Anna Sperk

Anna Sperk in Halle, 2019
© Anna Sperk

Steckbrief

geboren am: 11.2.1974
geboren in: Oelsnitz/Vogtl., Sachsen
lebt in: Halle (Saale)

Kontakt: , Halle (Saale)

Vita

Anna Sperk studierte Ethnologie, Religionswissenschaft, Zentralasienwissenschaften und Informatik in Leipzig und promovierte im Jahr 2011 über das Thema „Plurale Weltinterpretationen“. Sie war über zwanzig Jahre auf verschiedenen Nachwuchsebenen an Universitäten und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland tätig, forschte zwei Jahre in Sibirien und Zentralasien, veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze in mehreren Sprachen und widmet sich heute neben der Literatur auch sozialpädagogischen Projekten in der Migrantenarbeit. Mit ihrer Tochter lebt und arbeitet sie in Halle (Saale).


Ihr Debüt „Die Hoffnungsvollen“ (mdv), mit dem die Autorin 2017 auf die schwierige Situation des akademischen Prekariats aufmerksam machte, wurde mit dem Klopstock-Förderpreis des Landes Sachsen-Anhalt (2018) ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman „Neben der Wirklichkeit“ erschien im Herbst 2018 im Mitteldeutschen Verlag.

Würdigung

2016 Autorenstipendium des Landes Sachsen-Anhalt
2018 Klopstock-Förderpreis für neue Literatur des Landes Sachsen-Anhalt

Aktuelles

erscheint im Oktober-November 2020 im Mitteldeutschen Verlag


Anna Sperk

… im fliegenden Wechsel

Geschichten aus dem Prekariat

Existenzkampf in der Wissenschaft, Mobbing in der Sozialarbeit und eine Liebe, die nicht sein kann. Drei Erzählungen, in denen es ganz gehörig menschelt, sowie die Frage nach dem „… und danach?“, wie sie nur im akademischen Prekariat gestellt wird.


Anna Sperk bekennt sich dazu, menschliches Verhalten in sozialen Verflechtungen zu spiegeln. Das jedenfalls tat sie auf literarische Weise in ihren beiden bislang erschienen Romanen ‚Die Hoffnungsvollen‘ (mdv, 2016) und ‚Neben der Wirklichkeit‘ (mdv, 2018). Fiktion und Realität durchweben auch die nun vorliegenden Erzählungen. Sie enthüllen und sezieren soziales Verhalten, das gleichermaßen ambivalent wie ambitioniert ein Leben und Arbeiten in Unsicherheit prägt. Eine besondere Stärke liegt in Sperk’s erzählerischer Authentizität, wenn sie Erfahrungen mit Menschen und Ereignissen in Geschichten verpackt und auf amüsante Weise zu Literatur verdichtet.

Zuletzt durch Anna Sperk aktualisiert: 30.01.2020

Literaturport ID: 2958