Salih Jamal

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Steckbrief

geboren am: 30.10.1966
lebt in: Düsseldorf

Vita

SALIH JAMAL (geb. 1966) hat seine Wurzeln in Palästina. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf. 

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Stimmen zum aktuellen Buch "Das perfekte Grau"


Das perfekte Grau sucht stürmisch nach dem Weiten, nach realen Möglichkeiten.
Wenn in diesem Frühjahr ein deutschsprachiger Reiseroman erscheint, steht er unweigerlich im gegenwartsliterarischen Bezug zur „Eurotrash“-Tour von Christian Kracht. … Es ist hochinteressant, Kracht und Jamal kontrastierend zu lesen, um die ästhetischen Spätfolgen des geraubten Geldes einerseits, jene des finanziellen Mangels andererseits zu erfahren, den Reichtum des real vollzogenen Lebens, des puren Da-Seins als Mensch in Salih Jamals Debüt, das zeigt, in welcher Weise „Das perfekte Grau“ den Horizont erstrahlen lässt.  mehr

Jan Drees - DEUTSCHLANDFUNK

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Beim Roman »Das perfekte Grau« von Salih Jamal hatte ich den Bleistift fast von Beginn an in der Hand und habe ihn über weite Strecken des Buches nicht mehr losgelassen.
»Das perfekte Grau« ist ein Roman über das Alleinsein und über die Freundschaft, über das Ende des Weglaufens und die Verantwortung, die man für andere zu übernehmen bereit ist. Mit einem grandiosen, aber auch harten Schluss, über den ich noch lange nachgedacht habe. mehr

Uwe Kalkowski - KAFFEEHAUSSITZER

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In seinem wichtigen literaturtheoretischen Werk Palimpsestes. La littérature au second degré (1982) hat Gérard Genette u. a. auf die Bedeutung von ‚Para­textuali­tät‘ für die Literaturanalyse hingewiesen.
Da sich Leser und Leserinnen dem eigentlichen Text zunächst über verschiedene paratextuelle Elemente (wie Titel, Unter- und Zwischentitel, Vor- und Nach­worte, Hin­weise an den Leser, Buchu­m­schlä­ge usw.) annähern, ist umso bemerkenswerter, dass Salih Jamal seinen Roadtrip-Roman Das perfekte Grau auf der Titelseite keiner Person, sondern „der Freundschaft gewidmet“ hat. mehr

Dr. Christian Palm – literaturkritik.de

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Ein Buch, das den Geist von Tschick atmet, aber die erwachsene Variante davon.
Salih Jamal hat mit „Das perfekte Grau“ eine Reise niedergeschrieben, die viele wahre  Worte enthält, die einem zum Innehalten zwingen und die auch an manchen Stellen ordentlich schmerzen. Es ist ein Buch, das einen wütend macht, aber auch irgendwie an manchen Stellen freudig zurück lässt. Dabei entwirft er allerlei skurrile Figuren und Situationen, die alle so absurd anmuten, dass sie schon wieder echt wirken. mehr

Marc Richter - WeReadIndie

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WEITERE STIMMEN

Würdigung

SKOUTZ Award 2018 - Buch des Jahres in der Kategorie „Zeitgenössische Literatur“ für „Briefe an die grüne Fee – Über die Langeweile, das Begehren, die Liebe und den Teufel“

Zuletzt durch Salih Jamal aktualisiert: 11.05.2021

Literaturport ID: 3247