die Kreuze auf einem großstädtischen Kirchhof.

Solche und ähnliche Betrachtungen mochten es sein, die vor etwa zwanzig Jahren einen Dr. Foerstermann anspornten, der bedrängten Menschheit zu Hilfe zu eilen. Dem Plan folgte die Ausführung. In das schöne, beinah schloßartig gelegene Haus des alten Meusebach zog der junge Doktor ein; die Bibliothekzimmer wurden zu Klassen und Auditorien, und ein Institut entstand, das sich, "einem tiefgefühlten Bedürfnis entsprechend", rasch emporarbeitete und die Zahlen und Tabellen der Schiffbruchstatistik erheblich reduzierte, während Neu Geltow mehr und mehr jenen Klostercharakter annahm, den wir vorstehend bezeichnet haben. Auch ein Gelübde hatten die Eintretenden zu leisten; keins der drei großen, am wenigsten das der Armut, wohl aber das eine: jede der beim Examen an sie gerichteten Fragen gewissenhaft zu notieren und mitzuteilen. Diese Fragen, nunmehr Eigentum des Instituts, wurden in das Goldene Buch des Hauses eingetragen, und was in Upsala der Codex argenteus oder in London die Tischendorfsche Bibel ist, das wurde im Foerstermannschen Institut dieser Codex aureus. An ihm hing alles; er wog alles andere auf. Es war der Koran des Omar. "Wenn in anderen Büchern dasselbe steht, so sind sie überflüssig; wenn in ihnen etwas anderes steht, so sind sie unbrauchbar, gefährlich." Wie die Welt auf der Schildkröte ruht so ruhte das Institut auf diesem Buch. Und doch kam es anders, als Dr. Foerstermann gedacht hatte.

Die Zeit schritt vorwärts, Preußen mit, und mit ihm – seine Steuern. Ruhm war nie billig. An Dr. Foerstermanns Tür klopfte die "Einschätzungskommission", klopfte häufiger und immer stärker, und müde der drohenden Schraube ohne Ende, schloß er das Institut. Die Studiermönche von Neu Geltow waren haupt- und führerlos. Der Orden schien seiner Auflösung nahe.

Aber er schien es nur. Ein junger begnadeter Referendarius, der noch nicht lange genug da war, um den Wald vor Bäumen nicht zu sehen, trat in den Kreis der bemoosten Häupter und sprach wie folgt: "Brüder! Ein Blitz aus heiterm Himmel hat unsern Orden getroffen. Wir sind wie gelähmt. Aber verloren ist nur, was sich selber verloren gibt. Ich schlage vor: Geben wir uns nicht verloren. (Beifall. Ironisches Lächeln.) Ich wiederhole: Geben wir uns nicht verloren. Kommilitonen, wir haben das Goldene Buch. (‘Nein, nein! ja, ja!’) Wir haben das Goldene Buch. Wir haben nicht den toten Einband (‘gut, gut!’), aber wir haben alles, was lebendig an diesem Buche ist, wir haben – die Fragen. Wir kennen sie, sie sind uns gegenwärtig. Was soll uns die Aufzeichnung? Was soll uns das Geschriebene? Wir haben die Tradition. Wir sind führerlos, führen wir uns selbst. Der Staat, unser Staat, über alles. ‘L'État c'est nous!’"

Eine außerordentliche Bewegung hatte sich aller bemächtigt. "Das Ei des Kolumbus!" riefen einige der Bemoosten. Man schüttelte sich die Hände, es war eine Szene wie auf der Rütliwiese; alte Gelübde wurden erneuert, und, was mehr ist, man hielt sie. Neu Geltow blieb. Die villenartigen Häuschen, die, wenn der exodus referendariorum eine Wirklichkeit geworden wäre, längst ihr zierliches Blütengerank mit Kürbis und Stangenbohnen vertauscht haben würden, verblieben in ihrem Rosen- und Geißblattschmuck, und nichts war geschehen, als – die Verfassung war geändert. Die monarchische Spitze war abgebrochen, errungen war eine freie Schweiz.

Während wir über dies und ähnliches sprachen, hatten wir die letzten Häuser von Neu Geltow erreicht, und müde vom Marschieren, dazu trocken in der Kehle, setzten wir uns auf eine am Ackerrand liegende Walze, um hier aus freier Hand ein etwas verspätetes Vesperbrot einzunehmen. Ich richtete dabei allerhand Fragen an meinen Gefährten, der, wie sich der Leser aus früheren Kapiteln freundlich erinnern wird, diese Territorien zwischen Havel und Schwielow-See wie seine zweite Heimat kannte, und ließ mir, unter immer wachsendem Interesse, von den sozialen Zuständen dieser Kolonie erzählen, von Parteien und Gegensätzen, von Krieg und Frieden, von Réunions und Festlichkeiten und von den delikaten Beziehungen zwischen Wirten und Mietern.

