Adrian Kasnitz

Vita

Adrian Kasnitz wurde 1974 geboren und wuchs in Queetz (Ermland) und Lüdenscheid (NRW) auf. Er studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, Bonn und Prag. Nach dem Studium arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kölner Universität und als Kulturreferent. Darüber hinaus ist er als Herausgeber (parasitenpresse), Übersetzer und Veranstalter (Literaturklub) tätig. Seine Texte - vornehmlich Lyrik und Prosa - sind in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften veröffentlich worden. Zu seinen Veröffentlichungen zählen u.a. die Gedichtbände Reichstag bei Regen (2002), innere sicherheit (2006), Den Tag zu langen Drähten (2009), Schrumpfende Städte (2011), Sag Bonjour aus Prinzip (2013), Kalendarium #1 bis #6 (2015-2020) und Glückliche Niederlagen (2016) sowie die Romane Wodka und Oliven (2012) und Bessermann (2017). Einzelne Texte wurden verfilmt, vertont oder in über zehn Sprachen von A wie Arabisch bis U wie Ukrainisch übertragen.



 



 

Würdigung


2020: Dieter-Wellershoff-Stipendium


2015: postpoetryNRW-Preis


2011: GWK-Förderpreis für Literatur


2005: Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln


Darüber hinaus Arbeitsstipendien der Staatskanzlei NRW, der Kunststiftung NRW u.a.



 

Aktuelles

Aktuelle Lesetermine finden Sie hier:


www.adriankasnitz.de/lesungen-dates

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Aus Mangel an Beweisen

Das Wunderhorn / Heidelberg 2018 Lyrik

Alles außer Tiernahrung: Neue politische Gedichte

Rotbuch / Berlin 2009 Lyrik

Privataufnahme

Dahlemer Verlagsanstalt / Berlin 2009 Lyrik

Der große Conrady: Das Buch deutscher Gedichte

Artemis & Winkler / Düsseldorf 2008 Lyrik

Quellenkunde: Gedichte

Lyrikedition 2000 / München 2007 Lyrik

Spinnennetztage: Literarischer März 2005

Brandes & Apsel / Frankfurt 2005 Lyrik

Das Klirren im Innern: Literarischer März 2003

Brandes & Apsel / Frankfurt 2003 Lyrik

Jahrhundertwende: Lyrikanthologie

Landpresse / Weilerswist 1996 Lyrik

Das Kölner Kneipenbuch. Kölner Autoren und ihre Kneipen

DuMont Verlag / Köln 2011 Prosa

Jahrbuch der Lyrik 2009

S. Fischer Verlag, Frankfurt 2009 Lyrik

Versnetze 1-5: Das große Buch der neuen deutschen Lyrik

Verlag Ralf Liebe / Weilerswist 2008-2012 Lyrik

L'amour aux temps de l'UE

Editions Biliki / Brüssel 2008 Lyrik

small talk im holozän. Neue deutsche Literatur

Schwartzkopff Buchwerke / Berlin 2005 Lyrik

Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt. Poesie für alle Liebeslagen.

Dtv / München 2004 Lyrik

Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen

Dumont Buchverlag / Köln 2003 Lyrik

Einträge im Register der Literaturzeitschriften

Übersetzungen

Krišjānis Zeļģis: Wilde Tiere. Gedichte aus dem Lettischen

parasitenpresse / Köln 2020 Lyrik

Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland, hg. und übers. von Gundula Schiffer und Adrian Kasnitz

parasitenpresse / Köln 2019 Lyrik

Grand Tour: Reisen durch die junge Lyrik Europas.

Carl Hanser Verlag 2019 Lyrik

Kleine Tiere zum Schlachten. Neue Gedichte aus Griechenland

parasitenpresse / Köln 2017 Lyrik

Herausgeberschaften

Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland (gemeinscham mit Gundula Schiffer)

parasitenpresse / Köln 2019 Lyrik

Westfalen, sonst nichts?: Eine Anthologie

[SIC] - Literaturverlag / Aachen 2013 Lyrik

Bier & Schläge. Fußball-Gedichte (zusammen mit Stan Lafleur)

parasitenpresse / Köln 2005 (3. Aufl.) Lyrik

Kleine Tiere zum Schlachten. Neue Gedichte aus Griechenland (gemeinsam mit Wassiliki Knithaki)

parasitenpresse / Köln 2017 Lyrik

Gänsehautprothesen: Eine Anthologie der "Lesebühne am Brüsseler Platz" (zusammen mit Wolfgang Delseit und Enno Stahl)

Nyland Stiftung / Köln 2007 Lyrik und Prosa

Über Werk / Autor

Ostragehege Nr. 93

2019

Ostragehege Nr. 45

2007

Zuletzt durch Adrian Kasnitz aktualisiert: 24.08.2020

Literaturport ID: 1242