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Auswahl
Autor
Art
Nicolas Born
Rückblick in die 50er Jahre
5 Stunden
ca. 20km
Libuda
Text von 1966 (Rückblick in die 50er Jahre) Nicolas Born: Täterskizzen, Erzählungen. Copyright © 1983 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg
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Jürgen Brôcan
ca. 8 Stunden
157 km
Am Hellweg. Zeiten und Orte
Der Autor geht der Frage nach dem zeitlichen Wandel der Region als einer „Interzone“ des Nichtmehr und Nochnicht am historischen Hellweg nach. Als Archäologe der Gegenwart sucht er Friedhöfe, Denkmäler und Industrieruinen auf und verhilft ihnen mit Hilfe historischer Fakten, Erinnerungen und Beschreibungen zu literarischer Präsenz.
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Wolfgang Cziesla
Rock-, Blues- und Jazztour
2 Std., 15 Min
ca. 11 km
Beat ‘n’ Blues ‘n’ Rock ‘n’ Jazz - Was Rüttenscheid erschütterte
Anstelle eines Blicks von Außen spürt Cziesla den Auswirkungen musikalischer Subkultur in seiner eigenen Jugendzeit nach. So ist ein mit persönlichen Erfahrungen durchsetztes Panorama der verschiedenen Stile und Interpreten entstanden, welche die Discos und Konzertsäle der damaligen Zeit prägten, Orte, an denen sich im Ruhrgebiet Musikgeschichte abgespielt hat.
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Fritz Eckenga
ca. 6 Stunden
ca. 34 km
Runter in den Norden und ein Stück in Richtung Meer …
Entlang des Wassers auf der Suche nach Ruhe. Die Sonne scheint. Der Strukturwandel als abgegriffene Phrase, um unverstandene ökonomische und kulturelle Umwälzungsprozesse zu erklären. Der Rudersport auf dem Dortmund-Ems-Kanal eine dagegen wenig beachtete Konstante der Region, die dem Wandel trotzt.
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Bettina Gundermann
ca. 3 Stunden
ca. 13 km
Treiben lassen
Es ist Samstag. Nicht irgendein Samstag, sondern ein: Heimspielsamstag. Und zwar in Dortmund. Wir sind zu fünft: Zwei Frauen, zwei Männer, ein Hund. Die ersten zwei Stationen unseres Spaziergangs stehen fest: Der Hund muss rennen (Wald) und wir wollen das Spiel sehen (Kneipe). Danach wollen wir uns treiben lassen, denn ein allzu fester Plan entpuppt sich oft als Fessel; im Leben wie beim Schreiben. Im Laufe des Tages wird sich mehr und mehr die Sonne zeigen, verspricht ein Radiosprecher. Circa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff stehen wir vom Frühstückstisch auf und ziehen los, der Himmel ist grau.
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Dieter Jandt
ca. 5 Stunden
ca. 118 km
Der Ruhrpott,
das runde Leder und ein Pils
Hier zwischen Herne-Baukau, Castrop-Rauxel und Wanne-Eickel, wo die Ortsnamen so sperrig sind wie eine quergelegte Dachlatte, hier ist schon immer der Ball gerollt, wurde hierhin, dorthin gebolzt, getreten, abgeschlagen, ins Seitenaus gekickt, am liebsten ins Tor und oft auch mit einem Rückpass in die Vergangenheit. So rollt der Ball also quer durch den Ruhrpott, er geht auf Tour, denn der Pott und der Ball gehören zusammen. Man munkelt, die Kumpel hätten dann und wann sogar einen Ball mit unter Tage genommen, um sich die Langeweile während der Pause zu vertreiben. Aber das sind Gerüchte, von denen es viele im Revier gibt, rund um den Ball. „Den jedenfalls nimmt uns keiner“, sagen die Menschen beinahe trotzig denen, die behaupten, der Fußballsport im Revier sei längst im Niedergang befindlich. „Den nimmt uns keiner“, und doch hat man ihnen einiges genommen, auch von ihrer Identität. Um das zu verstehen, sei der Anstoß in Essen-Bergeborbeck.
