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»Mehr als eine Liebe« – Literarische Perspektiven auf die Vielfalt von Beziehungsformen. Mit Andrea Newerla und Stefanie de Velasco

Donnerstag, 11. September 2025

19:30 UHR

Veranstaltungsort

BrotfabrikBühne

Caligariplatz 1
13086 Berlin
Tel.: +49 30 471 40 02
ag(at)brotfabrik-berlin.de
http://brotfabrik-berlin.de

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Eintritt: 8,- € / ermäßigt 6,- €

Details

Wie werden Seitensprünge, Affären, offene Beziehungen, Freundschaft Plus, Polyamorie, Ehe und eheähnliche Partner*innenschaften in der Gegenwartsliteratur verhandelt? Spielen traditionelle Normen von Ehe, Exklusivität und Monogamie noch eine Rolle?

Andrea Newerla und Stefanie de Velasco haben in den letzten beiden Jahren Bücher zum Thema alternativer Lebensmodelle für queere und heterosexuelle Beziehungen vorgelegt. Im Dialog begegnen sich die Gattungen Roman und erzählendes Sachbuch, in denen jeweils unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden. Es geht nicht nur um Freundschaften und Polyamorie, sondern auch ums Dating und um bewusste Kinderlosigkeit. An dem Abend lesen und diskutieren eine Belletristik- und eine Sachbuch-Autorin über Beziehungsformen in Leben und Literatur. Die Moderation übernimmt Lena Vöcklinghaus.

Andrea Newerla ist promovierte Soziologin, Beziehungsberaterin, Trainerin und Autorin. Sie hat an verschiedenen Universitäten zu Intimitäten, Onlinedating und Beziehungen jenseits heteronormativer Standards geforscht und ist als Expertin zu neuen Formen des Zusammenlebens regelmäßig in den Medien präsent. Ihre aktuellen Veröffentlichungen »Das Ende des Romantikdiktats« (2023) und »Wie Familie nur besser« (2025) sind im ‎Kösel-Verlag erschienen. 

Stefanie de Velasco wuchs als Kind spanischer Einwanderer im Rheinland auf. Sie schreibt Romane und Essays, zuletzt erschien »HEISS – Liebeserklärung an die Wechseljahre« (Hanser, 2025). Ihr Debütroman »Tigermilch« wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt. 2019 erschien ihr Roman »Kein Teil der Welt«, 2024 folgte »Das Gras auf unserer Seite« (KiWi, 2024). Sie lebt als freie Autorin in Berlin und schreibt regelmäßig für Dummy, Reportagen und Republik. Seit 2025 schreibt sie die Lebensmitte-Kolumne der FAZ.

Lena Vöcklinghaus lebt als Dramaturgin, Dozentin und Literaturveranstalterin in Berlin. 2020 promovierte sie mit einer Arbeit über zeitgenössische Autor*innenlesungen. Sie war Mitglied des Forschungskollegs »Schreibszene Frankfurt« an der Goethe Universität in Frankfurt/M. Zuvor studierte sie Soziologie, Literaturwissenschaften und Literarisches Schreiben. Sie lehrt an der SRH Hochschule Berlin Kreatives Schreiben und arbeitet als Dramaturgin bei dem Gametheater-Kollektiv machina eX.

Veranstalter