Monika Hürlimann

Vita

Monika Hürlimann (Jg. 1969) wuchs im kommunistischen Polen auf, wo sie in den 1980er Jahren das Kriegsrecht, die Zeit der Gewerkschaftsbewegung Solidarność und die Nahrungsmittelrationierung hautnah miterlebte. 1984 emigrierte sie mit ihrer Familie illegal nach Westdeutschland. Nach dem Abitur in Kiel (1989) und dem Medizinstudium im Berlin der ersten Stunde nach der Wiedervereinigung Deutschlands ging sie in die Schweiz, wo sie bis heute lebt.


Bisher veröffentlichte sie belletristische Beiträge in Anthologien, einen Essay in einem Wochenmagazin und verschiedene Fachpublikationen als Psychiaterin.


Die Schriftstellerin interessiert sich dafür, was Menschen zu ihren Handlungen motiviert und wie es kommt, dass wir unterschiedlich mit Widrigkeiten des Lebens umgehen. Auch Fragen nach persönlichem Glücksempfinden, der Suche nach Vorbildern und Faktoren, die die innere Souveränität beeinflussen, beschäftigen sie. Diesen Themen berührt sie in ihren Geschichten. Sie freut sich, wenn die Leser in sie eintauchen und sich auf diese Weise mit dem eigenen Lebensentwurf und dessen Umsetzung auseinandersetzen.


Monika Hürlimann betreibt heute eine eigene medizinisch-psychiatrische Praxis mit kognitv-verhaltensherapeutischem Schwerpunkt in der Schweiz. Als Forensische Psychiaterin verfasst sie außerdem strafrechtliche Gutachten für Staatsanwaltschaften und Gerichte.


Autorenwebsite: www.monikahuerlimann.ch.

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

6. Bubenreuther Literaturwettbewerb

tredition 2020Literarische Essays, Kurzgeschichten

Die zerrissene Zeit: Geschichten zur Spaltung der Gesellschaft

TraumKubik 2020Politische Belletristik

Zuletzt durch Monika Hürlimann aktualisiert: 14.01.2021

Literaturport ID: 3205