Im lyrisch-grafischen Band „geHÄUSe – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“ von Ursula Seeger und Johann Reißer erkunden die Zuhörenden frühzeitliche Privatsphären, beobachten Naturräume, die zu menschlichen Siedlungen werden, sowie vergangene Häuser und Betonschlünde. Bauten von Tieren und Wurzeln von Pflanzen durchbrechen Mauern, Kreisläufe der Zersetzung entstehen.
Das Buch nimmt in zwölf Kapiteln menschliche Architekturen in den Blick und beleuchtet vielfältige Natur-Kultur-Verflechtungen. Seit Ende 2019 recherchierten die beiden Autor*innen hierfür im Stadtraum und im Umland von Berlin. Zahlreiche Literatur und Archivalien wurden ebenfalls in die Recherche mit einbezogen. So entstanden über 100 Gedichte und essayistische Kurzprosatexte, zahlreiche Fotografien, Collagen und experimentelle Monoprints. Im Buch sind diese zu vielfältigen Text-Bild-Konstellationen verwoben. Jedes der 12 Kapitel legt hierbei einen anderen Schwerpunkt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Diese Veranstaltung wird durch den Berliner Autorenlesefonds gefördert.