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Barbara Köhler
ca. 4 Stunden
ca. 16 km
Duisburg für Anfänger
Der „Grenzfall“ Ruhgebiet als disparater Raum von dynamischen Spannungsfeldern, als ein zwischen Natur und Zivilisation, Industrie und moderner Technik, Arbeitswelt und Kunstsammlung schwankendes „Revier der Möglichkeiten“. Die Autorin lädt ein, sich auf die Unübersichtlichkeit dieses Verkehrsnetzes einzulassen und es in seinem Rhythmus, seiner Mehrdimensionalität und seiner Freiheit an sich selbst zu erfahren.
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Judith Kuckart
Eine autobiografische Reise.
ca. 4 Stunden
ca. 90 km
Kulisse Heimat
Stationen, die auf dem persönlichen Lebensweg eine wichtige Rolle gespielt haben und von den sich manche in den literarischen Texten wiederfinden lassen.
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Ulrich Land
Reise über den Emscher Radweg
ca. 7 Stunden
ca. 160 km
Weiß-Grün im Pott ODER: Ein Radweg, zwei Jahreszeiten
Der so genannte Strukturwandel als komplexer Prozess ist das zentrale Thema. Bei der Reise über den Emscher Radweg hält der Autor augenblickliche Eindrücke von seinen Wegmarken fest und versucht auf diese Weise die verschiedenen Zeitschichten der sich stets verändernden Orte zugänglich und transparent zu machen.
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Ralf Thenior
ca 4.5 Std.
ca. 20 km
Blütenknospenkino - Eine Spazierfahrt am östlichen Rand des Ruhrgebiets
Blütenknospenkino - Eine Spazierfahrt am östlichen Rand des Ruhrgebiets
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Wolfgang Welt
ca. 2,5 Std.
ca. 8 km
Der lange Weg von der Wilhelmshöhe zum Schauspielhaus
Auf dem Gang von Zuhause bis zur Arbeitsstelle wird der Wandel der Region anhand von persönlichen Anekdoten beschrieben. Geschichten von Menschen die am „Wegesrand“ leben oder gelebt haben: Eltern, Freude, Ruhgebietsbewohner wie ehemalige Zechenarbeiter, Fußballkumpel, Imbissbudenbesitzer und Taubenzüchter.
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Sebastian 23
Unruhepuls Ruhr
Mit der Bahn von Xanten, Duisburg, Oberhausen, Essen, Bochum nach Hagen; S2, Kulturlinie 107, S1, A40, U306, U35: Sehenswürdigkeiten werden hier nur am Rande erwähnt. Der Weg ist das Ziel, die Mobilität steht im Mittelpunkt.
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Günter de Bruyn
Überlandreise
Märkische Musenhöfe
An der Entwicklung der deutschen Literatur im 18. Jahrhundert war mit dem Freiherrn von Canitz und mit Ewald von Kleist auch der märkisch - pommersche Adel beteiligt, und auf den Herrensitzen an der Spree, Oder und Havel wuchs im Lauf des Jahrhunderts das Interesse an ihr. Die französischen Bildungseinflüsse wurden allmählich geringer, und als nach dem Tod Friedrichs des Großen, 1786, deutsche Sprache und Literatur auch im Königshof Eingang fanden, stärkte das zusätzlich diese Tendenz auch in Adelskreisen, und es setzte an einigen Orten eine Art Mäzenatentum ein. Um 1800 gab es märkische Herrensitze, die man Musenhöfe nennen könnte. Am ehesten trifft diese Bezeichnung wohl auf Fouqués Nennhausen und die Finckensteinischen Güter Madlitz und Ziebingen zu.
