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Zeitenwende, und dann … Russische Lyrik nach der Oktoberrevolution mit Olga Martynova und Boris Filanovsky

Montag, 27. November 2017

19:00 UHR

Olga Martynova (c) Daniel Jurjew

Veranstaltungsort

Haus für Poesie

Knaackstr. 97
10435 Berlin
http://www.haus-fuer-poesie.org

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Eintritt: 6/4 €

Details

Olga Martynova Autorin, Frankfurt/Main | Boris Filanovsky Komponist, Berlin | Moderation: Eugene Ostashevsky Autor, Berlin

Die russische Lyrik ist die jüngste und gastfreundlichste unter den europäischen Dichtungstraditionen, geprägt durch ihre Nähe zum Volkslied und ihre Offenheit gegenüber Einflüssen von außen. Mit der Oktoberrevolution, die sich in diesem Jahr zum einhundertsten Mal jährt, vollzog sich ein grundstürzender Wandel mit weitreichenden Folgen für die russische Literatur.

An diesem Abend werden die unterschiedlichen Entwicklungslinien innerhalb der russischen Lyrik aufgezeigt und diskutiert, von 1917 bis in die Gegenwart hinein. Das Spektrum der wichtigsten Dichter und Dichterinnen des20. Jahrhunderts, die verschiedenen Gruppierungen wie den Revolutions­ lyrikern, Symbolisten, Akmeisten, Futuristen und Oberiuten angehörten, ist vielfältig: Es reicht von Anna Achmatowa über Ossip Mandelstam und Welimir Chlebnikow bis hin zu Boris Pasternak und Joseph Brodsky. Der Dichter Eugene Ostashevsky (geb. 1968 in Leningrad) befragt die Schrift­ stellerin Olga Martynova (geb. 1962 in Dudinka) und Boris Filanovsky (geb. 1968 in Leningrad).

Die Veranstaltung wird deutsch-russisch gedolmetscht.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt und Echoo Konferenzdolmetschen

Veranstalter