Auswahl
Lonny Neumann

Historischer Rundgang
Hermann Kasack in Potsdam
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3 Std.
12 Km
Die Tour auf den Spuren Hermann Kasacks beginnt in der Hegelallee und endet am Schloss Charlottenhof im Park von Sanssouci.
Gabriele Radecke

Historischer Rundgang
»Heimisch werde ich mich hier niemals fühlen« Theodor Storm in Potsdam
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ca. 1,5 Std.
3,9 km
Der Rundgang auf den Spuren Theodor Storms in Potsdam führt vom Luisenplatz über das Holländische Viertel und die Alexandrowka hin zum Schloss Sanssouci.
Andreas Gläser

ca 2.h
ca 5,8 km
Lassen Sie uns meine Literatour sportlich und volksnah angehen, durch einige unangesagte Winkel im Nordosten Berlins: Joggen am Arnswalder Platz, vorbei am Sport- und Erholungszentrum, über das Wettbüro „Goldesel“ zum Sportforum Hohenschönhausen.
Ulrike Draesner

Alles Schwindel
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Sie möchten sich bewegen? Ich setze Sie in eine Kugel und für Augenblicke geht es im Kreis, bis Ihnen fast schwindelig wird! Vor und zurück, Vergangenheit und Jetzt. Dinge sehen, die man gar nicht mehr sieht. Aber ja: deswegen lesen Sie hier. Schwindel ist für Berlin ideal.
Wesen mit Herzen, Wesen wie Mäuse, Hasen, Hunde oder Menschen, können offensichtlich nicht anders als Höhlen zu bauen. Dort wohnen sie dann. Wie das geht – und warum es so schwierig ist, mit Bauwerken zu lügen, obwohl man sie oft nur baut, um zu lügen, schaut diese Tour sich an. Bankamöbe, Fernsehturm, Lehrerfries. Am Ende: Baumkuchen. Welch Gebäude. Verzückte Japanerin fragt: warum hat in Bellin alles ein Loch?
Ingo Schulze

Von Haustür zu Haustür
Von Haustür zu Haustür oder Der Weg ans Meer
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4 h
10 km
Zu meinen unerfüllten Wünschen gehört ein Urlaub in Berlin. An Versuchen hat es nicht gefehlt, doch bestenfalls kamen zwei oder drei Tage dabei heraus, und auch die nur mit Hilfe von Freunden, von wirklichen Berlin-Besuchern. Als sollte es mir nicht gelingen, mich in Berlin als Flaneur zu bewegen, als jemand, der eine Schildkröte an der Leine ausführt.
Ein Stadtführer ist kein Flaneur. Er ist nicht mal die profanierte, das heißt kommerzialisierte Variante davon. Aber die Stadtführung wäre ein Versuch, die eigene Welt zumindest etwas distanzierter zu betrachten, als es im Alltag geschieht.
Ich entschied ich mich für das Nächstliegende: Ich werde vor meiner Haustür beginnen. Und wohin soll es gehen? Ich wollte ans Wasser, zur Spree, zu den Kanälen, ans Meer.
Lutz Seiler

Ländliche WirtschaftAm Kap des guten Abends
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Das Haus, in dem ich seit beinah zehn Jahren wohne, steht am Westrand der Ortschaft Wilhelmshorst. Auf Höhe des Hauses beginnt der Wald, der Garten reicht in den Wald hinein und wird vom Wald umschlossen. Gäste, die vom Haus aus die Terrasse betreten, sagen: „Ach, hier gibt es nicht einmal einen Zaun.“ Der Zaun steht im Wald, unsichtbar. Wer von Norden die schmale Pflasterstraße herunterkommt, hat das Gefühl, direkt auf das Haus zuzufahren, dann ändert der Weg seine Richtung. Anfangs hatte ich es nicht bemerkt: das Grundstück liegt in einer Senke. Hier hält sich der Schnee, wenn es taut, so lange, daß man nicht mehr glaubt, es könne sich um Schnee handeln, und sich vergewissern möchte.
Matthias Körner

