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Literatursalon am Kollwitzplatz - "Am Erker"

Mittwoch, 16. November 2016

20:00 UHR

Veranstaltungsort

Theater o.N.

Kollwitzstr. 53
10405 Berlin
Tel.: 030 4409214
www.theater-on.com

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Eintritt: 5/3 €

Details

Seit Ende der 70er Jahre erscheint die site url Literaturzeitschrift Am Erker in Münster. Renommierte Autorinnen und Autoren hatten dort erste Veröffentlichungen, Georg Klein zum Beispiel oder Burkhard Spinnen. Weiter aber ist es den Redakteuren der Zeitschrift, zu deren Berliner Beiträgern etwa Tanja Dückers, Volker Kaminski und Marcus Jensen gehören, wichtig, in jeder Ausgabe einen ausgewogenen Mix aus Texten arrivierter und nicht arrivierter Autoren zu bringen, von alten Hasen des Gewerbes bis zu hoffungsvollem Nachwuchs und ewig Übergangenen (Näheres unter www.am-erker.de). 

Am http://ses.fi/en/home/?web=best-adult-sex-sites Mittwoch, dem 16.11., um 20:00 werden einige dieser Autoren sich vorstellen, und zwar im Literatursalon am Kollwitzplatz.

Für die Arrivierten wird die Lyrikerin, Prosaistin, Hörspiel- und Jugendtheaterautorin Ruth Johanna Benrath (*1966 in Heidelberg) das Wort ergreifen, deren erster Roman Rosa Gott, wir loben dich bei Steidl erschienen ist und die inzwischen bei Suhrkamp veröffentlicht (u.a. den Roman Wimpern aus Gras, 2011). Sie wird Gedichte lesen, von denen einige als „Fenstertexte“ im literarischen Blog des Verlags nachlesbar sind unter http://www.logbuch-suhrkamp.de/ruth-johanna-benrath/aus-dem-fenster-formtief-montag/.

Mit Emanuel Maeß (*1977 in Jena) haben wir einen Autor an Bord, der schon mehrere Stipendien bekommen hat; 2009 etwa war er Teilnehmer der LCB-Autorenwerkstatt und erhielt das Alfred Döblin-Stipendium der Akademie der Künste, Berlin. Seinen ersten Roman Licht und Sprung, ein Sprachkunstwerk von Rang, beschreibt er als „in Briefform gefasstes Erinnerungsstück, das eine schwärmerische Kindheitsliebe vor ostdeutschen Meereskulissen ausbreitet und DDR-Realien, spätromantische Paraphrasen und  Formen jung-naiver Brautmystik in folgenreiche Spill-Over-Effekte münden lässt. Diese werden im Laufe eines relativ klassischen Bildungsromans Auslöser aller möglichen Wanderungs- und Suchbewegungen durch die Lehranstalten des Lebens, die den jungen Helden aus den Nischen der alten schließlich in die Notaufnahmelager der neuen Götter führen.“

Mit Klaus Esterluß schließlich (*1978 bei Berlin und in Marzahn aufgewachsen) kommt ein Autor zu Wort, der ganz am Anfang seiner Laufbahn steht, im Erker aber dieses Jahr zwei schöne Erzählungen veröffentlicht hat, eine zum Themenheft „Wanderungen“, die andere im Themenheft „Träume“. Für die Deutsche Welle gestaltet er den Internetauftritt in den Bereichen Umwelt, Klima, Artenschutz mit und entwickelt Strategien für den Umgang mit sozialen Netzwerken. Als junger Vater ist er zudem familiär gut eingespannt, findet nachts aber Zeit zum Schreiben und wird eine Erzählung lesen. Als Appetizer hier ein Link zu „Der See“: http://am-erker.de/txt7026.php

Durch den Abend führt der Übersetzer und Autor Andreas Heckmann, einer von sechs Redakteuren der Zeitschrift Am Erker. 

Veranstalter