Der neue Bereich unseres Portals macht es sich zum Anliegen, die internationalen Literaturszenen Berlins zu kartographieren, die handelnden Personen und ihre Schauplätze sichtbar und zugänglich zu machen. 
Die Entstehung der Rubrik wurde durch eine Förderung des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. 

Isabel Fargo Cole

Übersetzer/In

Vermittler/In

© © Graham Hains

Steckbrief

 Geboren am: 6.5.1973
Geburtsort: Galena, Illinois
Geburtsland: USA
Lebt in: Berlin, Pankow


Ausgangssprache: Deutsch
Zielsprache: Englisch

Vita

Isabel Fargo Cole ist in New York City aufgewachsen und hat ihr College-Studium an der University of Chicago absolviert. Seit 1995 lebt sie in Berlin als freiberufliche Schriftstellerin und Übersetzerin (u. a. von Alexander Kluge, Wolfgang Hilbig, Franz Fühmann, Klaus Hoffer und Annemarie Schwarzenbach). Sie war 2006-2008 Redaktionsmitglied der lauter-niemand-Zeitschrift und Mitorganisatorin des „Literaturlabors“ und 2006-2016 Mitherausgeberin von www.no-mans-land.org, einer Onlinezeitschrift für deutsche Gegenwartsliteratur auf Englisch. 2013 gründete sie zusammen mit u. a. Juli Zeh und Ilija Trojanow die Initiative „Writers Against Mass Surveillance“. Ihr erster Roman, "Die grüne Grenze. Ein Märchen" erscheint 2017 bei Edition Nautilus.

6 Fragen

Was hat Sie nach Berlin verschlagen? Die Liebe? Der Zufall? Die Weltpolitik?

Ich war 1987 das erste Mal in Berlin (auf Klassenfahrt im Rahmen eines Schulaustausches in Bielefeld), da war es schon um mich geschehen.


An Berlin liebe ich:

Das Noch-Kaputte, das Finstere, das Grüne, das Lebendige, die Abgeklärtheit, das Hadern mit der Geschichte.


In Berlin vermisse ich:

Berge und Wüste.


Ein Lieblingsort in Berlin:

Der Bürgerpark.


Sind Sie in Berlin ein anderer Mensch, eine andere Autorin, ein anderer Autor als im Land Ihrer Herkunft? Inwiefern?

Ich bin älter und weiser, als ich es damals in der Heimat war.


Ein literarisches Werk, das ich gern geschrieben hätten:

„Ein Zimmer für sich allein“ (Virginia Woolf)

Würdigung

2003  Übersetzer-Sommerakademie im Literarischen Colloquium Berlin. 
2004  Stipendiatin der StiftungKulturfonds im Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop. 
2006  „Wolfenbüttler Übersetzergespräche“. 
2007  „Internationales Übersetzertreffen“ des Literarischen Colloquiums Berlin. 
2012  Aufenthaltsstipendium der Kunststiftung NRW im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen 
2013  PEN/Heim Translation Fund-Stipendium für die Übersetzung von Franz Fühmann, Vor Feuerschlünden
2013  Shortlist, Typographical Translation Award (Franz Fühmann, The Jew Car