Der neue Bereich unseres Portals macht es sich zum Anliegen, die internationalen Literaturszenen Berlins zu kartographieren, die handelnden Personen und ihre Schauplätze sichtbar und zugänglich zu machen. 
Die Entstehung der Rubrik wurde durch eine Förderung des Hauptstadtkulturfonds ermöglicht. 

Maj Westerfeld

Übersetzer/In

© privat

Steckbrief

dating cam Geboren am: 20.5.1968
Geburtsort: Næstved
Geburtsland: Dänemark
Lebt in: Berlin, Zehlendorf


Ausgangssprache: Deutsch
Zielsprache: Dänisch

Vita

Maj Westerfeld ist in Dänemark geboren und aufgewachsen. Sie lebt seit 1997 sehr gerne in Berlin.Sie hat Französisch und Niederländisch an der Universität von Kopenhagen studiert. Während der Studienzeit zog es sie nach Brüssel, wo sie erst Filmwissenschaft an der Université Libre de Bruxelles studierte und später ihre Magisterarbeit über die Künstlergruppe COBRA schrieb.In Berlin hat sie als Dozentin für Dänisch, Museumsführerin und Angestellte in der dänischen Botschaft gearbeitet, bevor ihre Sehnsucht nach Büchern und Sprachen irgendwann so groß wurde, dass sie begann, als freiberufliche Literaturübersetzerin zu arbeiten.Im Jahr 2011 war sie Teilnehmerin der Sommerakademie im LCB. 2015 nahm sie an der Übersetzerwerkstatt „Kein Kinderspiel“ in Hamburg teil.Außerdem organisierte und leitete sie 2016 die erste deutsch-dänische ViceVersa-Werkstatt im EÜK Straelen.Sie übersetzt sowohl Literatur für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.

6 Fragen

Was hat Sie nach Berlin verschlagen? Die Liebe? Der Zufall? Die Weltpolitik?

Eine Kombination aus Liebe und Zufall.


An Berlin liebe ich:

Dass es mir immer wieder gelingt, neue Orte und Sachen in der Stadt zu entdecken. Und das Berlin eine tolle Fahrradstadt ist.


In Berlin vermisse ich:

Das Meer. Zu jeder Jahreszeit. Und gutes Salzlakritz.


Ein Lieblingsort in Berlin:

Das Tempelhofer Feld, so wie ich früher auch den Flughafen Tempelhof geliebt habe.


Sind Sie in Berlin ein anderer Mensch, eine andere Autorin, ein anderer Autor als im Land Ihrer Herkunft? Inwiefern?

Ja, ich glaube schon. Das Leben zwischen und mit zwei Kulturen ist auf jeden Fall eine große Bereicherung für mich.


Ein literarisches Werk, das ich gern geschrieben hätten:

Die Märchen von Hans Christian Andersen.