"Diese Beziehungen", so nahm der Gefährte eingehender das Wort, "sind sehr gut, wie Sie sich denken können; es wird hier studiert, aber es wird doch auch gelebt, und überraschlich ist mir immer nur das eine erschienen, daß, bei aller persönlichen Hinneigung zu der unter ihnen weilenden jungen Rechts- und Regierungswelt, die Hauswirte und Villenbesitzer, die Autochthonen von Neu Geltow, eine entschiedene Vorliebe für höchst unjuristische Aushilfen an den Tag legen. Ob die in den Zimmern ihrer Mieter aufgehäuften Wälzer und Pandektenstöße die Frage in ihnen angeregt haben: ‘Wer soll da Recht finden?’ – gleichviel, es ist eine Tatsache, daß sie eine Art Passion für das aide-toi-même und für ein ‘abgekürztes Gerichtsverfahren’ haben.

Sehen Sie hier drüben das Haus neben dem Eiskeller?" fuhr mein Reisegefährte fort. Ich nickte. "Nun gut; in dem zweiten Hause dahinter, mit den Jalousien und der kleinen Veranda, wohnen zwei Brüder, Kaufleute ihres Zeichens, die sich aus den Geschäften wohl oder übel zurückgezogen haben und als Zimmervermieter und Hoteliers kleineren Stils in der frischen Luft von Neu Geltow das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden trachten. Sie heißen Robertson, erzählen von einem rätselhaften Urgroßvater, der aus Schottland hierher verschlagen wurde, und haben ihre Sofas mit Tartan in den Clanfarben der Robertsons überzogen. Ihre Vornamen sind Wilhelm und Robert, wobei jener, wenn es sich darum handelt, ‘to do the honours for all Scotland’, im Vorteil ist, indem er sich beliebig aus einem Wilhelm in einen William umwandeln kann, während der jüngere durch eine Art Sprachtücke unter allen Umständen ein Robert bleibt. Er hat dafür den Vorzug der Alliteration und eines gewissen Skandinavismus: Robert Robertson.

Sie müssen diese Abschweifung meiner Erzählung verzeihen. Aber die beiden Brüder sind eben die Helden meiner Geschichte, und wenn es auch eine bekannte Sache ist, daß man seine Lieblingsfiguren am besten durch Tatsachen schildert, so werden Sie doch eine kurze Charakterisierung gelten lassen.

Robert, zu der Zeit, wo meine Geschichte spielt, hatte die linke, Wilhelm die rechte Seite des Hauses inne. Sie können deutlich die Giebelfenster des letzteren sehen. Es war an einem frischen Oktobermorgen, die Sonne war noch nicht heraus, als Robert an die Jalousien von seines Bruders Schlafzimmer pochte. Dieser ließ nicht lange auf sich warten und öffnete: ‘Wilhelm, sie sind bei dir eingebrochen.’ Das war ein Donnerwort.

Aber über Wilhelm kam jetzt der alte Geist seiner Heimat; die Schotten sind scharf in Mein-und-dein-Fragen; er sprang in die Kleider, dann in den Hof. Wer ihn gesehen hätte, hätte ausrufen müssen: ‘Jeder Zoll ein William.’ Der Einbruch war rasch konstatiert; der Dieb war mit Hilfe einer Feuerleiter in das oberste Giebelfenster, da, wo Sie jetzt das Licht sehen, eingestiegen, hatte dem nachbarlichen Rauchfang drei Schinken und sieben Würste, einer auf dem Boden stehenden Truhe ein Bettenbündel entführt und war dann auf demselben Wege verschwunden, auf dem er gekommen war. Die Feuerleiter wieder an ihren Platz zu bringen, hatte er nicht für nötig befunden.

Einen Augenblick schien guter Rat teuer, als Robert, ohne eine Ahnung von der Wichtigkeit seiner Bemerkung zu haben, vor sich hin murmelte: ‘Und der Kinderwagen ist auch weg.’

Der ältere Bruder richtete sein Auge nach der Schuppenecke, wo sonst der Wagen zu stehen pflegte; die Stelle war leer; er stieß die linke Faust triumphierend in die Höh und schrie: ‘Jetzt kriegen wir ihn.’ Es war ersichtlich, daß der Dieb sich des Wagens bemächtigt hatte, um seine Beute rascher und bequemer fortschaffen zu können; dem Bestohlenen aber stand es auf einen Schlag vor der Seele, daß er an der Apartheit der Räderspur eines Kinderwagens die Spur des Feindes und endlich ihn selber finden würde.

‘Sollen wir Anzeige machen?’ unterbrach Robert.

‘Ei, was, Anzeige. Das wissen wir in Neu Geltow besser.’ Damit sprang er ins Haus zurück, stülpte sich eine Filzkappe auf und stand im nächsten Moment mit zwei Dornstöcken wieder auf dem Hof. ‘Da, nimm.’

‘Willst du nicht lieber die Pistolen...’