ÜberlandreiseDie wahre Geschichte von Strittmatters Laden
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Ich stehe vor dem „Laden“; vor „Strittmatters Laden“. Davor steht ein Holzschild, das in seiner Form dem Naturschutzzeichen ähnelt, aber statt der Eule ist die Zahl 1 darauf. Das Schild gehört zum Strittmatter-Rundweg im Strittmatter-Land, und der Laden ist die Spinne im Netz der Handlung und der Geschichten in Erwin Strittmatters dreibändigem Roman „Der Laden“, und zugleich ist er auch das Kindheitsrefugium des Schriftstellers. Hier strittmattert es allüberall.
Jürgen Israel

Potsdam historisch
Tragik und Königtum. Ein literaturgeschichtlicher Rundgang durch Potsdam
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ca 4 Stunden
ca 4 Kilometer
Tragik und Königtum. Ein literaturgeschichtlicher Rundgang durch Potsdam
Julia Franck

Mein Berlin
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Diese Tour ist eine sehr persönliche. Meine Wohnstationen - mein Berlin. In Berlin wurde ich geboren und habe mit drei Unterbrechungen immer hier gewohnt, aber es gibt nicht meinen Kiez, weil ich nirgends länger als drei, meistens nur zwei Jahre gelebt habe. Das Nomadendasein fällt in Berlin so leicht wie der dörfliche Rückzug, ich suche beides.
Günter de Bruyn

ÜberlandreiseMärkische Musenhöfe
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An der Entwicklung der deutschen Literatur im 18. Jahrhundert war mit dem Freiherrn von Canitz und mit Ewald von Kleist auch der märkisch - pommersche Adel beteiligt, und auf den Herrensitzen an der Spree, Oder und Havel wuchs im Lauf des Jahrhunderts das Interesse an ihr. Die französischen Bildungseinflüsse wurden allmählich geringer, und als nach dem Tod Friedrichs des Großen, 1786, deutsche Sprache und Literatur auch im Königshof Eingang fanden, stärkte das zusätzlich diese Tendenz auch in Adelskreisen, und es setzte an einigen Orten eine Art Mäzenatentum ein. Um 1800 gab es märkische Herrensitze, die man Musenhöfe nennen könnte. Am ehesten trifft diese Bezeichnung wohl auf Fouqués Nennhausen und die Finckensteinischen Güter Madlitz und Ziebingen zu.
Wolfgang Schlüter

ca. 15 min
ca. 350 m
Grenzland-Jubel zwischen Schöneberg, Kreuzberg und Tempelhof. 2 Freunde schlendern heiter & beschwingt die Katzbachstraße hinunter. Auf halbem Wege entschließen sie sich, lieber in die Monumentenstraße auszuweichen. Und das ist auch gut so. Denn hinter sich lassen sie ein Reich, über dem König Hartz IV. sein Zepter schwingt.
Katja Lange-Müller

Auf der Grenze
Auf der Grenze
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ca. 3 Std.
ca. 3 km
Manchmal brauche ich Ruhe – verdammt noch mal! Aber Zeit habe ich auch nicht viel und immer Sehnsucht nach Orten, die denen meiner Kindheit wenigstens ähneln. Unaufgeräumten Orten, an denen das Unkraut wuchert, sich Viecher wohlfühlen: Häschen, Elstern, Spatzen, Feuerwanzen und Katja. Glücklicherweise gibt es – nicht weit weg von meiner Bude in der Weddinger Malplaquetstraße, gerade dort, wo die Mauer den westlichen Norden Berlins von der östlichen Mitte trennte – ein paar „Gottesäcker“, die denen ähneln, auf denen ich einst die Zeit vergaß und darum manche Schulstunde schwänzte. Doch allzu lange verträgt der großstädtisch sozialisierte Mensch die stille Idylle nicht; dann führt ihn sein Spaziergang auf der Grenze, richtiger auf den Grenzen des „guten Geschmacks“ womöglich zurück in den Wedding, dorthin wo es noch ein paar Spelunken gibt, die tief, feucht und belebt sind, wie, ja, wie Friedhofserde…
Judith Hermann

