Hier finden Sie einen Literatur-Veranstaltungskalender und ein Veranstalterverzeichnis für Berlin und Brandenburg.

Im Wortgewand(t) : Der lange Leseabend

Freitag, 20. August 2021

19:00 UHR

Veranstaltungsort

Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam

Am Kanal 47
14467 Potsdam
Tel.: 0331 289-6600
Fax.: 0331 289-6402
slb(at)bibliothek.potsdam.de
www.bibliothek.potsdam.de

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Eintritt: 15,00 Euro ermäßigt, 18 Euro normal

Details

  • Olga Grjasnowa "Der verlorene Sohn" (Aufbau Verlag)
    Die Autorin mit russischen Wurzeln gehört zu den Vertreterinnen der spannenden jungen Literaturszene, bekannt geworden mit dem Debüt-Roman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“, der sich zum Bestseller entwickelte. Olga Grjasnowa greift in ihren Büchern die Themen Entwurzelung, Migration und Leben mit mehreren Kulturen auf, so auch in ihrem aktuellen Roman „Der verlorene Sohn“. An Hand der Geschichte eines Kindes, das zwischen zwei Kulturen und zwei Religionen steht, wird der Konflikt zwischen Tschetschenien und Russland vor dem Hintergrund des Kaukasus-Krieges 1839 in eindrücklichen Bildern erzählt.
     
  • André Kubiczek "Straße der Jugend" (Rowohlt)
    André Kubiczek, der in Potsdam geboren und aufgewachsen ist, knüpft mit diesem Internats-Roman an sein erfolgreiches Buch „Skizze eines Sommers“ an. René, der Protagonist, begegnet uns hier wieder. Er wird im Spätsommer 1985 auf ein Internat in Halle an der Saal geschickt, um dort sein Abitur abzulegen. Dieses Internat bietet nur wenige Plätze für ein paar Auserwählte, an deren Schulzeit sich ein Studium in Moskau anschließen wird. Es geht hier um Themen, wie die Abwesenheit der Eltern, die Allgegenwart von Freunden und „schrecklich verliebte junge Helden“.
     
  • Alena Schröder "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" (dtv)
    Mit ihrem Debüt-Roman, der eine fesselnde Familiengeschichte erzählt, eroberte die Autorin die Leserherzen und stand damit nach kürzester Zeit auf der Bestsellerliste.
    In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen.Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.

Moderation: Gesa Ufer (Literaturagentin von radioeins)

Musik: Melanie Barth (Akkordeon) & Karsten Intrau (Gitarre)

Gefördert durch den Deutschen Literaturfonds im Programm von Neustart Kultur und mit freundlicher Unterstützung durch den Förderverein Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e. V.

Veranstalter