Hier finden Sie alles rund
um die Literatur Berlins
und Brandenburgs:
Institutionen, Archive,
Bibliotheken, Gedenkstätten,
aber auch heimische Sagen,
Eindrücke klassischer Autoren,
und einen kleinen literatur-
geschichtlichen Überblick.

Peter-Huchel-Haus Wilhelmshorst

Steckbrief

Peter-Huchel-Haus Wilhelmshorst

Hubertusweg 41
14 557 Wilhelmshorst
Tel.: (033205) - 62963
Fax: (033205) – 62965
e-mail: Peter.Huchel.Haus@gmx.de

Öffnungszeiten:
Sonntag 10-13 u. 14-17 Uhr

Info

Im Oktober 1997 ist die Peter-Huchel-Gedenkstätte im einstigen Wohnhaus des Dichters eröffnet worden. Das Haus wurde Mitte der 1920er Jahre von dem Ranke-Forscher Bernhard Hoeft erbaut. Fast 20 Jahre lebte der Lyriker Peter Huchel (1903-1981) hier. Huchels Ruhm gründet auch auf seiner Arbeit als Chefredakteur der Zeitschrift „Sinn und Form“. 1962 mußte er die Redaktion der Zeitschrift abgeben. Es folgten neun Jahre der Isolation und Überwachung. Bis zu seiner Ausreise 1971 war das Haus im Hubertusweg Treffpunkt von Schriftstellern, die in Opposition zum SED-Regime standen. Wolf Biermann, Ludvík Kundera, Günter Kunert, Reiner Kunze und andere kamen zu Huchel, auch Heinrich Böll und Max Frisch zählten zu den Besuchern. Nach ihrem Weggang überließen die Huchels dem befreundeten Lyriker Erich Arendt (1903-1984) das Haus, der bis zu seinem Tod abwechselnd in Berlin und in Wilhelmshorst wohnte. Haus und Grundstück wurden von Monica Huchel, der Witwe des Dichters, dem Verein „Peter-Huchel-Gedenkstätte e.V.“ übereignet. In den Räumen der unteren Etage ist eine Dauerausstellung zu Leben und Werk Peter Huchels zu sehen, in der auch an Erich Arendt erinnert wird. Mit regelmäßigen literarischen Veranstaltungen ist der Ort in den letzten Jahren zu einem Treffpunkt für Literaten, Wissenschaftler sowie Kunst- und Literaturinteressierte geworden.

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Schriftsteller mit Bezug zur Literarischen Einrichtung

Ort mit Bezug zur Literarischen Einrichtung

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Texte mit Bezug zur Literarischen Einrichtung