Spazieren.Gehen.
Spazieren.Gehen.
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ca. 4-5 Std.
ca. 10 km
Watt iss`n dein Thema, hatte der Fotograf am Telefon gefragt. Das Thema von deinem Spaziergang, dit bräuchte ich mal so langsam, dit wäre langsam wichtig für mich, damit ich weiß, was für Fotos ich machen soll zum Text; und ich sagte zögernd und erstaunt, ich hätte gar kein Thema, tatsächlich nicht, wohl die Stationen des Spaziergangs jedoch ohne Thema, es täte mir leid. Wir legten dann auf.
Elke Schmitter

ca. 9 h
ca. 28 km
Wo der Hund der Schönheit begraben ist im Westen dieser geräumigen Stadt: das Stille findet Laut, die Toscana grüßt, Anatolien trifft Bullerbü, und der See weiß Bescheid und schweigt. Eis essen, trödeln und beim Gemüse melancholisch werden; immer mehr an früher denken. Dann beinahe Eichendorff.
Tanja Dückers

Schoko-Kunst-TourSchoko-Kunst-Tour
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Sie sollten keine Diät planen. Sie sollten auch nicht an Biowahn leiden, denn Schokolade ist niemals, auch nicht in seiner ökologischsten Variante, ein „gesundes“ Nahrungsmittel.
Tilman Rammstedt

Abend-Nacht-Tour
Bis die U-Bahn nicht mehr leuchtet
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9 Stunden
50 Kilometer
Seien wir ehrlich, Spontaneität hat doch einen etwas zu guten Ruf. Ich empfehle also, die folgenden Vorschläge für einen guten Abend in der exakt richtigen Reihenfolge und unter Einhaltung der vorgegebenen Zeiten wahrzunehmen, sonst geschieht vielleicht ein Unglück.
Benötigt wird für diesen Abend dreierlei: Ein Tischtennisschläger, eine Krawatte und mindestens ein adäquater Mensch.
Bas Böttcher

Versteckte Sehenswürdigkeiten zwischen Ruinen und SpiegelfassadenBerlin, brach.
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„Lass uns auf der wilden Seite spazieren gehen!” lautet Lou Reeds bekannte Liedzeile schlecht übersetzt. – Es ist bloß ein Vorschlag, aber ein guter – finde ich!
Werfen wir einen Blick hinter die Spiegelfassaden der Stadt! Berlin hat Schönheitsfehler und Risse. Auf zerstörtem Terrain entstand Platz für Untergrundkultur und neue Ideen. Vieles ist im Wandel. Versteckte Sehenswürdigkeiten und Freiräume gibt’s zu entdecken.
Thilo Bock

LesebühnentourVon Seelenwittichen und »leckeren« Ofenkartoffeln
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Diese Literatour tritt auf der Stelle. Begleiten Sie den Autor bei seinem Weg vom Stuhl zum Mikrofon, zweimal in zwei Stunden eine Distanz von knapp zwei Metern fünfzig überwindend, Abschweifungen bieten Rückblenden in das goldene Zeitalter der Berliner Lesebühnen, das noch gar nicht beendet ist, nur inzwischen mehr funkelt als glänzt.
Kristof Magnusson

Berlin ohne Begleitung
Berlin allein.
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ca. 9 Std.
ca. 48 km
Diese Tour ist für alle, die Berlin ohne Begleitung kennen lernen möchten. Sie führt an Orte, an denen man sich getrost allein aufhalten kann, ohne dass die anderen Leute denken, man sei einsam. Benötigt wird: Kleingeld für den Klingelbeutel, eine Hosentasche, in die ein Bierdeckel unzerknickt hineinpasst und zwei trockene Brötchen für die Möwen.
Veronika und Christoph Peters

Familientour
Was uns fehlen würde...
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ca. 6 Std
ca. 19 km
Carla, Christoph und Veronika Peters machen eine Familientour.
Wir sind zwei große und ein kleiner Mensch, haben einen freien Tag und Lust, ihn damit zu verbringen, uns mal wieder zu vergegenwärtigen, warum wir gerne in dieser Stadt leben.
Wir sind zwei große und ein kleiner Mensch, haben einen freien Tag und Lust, ihn damit zu verbringen, uns mal wieder zu vergegenwärtigen, warum wir gerne in dieser Stadt leben.


