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INSEL lesen mit Moshtari Hilal "Hässlichkeit" Moderation: Yezenia Léon Mezu

Freitag, 15. März 2024

19:00 UHR

Veranstaltungsort

INSELGALERIE Berlin

Petersburger Straße 76 A
10249 Berlin
Tel.: 030-28 42 70 50
presse(at)inselgalerie-berlin.de
https://www.inselgalerie-berlin.de

Kartenansicht
Eintritt: 3 - 5 Euro

Details

Moshtari Hilal untersucht in ihrem Essay „Hässlichkeit“ die kolonialistisch geprägten Normen von Schönheit. Da weibliche Körper wesentlich stärker Bewertungen unterliegen als männliche, sind es zuerst die Mädchen und Frauen, die unter der weißen Normierung leiden. Eigenes Erleben war für Hilal Anlass für eine künstlerische und historische Erforschung des Themas. Sie spürt die uralte Etymologie des Wortes neu auf, das von dem Wort Hass abgeleitet ist.

Moderation: Yezenia Léon Mezu

Moshtari Hilal ist Bildende Künstlerin, Kuratorin und Autorin. 1993 in Kabul geboren, emigrierten ihre Eltern nach Deutschland, als sie zwei Jahre alt war. In Hamburg, Berlin und London studierte sie Islamwissenschaften mit den Schwerpunkten Gender und Dekoloniale Studien. In ihrer bildkünstlerischen Arbeit beschäftigt sich Hilal mit den Sehgewohnheiten der westlichen Gesellschaft. Sie kommt zu dem Fazit, dass Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung bestimmen, was Menschen als schön oder hässlich empfinden. Diese Forschung führte schließlich zu ihrem 2023 erschienenen Essay Hässlichkeit. 2023 weilte sie als Stipendiatin in der Villa Massimo in Rom. Moshtari Hilal lebt in Hamburg.

Die Lesereihe wir.ihr.sie – Spannungsfeld Feminismen – Antifeminismus wird finanziert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. 

https://www.hanser-literaturverlage.de/autor/moshtari-hilal/

Reservierung: lesung(at)inselgalerie-berlin.de bis 15. März 2024, 12 Uhr

Restkarten an der Abendkasse ab 18:30 Uhr

Veranstalter