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Klaus Büstrin
Potsdam historisch
Im unerbittlichen Maß der Zeit
Der Dichter Reinhold Schneider in Potsdam
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Jürgen Israel
Potsdam historisch
ca 4 Stunden
ca 4 Kilometer
Tragik und Königtum. Ein literaturgeschichtlicher Rundgang durch Potsdam
Tragik und Königtum. Ein literaturgeschichtlicher Rundgang durch Potsdam
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Matthias Körner
Überlandreise
Die wahre Geschichte von Strittmatters Laden
Ich stehe vor dem „Laden“; vor „Strittmatters Laden“. Davor steht ein Holzschild, das in seiner Form dem Naturschutzzeichen ähnelt, aber statt der Eule ist die Zahl 1 darauf. Das Schild gehört zum Strittmatter-Rundweg im Strittmatter-Land, und der Laden ist die Spinne im Netz der Handlung und der Geschichten in Erwin Strittmatters dreibändigem Roman „Der Laden“, und zugleich ist er auch das Kindheitsrefugium des Schriftstellers. Hier strittmattert es allüberall.
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Klaus-Peter Möller
Potsdam literarisch
Havelschwäne
Ein Spaziergang durch Potsdam mit Theodor Fontane
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Lonny Neumann
Historischer Rundgang
3 Std.
12 Km
Hermann Kasack in Potsdam
Die Tour auf den Spuren Hermann Kasacks beginnt in der Hegelallee und endet am Schloss Charlottenhof im Park von Sanssouci.
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Gabriele Radecke
Historischer Rundgang
ca. 1,5 Std.
3,9 km
»Heimisch werde ich mich hier niemals fühlen« Theodor Storm in Potsdam
Der Rundgang auf den Spuren Theodor Storms in Potsdam führt vom Luisenplatz über das Holländische Viertel und die Alexandrowka hin zum Schloss Sanssouci.
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Lutz Seiler
Ländliche Wirtschaft
Am Kap des guten Abends
Das Haus, in dem ich seit beinah zehn Jahren wohne, steht am Westrand der Ortschaft Wilhelmshorst. Auf Höhe des Hauses beginnt der Wald, der Garten reicht in den Wald hinein und wird vom Wald umschlossen. Gäste, die vom Haus aus die Terrasse betreten, sagen: „Ach, hier gibt es nicht einmal einen Zaun.“ Der Zaun steht im Wald, unsichtbar. Wer von Norden die schmale Pflasterstraße herunterkommt, hat das Gefühl, direkt auf das Haus zuzufahren, dann ändert der Weg seine Richtung. Anfangs hatte ich es nicht bemerkt: das Grundstück liegt in einer Senke. Hier hält sich der Schnee, wenn es taut, so lange, daß man nicht mehr glaubt, es könne sich um Schnee handeln, und sich vergewissern möchte.
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Thilo Bock
Lesebühnentour
Von Seelenwittichen und »leckeren« Ofenkartoffeln
Diese Literatour tritt auf der Stelle. Begleiten Sie den Autor bei seinem Weg vom Stuhl zum Mikrofon, zweimal in zwei Stunden eine Distanz von knapp zwei Metern fünfzig überwindend, Abschweifungen bieten Rückblenden in das goldene Zeitalter der Berliner Lesebühnen, das noch gar nicht beendet ist, nur inzwischen mehr funkelt als glänzt.
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Bas Böttcher
Versteckte Sehenswürdigkeiten zwischen Ruinen und Spiegelfassaden
Berlin, brach.
„Lass uns auf der wilden Seite spazieren gehen!” lautet Lou Reeds bekannte Liedzeile schlecht übersetzt. – Es ist bloß ein Vorschlag, aber ein guter – finde ich! Werfen wir einen Blick hinter die Spiegelfassaden der Stadt! Berlin hat Schönheitsfehler und Risse. Auf zerstörtem Terrain entstand Platz für Untergrundkultur und neue Ideen. Vieles ist im Wandel. Versteckte Sehenswürdigkeiten und Freiräume gibt’s zu entdecken.
