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Die Geste als Lebensform. Brechts Idee eines transkulturellen Theaters

Donnerstag, 16. November 2017

20:00 UHR

© AdK, Berlin, BBA FA 02034

Veranstaltungsort

Literaturforum im Brecht-Haus

Chausseestr. 125
10115 Berlin-Mitte
Tel.: 030 - 28 22 003
Fax.: 030 - 28 23 417
info(at)lfbrecht.de
www.lfbrecht.de

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Eintritt: 5,- € / ermäßigt: 3,- €

Details

Donnerstag, 16. November, 20 Uhr

VORTRAG UND PUBLIKUMSGESPRÄCH

>Brecht-Haus Lectures<

Die Geste als Lebensform. Brechts Idee eines transkulturellen Theaters

Mit Günther Heeg

Moderation: Jeanne Bindernagel

Brechts Theaterarbeit kreist um die Idee eines transkulturellen Theaters. Sie ist hochaktuell angesichts der gegenwärtigen Manifestationen von Fremdenfurcht und Fremdenhass, den Reaktionsbildungen der Globalisierung. Brecht hat sich der Erfahrung des Fremden gestellt. Das alltäglich Gewohnte und Vertraute aus der Perspektive des Fremden zu betrachten, sind Ziel und Haltung des V-Effekts. Es handelt sich dabei nicht um eine bloße Theatertechnik, sondern um eine grundsätzliche Erfahrung des In-der-Welt-Seins. Die Geste, der Akteur in Brechts Theater, fungiert darin als Modell einer transkulturellen Lebensform.

In Zusammenarbeit mit der International Brecht Society und dem Bertolt-Brecht-Archiv.

 

 

Veranstalter