Michael Wäser

Steckbrief

geboren am: 3.11.1964
geboren in: Saarlouis/Saarland/BRD
lebt in: Berlin, Prenzlauer Berg

Vita

Michael Wäser kam 1964 zur Welt und wuchs im Saarland auf. Nach seinem Zivildienst studierte er Schauspiel an der Essener Folkwangschule und arbeitete anschließend über zehn Jahre an verschiedenen deutschen Staatstheatern. 1999 stieg er aus dem Theaterberuf aus.
Er widmete sich nun vornehmlich der Entwicklung und Ausarbeitung von Drehbüchern, zog von Karlsruhe nach Berlin. Bei der Script-Development-Firma cyclops' eye entwickelte er zusammen mit wechselnden Teams und Partnern zahlreiche Ideen und Scripts für Kino-, TV-Film- und Serienprojekte im Auftrag von Produktionsfirmen in ganz Deutschland. Es folgten Scripts für Animationsprojekte, Ghostwriter-/Koautortätigkeiten für Autobiografien (Willi Berger, Francis Béboux) und Biografien (Paula Roth). Für Alice Miller erstellte er Texte und Übersetzungen für ihre Website und betreute mehrere Jahre ein Internetforum für erwachsene Opder von Misshandlung in der Kindheit. 2007 gründete er den „Geschichtenladen“ am Berliner Kollwitzplatz, der bis Ende 2009 bestand.
2010 lektorierte er "Vom ersten Tag an." von 123 (Pseudonym). Das Grundschüler-edutainment-Portal  "multiverso", für das Wäser einige Scripts zu Astronomie und Physik schrieb, ging 2011 online, wurde 2012 für den GrimmeOnline Award nominiert und erhielt zahlreiche Preise. Anfang 2009 kam das Angebot des Buchbäcker-Verlages, Wäsers Drehbuch „Familie Fisch macht Urlaub“ als Roman zu adaptieren. Sein Debutroman über die Flucht einer Großfamilie aus der DDR in den Westen in der Zeit des Mauerbaus erschien 2011. Ebenfalls 2011 startete er seinen Blog "Deutsch als Fremdsprache". 2012 Mitherausgeber und Autor von 2 Kurzgeschichten in der Anthologie "Schreib um dein Leben!" der Offenen Lesebühne Pankow "SoNochNie". Der Deutsche Literaturfonds förderte 2011/2012 mit einem Stipendium die Arbeit an seinem zweiten Roman "Warum der stille Salvatore eine Rede hielt", der 2015 erschien. Aufnahme von kurzeren Texten und Gedichten in Anhtologien (Wachtberger Kugel 2017 & 2018, Bubenreuther Literaturwettbewerb 2017). Sein dritter Roman "In uns ist Licht" erschien 2018 im dielmann Verlag Frankfurt am Main. 2019 Mitglied im Autorenkreis der Bundesrepublik. Im Herbst 2019 erscheint "Familie Fisch macht Urlaub" in einer Neuausgabe im dielmann Verlag. Im April 2020 erscheint der Gedichtzyklus "Am Neuen See" mit Gedichten von Inka Bach und Michael Wäser im dielmann Verlag. Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Würdigung

2001: Drehbuchförderung des Kuratoriums für den jungen deutschen Film für das Drehbuch "Jalu und die Magierin"


2011/2012: Stipendium des Deutschen Literaturfonds für Romanprojekt "Warum der stille Salvatore eine Rede hielt"


2017 & 2018: Aufnahme des satirischen Versepos' "Die Schlacht am Prenzlauer Berg" bzw. des Gedichtes "Übung im Konjunktiv" in die Anthologie des "Preises für komische Lyrik" Wachtberger Kugel, "Die besten Kugel-Schreiber".

Aktuelles

Im April 2020 erscheint "Am Neuen See - Eine Begegnung", Gedichtband  von Inka Bach und mir in der "16er-Reihe" bei dielmann.

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Die besten Kugel-Schreiber 2018: Wachtberger Kugel - Preis für komische Lyrik

Kid Verlag 2018-01-13

Die besten Kugel-Schreiber: aus dem Lyrikwettbewerb »Wachtberger Kugel 2017«

Kid Verlag 2017-01-14Lyrik

3. Bubenreuther Literaturwettbewerb 2017

tredition 2017-10-25

Schreib um dein Leben!: Storys & Wortkunst der Offenen Lesebühne Pankow SO NOCH NIE

epubli GmbH 2012-05-11Kurzgeschichte

Herausgeberschaften

Schreib um dein Leben!: Storys & Wortkunst der Offenen Lesebühne Pankow SO NOCH NIE

Neopubli 2012-05-11

sonstige Werke

Grafisch-literarisches Satire-Projekt "berlin mosaik"
Der Mosaikfries von W. Womacka am Berliner "Haus des Lehrers" war eine Ikone des Sozialismus. War? Ja, denn er wurde vom Künstler Tyrz Kongo im Jahr 2015 völlig neu gestaltet, wie diese Website dokumentiert: berlin mosaik

Zuletzt durch Michael Wäser aktualisiert: 06.09.2020

Literaturport ID: 1625