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Ulrike Draesner
Alles Schwindel
Sie möchten sich bewegen? Ich setze Sie in eine Kugel und für Augenblicke geht es im Kreis, bis Ihnen fast schwindelig wird! Vor und zurück, Vergangenheit und Jetzt. Dinge sehen, die man gar nicht mehr sieht. Aber ja: deswegen lesen Sie hier. Schwindel ist für Berlin ideal. Wesen mit Herzen, Wesen wie Mäuse, Hasen, Hunde oder Menschen, können offensichtlich nicht anders als Höhlen zu bauen. Dort wohnen sie dann. Wie das geht – und warum es so schwierig ist, mit Bauwerken zu lügen, obwohl man sie oft nur baut, um zu lügen, schaut diese Tour sich an. Bankamöbe, Fernsehturm, Lehrerfries. Am Ende: Baumkuchen. Welch Gebäude. Verzückte Japanerin fragt: warum hat in Bellin alles ein Loch?
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Tanja Dückers
Schoko-Kunst-Tour
Schoko-Kunst-Tour
Sie sollten keine Diät planen. Sie sollten auch nicht an Biowahn leiden, denn Schokolade ist niemals, auch nicht in seiner ökologischsten Variante, ein „gesundes“ Nahrungsmittel.
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Julia Franck
Mein Berlin
Diese Tour ist eine sehr persönliche. Meine Wohnstationen - mein Berlin. In Berlin wurde ich geboren und habe mit drei Unterbrechungen immer hier gewohnt, aber es gibt nicht meinen Kiez, weil ich nirgends länger als drei, meistens nur zwei Jahre gelebt habe. Das Nomadendasein fällt in Berlin so leicht wie der dörfliche Rückzug, ich suche beides.
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Andreas Gläser
ca 2.h
ca 5,8 km
Heraus aus dem Blümchenbezirk!
Lassen Sie uns meine Literatour sportlich und volksnah angehen, durch einige unangesagte Winkel im Nordosten Berlins: Joggen am Arnswalder Platz, vorbei am Sport- und Erholungszentrum, über das Wettbüro „Goldesel“ zum Sportforum Hohenschönhausen.
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Judith Hermann
Spazieren.Gehen.
ca. 4-5 Std.
ca. 10 km
Spazieren.Gehen.
Watt iss`n dein Thema, hatte der Fotograf am Telefon gefragt. Das Thema von deinem Spaziergang, dit bräuchte ich mal so langsam, dit wäre langsam wichtig für mich, damit ich weiß, was für Fotos ich machen soll zum Text; und ich sagte zögernd und erstaunt, ich hätte gar kein Thema, tatsächlich nicht, wohl die Stationen des Spaziergangs jedoch ohne Thema, es täte mir leid. Wir legten dann auf.
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Katja Lange-Müller
Auf der Grenze
ca. 3 Std.
ca. 3 km
Auf der Grenze
Manchmal brauche ich Ruhe – verdammt noch mal! Aber Zeit habe ich auch nicht viel und immer Sehnsucht nach Orten, die denen meiner Kindheit wenigstens ähneln. Unaufgeräumten Orten, an denen das Unkraut wuchert, sich Viecher wohlfühlen: Häschen, Elstern, Spatzen, Feuerwanzen und Katja. Glücklicherweise gibt es – nicht weit weg von meiner Bude in der Weddinger Malplaquetstraße, gerade dort, wo die Mauer den westlichen Norden Berlins von der östlichen Mitte trennte – ein paar „Gottesäcker“, die denen ähneln, auf denen ich einst die Zeit vergaß und darum manche Schulstunde schwänzte. Doch allzu lange verträgt der großstädtisch sozialisierte Mensch die stille Idylle nicht; dann führt ihn sein Spaziergang auf der Grenze, richtiger auf den Grenzen des „guten Geschmacks“ womöglich zurück in den Wedding, dorthin wo es noch ein paar Spelunken gibt, die tief, feucht und belebt sind, wie, ja, wie Friedhofserde…
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Kristof Magnusson
Berlin ohne Begleitung
ca. 9 Std.
ca. 48 km
Berlin allein.
