Victor Schefé kommt zu OrankeBuch! Am 13. März 2026 stellt er seinen Debüt-Roman “Zwei, drei Blaue Augen” vor .
Hier können Sie sich Ihren Platz bei der Veranstaltung sichern.
Victor Schefé
Victor Schefé wurde 1967 in Rostock geboren und ist seit Ende der 1980er Jahre als erfolgreicher Theater- und Film-Schauspieler bekannt. Er arbeitete bisher vor allem an Bühnen in Berlin, Wien und Frankfurt/Main und trat in vielen TV-Serien und in Kinofilmen auf. Auch als Musiker war Schefé bereits aktiv. Sein autobiografisch gefärbtes Debüt “Zwei, drei blaue Augen” handelt von Jugend, Überwachung und der Flucht aus der DDR. Er selbst verließ die DDR 1986 im Alter von 19 Jahren.
Interview: Berlin - Victor Schefé über Freiheit und Neuanfang | rbb - Der Tag in Berlin und Brandenburg 04.11.2025
NDR Buch des Monats: "Zwei, drei blaue Augen" von Victor Schefé | ndr.de 06.10.2025
Interview: Vicor Schefé über "Zwei drei blaue Augen", James Bond und Spielberg | Saarbrücker Zeitung 27.11.2025
Portrait und Rezension: "Nichts tut mehr weh": Die zwei, drei blauen Augen des Victor Schefé - ntv.de 19.10.2025
Filmografie: Victor Schefé - IMDb
Das Buch
Tassilo ist ein junger Mann, der in den 1980er Jahren zwischen Sehnsucht und Überwachung in Rostock aufwächst. Es ist ein Leben voller Musik, heimlicher Lieben und der Suche nach einem Ort, an dem er er selbst sein kann. Victor Schefé begleitet ihn in “Zwei, drei blaue Augen” durch kleine, scharf gezeichnete Szenen: Begegnungen, Briefe, Tagebucheinträge, Songfragmente und Stasi-Akten fügen sich zu einem Porträt, das zugleich intim und politisch ist und eine unmittelbare Nähe zum Innenleben des Protagonisten gestattet. Die Flucht wird zum Wendepunkt, doch die eigentliche Reise bleibt die nach Identität und Zugehörigkeit.
Schefé verzichtet auf pathetische Verklärung; stattdessen entstehen durch präzise Bilder Momente großer Emotionalität und leiser Ironie. Das Buch liest sich wie ein persönliches Archiv, das Stück für Stück die Mechanik von Anpassung, Mut und Verlust offenlegt.
Wer dieses Buch aufschlägt, dem begegnet eine Stimme, die zugleich verletzlich und entschlossen ist. “Zwei, drei blaue Augen” fordert zum Zuhören, Nachdenken und Weitererzählen auf und bleibt lange nach dem Lesen im Kopf.
“Ich bin hellauf begeistert. Poetisch und ganz direkt, wirklich großartig!” Ulrich Matthes
“Victor Schefé erzählt atemlos, hinreißend, selbstironisch. Man liest immer weiter und freut und wundert sich über den Scharfblick auf das Absurde im Leben.” Helga Schubert