‘Nein, ein Knittel geht immer los.’ Damit trat er auf die nach Potsdam führende Chaussee. Der Bruder folgte.

Nun begann ein Suchen, wie es seit den Tagen des ‘letzten Mohikaners’ nicht mehr erlebt worden ist. Alle Künste, die Falkenauge in seinen besten Momenten geübt, alle Instinkte, die den Unkas und Chingachgook jemals siegreich geleitet, wenn sie aus einem abgebrochenen Tannenzweig oder aus dem Tritt des Mokassins die Spur zu entdecken und die schon verlorene wieder aufzufinden wußten, alle diese Künste und Instinkte, sie wurden überboten von dem, was jetzt William Robertson in dieser frühen Oktoberstunde leistete. Das Terrain war das schwierigste von der Welt. Es hatte in der Nacht geregnet und der Staub, der sonst auf der Chaussee liegt, war weggespült worden. Aber wenn die harte Steinstraße keine Spur herausgab, so zeigte sie sich dafür allemal da, wo der Kinderwagen momentan in den sogenannten Sommerweg eingebogen war, wie in eine Form gegossen. Die Brüder sprachen kein Wort, aber in solchem Augenblick begrüßten sich ihre Blicke.

So hatten sie die Spur bis zum Tore verfolgt; hier mußte sich's entscheiden. War er ein Potsdamer und hier in die Stadt hineingefahren, so waren alle Mühen umsonst gewesen; war er aber ein Berliner (und allerhand Zeichen hatten schon dafür gesprochen), war er, statt in die Stadt, um diese herum und auf die Berliner Chaussee gebogen, so mußte er eingeholt werden. Richtig; da war die Spur. Der Sieg gestaltete sich mutmaßlich nur noch zu einer Frage der Zeit.

Also weiter. Es war jetzt schon um die neunte Stunde. Als sie eben die große Glienicker Brücke passiert hatten, sahen sie eine Schwadron Gardehusaren des Weges kommen. ‘Habt ihr nicht einen Mann und einen Kinderwagen gesehn?’ – ‘Jawohl; er muß jetzt hinter Dreilinden sein, auf Neu-Zehlendorf zu.’

Die Hoffnung sank wieder. Der Vorsprung war zu groß. Die Kräfte ließen nach. In diesem kritischen Moment indessen kam von einem der Etablissements her eine Morgendroschke gefahren, die nach Potsdam zurück wollte. ‘Halt! Zwanzig Silbergroschen bis Neu-Zehlendorf.’ Der Kutscher rührte sich nicht. ‘Einen Taler.’ Er nickte. ‘Noch ein Trinkgeld, Kutscher, aber nun laßt Euren Wettrenner laufen.’

Was soll ich die Katastrophe länger hinausschieben! Sie erraten ohnehin den Ausgang. In einem Chausseegraben zwischen Dreilinden und Zehlendorf, hart zur Linken des Weges, saß der Gegenstand dieser energischen Suche und frühstückte, eine der geraubten Speckseiten neben sich, mit der ganzen Ruhe eines guten Gewissens, während der Kinderwagen mit seinem Bettenbündel wie das Junge eines Frachtwagens mitten auf der Chaussee stand. Dieser letztere Umstand sollte dem arglosen Frühstücker besonders verhängnisvoll werden, denn die gestörte Straßenkommunikation ließ nunmehr ein Ausbiegen nach links hin oder das ‘Gewinnen der inneren Linie’, wie die Strategen sagen würden, völlig unverfänglich erscheinen. So gelang ein totaler Überfall. Im Moment des Vorbeifahrens stürzten sich die beiden Brüder aus der schon vorher leise geöffneten Droschkentür auf ihr Opfer, entrissen ihm, unter Geltendmachung ihrer ‘immer losgehenden Waffe’, das Klappmesser, das der Überraschte einen Augenblick Miene machte à deux mains zu gebrauchen, und luden ihn dann ein, den Mittelplatz in ihrer Droschke einzunehmen. ‘Er werde wohl müde sein.’ Der Kinderwagen wurde angehakt, und so ging es im Triumph rückwärts, über die Glienicker Brücke. ‘Jetzt wollen wir Anzeige machen’, rief William seinem Bruder zu. ‘Wer die Doktors kennt, kuriert sich erst selber.’

Da haben Sie meine Geschichte. Sie mag Ihnen den Satz illustrieren, womit ich anfing, die Neigung zum ‘abgekürzten Verfahren’."

Unser Vesperbrot war längst beendet; wir erhoben uns von unsrer Walze und schritten munter in den Forst hinein. Es dunkelte stark, trotzdem die Sterne jetzt heller schienen. Wo eine Lichtung war und ein mäßig heller Schein auf den Weg fiel, musterte ich unwillkürlich die Gleise, ob nicht eine Kinderwagenspur sie durchschnitt oder begleitete.
Quelle      
 
Fontane, Theodor
Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Ost-Havelland, Berlin 1873
 
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Erzähler, Publizist, Lyriker ...