Der neue Bereich unseres Portals macht es sich zum Anliegen, die internationalen Literaturszenen Berlins zu kartographieren, die handelnden Personen und ihre Schauplätze sichtbar und zugänglich zu machen. 
Die Entstehung der Rubrik wurde durch eine Förderung des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. 

Andrea Scrima

Autor/In

Übersetzer/In

© Photo: Alyssa DeLuccia

Steckbrief

aleef warrington Geboren am: 1960
Geburtsort: New York
Geburtsland: USA


Ausgangssprache: Deutsch
Zielsprache: Englisch
Arbeitssprache: Englisch

Andrea Scrima auf
stadtsprachen.de

Vita

Andrea Scrima studierte bildende Kunst an der School of Visual Arts in New York und an der Hochschule der Künste in Berlin, wo sie seit 1984 lebt und arbeitet.

Eine deutsche Übersetzung ihres ersten Buches,  A Lesser Day, wird 2018 beim Literaturverlag Droschl, Graz, unter dem Titel Wie viele Tage erscheinen.

Ein umfangreiches Interview mit der Autorin (In the Gaps between Things) ist Mai 2015 im Brooklyn Rail erschienen.

Ein Auszug aus all about love, nearly wurde 2014 in der Anthologie Wreckage of Reason II: Back to the Drawing Board (Spuyten Duyvil Press) publiziert. 
Ein weiterer Auszug wird in der Anthologie Strange Attractors (Univ. of Mass. Press) erscheinen.

Scrimas Literaturkritiken sind in verschiedenen Literaturzeitschriften zu finden, u.a. The Rumpus, BOMB Magazine, The Brooklyn Rail, Music & Literature, The Quarterly Conversation, und Hyperion: On the Future of Aesthetics. 

6 Fragen

Was hat Sie nach Berlin verschlagen? Die Liebe? Der Zufall? Die Weltpolitik?

Im Herbst 1984 bin ich mit einem Stipendium an der Hochschule der Künste nach Berlin gezogen; es war natürlich nie mein Plan zu bleiben.


An Berlin liebe ich:

Die Geschichte, die überall wahrzunehmen ist; das Wissen um die politische Vergangenheit.


In Berlin vermisse ich:

Die eigenen Wurzeln.


Ein Lieblingsort in Berlin:

Mein Bett.


Sind Sie in Berlin ein anderer Mensch, eine andere Autorin, ein anderer Autor als im Land Ihrer Herkunft? Inwiefern?

Wir sind, wer wir sind. Wenn ich in New York geblieben wäre, wenn ich den größeren Teil meines erwachsenen Lebens nicht im Ausland verbracht hätte, wäre ich sicherlich ein anderer Mensch geworden.


Ein literarisches Werk, das ich gern geschrieben hätten:

"Personne" von Gwenaelle Aubry.

Würdigung

2004  Literaturstipendium, Senatsverwalt. für Wissenschaft, Forschung u. Kultur Berlin
2007  National Hackney Literary Award (USA)
2010  Zweiter Preis, National Glimmer Train Fiction Open (USA)
2011  Stipendiatin am von Heinrich Maria Ledig-Rowohlt ins Leben gerufenen Ledig House, New York.

Vor ihrer Entscheidung, sich ausschließlich der literarischen Arbeit zu widmen, hat Andrea Scrima viele Jahre als bildende Künstlerin gearbeitet; zuletzt entstanden Text-Rauminstallationen, die auf Kurzgeschichten basierten. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. ein Künstlerstipendium der Pollock-Krasner Foundation (New York, 1989/1990) und den Lingener Kunstpreis (Kunstverein Lingen, 1996). Andrea Scrimas Arbeiten waren in internationalen Museen und Institutionen zu sehen, u.a. Franklin Furnace, New York; Contemporary Art Center, Moskau; Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen; American Academy in Rome; Museum für Neue Kunst, Freiburg; Kunst Haus Dresden; Museumsakademie Berlin; The Bemis Center for Contemporary Arts, Omaha.

Werk

Veröffentlichungen in deutscher Sprache<