Diese Tour ist für alle, die Berlin ohne Begleitung kennen lernen möchten. Sie führt an Orte, an denen man sich getrost allein aufhalten kann, ohne dass die anderen Leute denken, man sei einsam. Benötigt wird: Kleingeld für den Klingelbeutel, eine Hosentasche, in die ein Bierdeckel unzerknickt hineinpasst und zwei trockene Brötchen für die Möwen.
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Veronika und Christoph Peters
Familientour
ca. 6 Std
ca. 19 km
Was uns fehlen würde...
Carla, Christoph und Veronika Peters machen eine Familientour.

Wir sind zwei große und ein kleiner Mensch, haben einen freien Tag und Lust, ihn damit zu verbringen, uns mal wieder zu vergegenwärtigen, warum wir gerne in dieser Stadt leben.
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Tilman Rammstedt
Abend-Nacht-Tour
9 Stunden
50 Kilometer
Bis die U-Bahn nicht mehr leuchtet
Seien wir ehrlich, Spontaneität hat doch einen etwas zu guten Ruf. Ich empfehle also, die folgenden Vorschläge für einen guten Abend in der exakt richtigen Reihenfolge und unter Einhaltung der vorgegebenen Zeiten wahrzunehmen, sonst geschieht vielleicht ein Unglück. Benötigt wird für diesen Abend dreierlei: Ein Tischtennisschläger, eine Krawatte und mindestens ein adäquater Mensch.
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Wolfgang Schlüter
ca. 15 min
ca. 350 m
Und abwinken. „Mein Berlin“, ein Schnappschuß-Album.
Grenzland-Jubel zwischen Schöneberg, Kreuzberg und Tempelhof. 2 Freunde schlendern heiter & beschwingt die Katzbachstraße hinunter. Auf halbem Wege entschließen sie sich, lieber in die Monumentenstraße auszuweichen. Und das ist auch gut so. Denn hinter sich lassen sie ein Reich, über dem König Hartz IV. sein Zepter schwingt.
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Elke Schmitter
ca. 9 h
ca. 28 km
Schöne Orte
Wo der Hund der Schönheit begraben ist im Westen dieser geräumigen Stadt: das Stille findet Laut, die Toscana grüßt, Anatolien trifft Bullerbü, und der See weiß Bescheid und schweigt. Eis essen, trödeln und beim Gemüse melancholisch werden; immer mehr an früher denken. Dann beinahe Eichendorff.
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Ingo Schulze
Von Haustür zu Haustür
4 h
10 km
Von Haustür zu Haustür oder Der Weg ans Meer
Zu meinen unerfüllten Wünschen gehört ein Urlaub in Berlin. An Versuchen hat es nicht gefehlt, doch bestenfalls kamen zwei oder drei Tage dabei heraus, und auch die nur mit Hilfe von Freunden, von wirklichen Berlin-Besuchern. Als sollte es mir nicht gelingen, mich in Berlin als Flaneur zu bewegen, als jemand, der eine Schildkröte an der Leine ausführt. Ein Stadtführer ist kein Flaneur. Er ist nicht mal die profanierte, das heißt kommerzialisierte Variante davon. Aber die Stadtführung wäre ein Versuch, die eigene Welt zumindest etwas distanzierter zu betrachten, als es im Alltag geschieht. Ich entschied ich mich für das Nächstliegende: Ich werde vor meiner Haustür beginnen. Und wohin soll es gehen? Ich wollte ans Wasser, zur Spree, zu den Kanälen, ans Meer.
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