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Die unsichtbare Stadt 6 - مدينة غير مرئية

Donnerstag, 24. November 2022

19:15 UHR

Veranstaltungsort

Lettrétage e.V. im ACUD Studio

Veteranenstraße 21
10119 Berlin
Tel.: 030 692 45 38
info(at)lettretage.de
http://lettretage.de/

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Eintritt: frei

Details

Die Pluralität Berlins hat eine unsichtbare Schicht, die schreibt, singt und musiziert. Hier entsteht eine mehrsprachige Gegenwartsliteratur, die sich ganz unterschiedlich positioniert und in Resonanz zueinander tritt.

In der sechsten Ausgabe der Lesereihe UNSICHTBARE STADT lädt das Kollektiv Wiese euch zu einem besonderen Abend ein, an dem drei schreibende Bewohner*innen der unsichtbaren Stadt ihre Arbeiten vorstellen; mit Texten, die auf der Wiese übersetzt wurden.

In seinen Texten spricht Dzekashu MacViban heikle Themen wie Entfremdung und fehlende Zugehörigkeit an und ähnelt darin dem durstigen Vogel, der in den Gedichten von Galal Al Ahmadi singt und schließlich scheinbar in den Texten von Sandra Burkhardt landet.

Das 2017 gegründete Kollektiv Wiese (Wie es ist) ist eine mehrsprachige Schreibwerkstatt, in der Literatur und Poesie übersetzt, besprochen, weitergeschrieben werden. Auf der Wiese werden verschiedene Sprachen gesprochen, vorrangig übersetzt wird momentan zwischen syrischem Arabisch und Deutsch. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Schriftstellerinnen, Übersetzerinnen und Literaturwissenschaftler*innen verschiedenster Herkunft und ist offen für alle.

Moderation: Miriam Reiner, Kenan Khadaj

Dolmetschen: Kenan Khadaj, Marwa Yones Almokbel, Marlene Feger.

Musik: CBEAKmusic

Dzekashu MacViban ist einer der führenden Verleger afrikanischer Literatur Kameruns Übersetzung. Derzeit ist er Redaktionsleiter bei Bakwa, einem in Kamerun ansässigen Verlag Haus, das Kreative und Geschichtenerzähler durch Print- und Podcast-Projekte stärkt. Er war zuvor Editorial Manager bei This is Africa, war Gastredakteur bei The SchlossPost und Solitude Journal und wird Mitherausgeberin von BEST OF AFRICAN WRITING (2023) Anthologie. Er ist Herausgeber von OF PASSION AND INK: NEW VOICES FROM CAMEROON (2020) und Mitherausgeber von LIMBE TO LAGOS: NONFICTION FROM CAMEROON AND NIGERIA (2020). Er ist der Autor von SCIONS OF THE MALCONTENT. Seine Fiktion ist in WASAFIRI, KWANI?, JUNGLE JIM und anderswo erschienen, und seine Texte wurden ins Japanische, Deutsche, Französische und Spanische übersetzt. Er ist Stipendiat der Akademie Schloss Solitude und pendelt zwischen Berlin und Jaunde.

Sandra Burkhardt, geb. 1992 in Laupheim, studierte Kunstgeschichte und Literarisches Schreiben in Karlsruhe und Leipzig und lebt derzeit in Berlin. 2016 war sie Preisträgerin beim 14. Open Mike in Berlin und Mitherausgeberin der Tippgemeinschaft 2016.

Im Herbst 2018 erschien ihr Debüt „wer A sagt“ bei gutleut.

Galal Alahmadi, verbrachte als jemenitischer Staatsbürger die ersten 20 Jahre seines Lebens in Saudi-Arabien. Er hat Bauingenieurswesen und Literatur im Jemen studiert, von wo er nach politischen Auseinandersetzungen zunächst nach Jordanien, dann in den Libanon floh. 2016 kam er mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung nach Deutschland.

Veranstalter