nano-sonett. verrückt. gedrückt. knapp& keck (mit Grafiken von Bernhold Baumgartner), Edition Signathur, Dozwil (CH), 2024, 120 S.
Notgeld. Zu schön es auszugeben, Jonas Verlag, Weimar 2021, 168 S.
Tropfenfänger & kreisende Kolben. Deutsche Marken-Sonette 2.0.15, (mit Grafiken von Alexander Rosner) Lavori-Verlag, Freiburg 2015, 160 S.
Hühneraugenpflaster im Reklamerausch. "Kukirol", "Doktor Unblutig" und die Werbung der zwanziger Jahre, Omnino-Verlag, Berlin 2015, 48 S.
Zigaretten-Fronten. Die politischen Kulturen des Rauchens in der Zeit des Ersten Weltkriegs, Jonas-Verlag, Marburg 2014 (mit Christoph Altrn, Gerulf Hirt, Stefan Knopf, Sandra Schürmann), 176 S.
"Wir waren nur verhandelbare Masse" Nachkriegsschicksale aus dem Waisenhaus in Freiburg-Günterstal, Waisenhausstiftung, Freiburg 2014, 400 S.
"Das wirst Du nicht los, das verfolgt Dich ein Leben lang." Die Geschichte des Waisenhauses in Freiburg-Günterstal, Waisenhausstiftung, Freiburg 2013, 184 S.
Am Anfang war die Litfaßsäule. Illustrierte deutsche Reklamegeschichte, Primus-Verlag, Darmstadt 2006 (mit Volker Ilgen), 144 S.
Marken, Moden und Kampagnen. Illustrierte deutsche Konsumgeschichte, Primus-Verlag, Darmstadt 2003, 144 S.
"Haste was, biste was!" Werbung für die soziale Marktwirtschaft. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1999 (mit Volken Ilgen), 248 S.
Jagd auf den Sarotti-Mohr. Von der Leidenschaft des Sammelns, Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 1997 (mit Volker Ilgen), 214 S.
"Ins Gehirn der Masse kriechen!" Werbung und Mentalitätsgeschichte, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1995 (mit Rainer Gries, Volker Ilgen), 196 S.
Gestylte Geschichte. Vom alltäglichen Umgang mit Geschichtsbildern, Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 1989 (mit Rainer Gries, Volker Ilgen), 244 S.
Die Veränderung der Sonettstruktur von der deutschen Lyrik der Jahrhundertwende bis in die Gegenwart (Diss. phil), Verlag Peter Lang, Frankfurt 1988, 224 S.
Weitere Buchtitel siehe www.Dirk-Schindelbeck.de
Zum jüngsten Titel "nano-sonett", einem völlig neuen Sprachformat, zitiere ich dazu, was die KI (14. 11. 2025) dazu ausführt:
Ein Nanosonett (auch nano-sonett) ist eine vom Germanisten Dirk Schindelbeck entwickelte, stark komprimierte Miniaturversion der traditionellen Sonettform.
Merkmale des Nanosonetts:
- 14 Zeilen: es behält die klassische Struktur des Sonetts mit 14 Zeilen, die in der Regel in zwei Quartette (Vierzeiler) und zwei Terzette (Dreizeiler) unterteilt sind.
- Minimale Zeilenlänge: Im Gegensatz zum traditionellen Sonett, das oft 150 oder mehr Silben hat, wird die Länge der einzelnen Zeilen auf ein Minimum reduziert, oft nur auf wenige Silben.
- Hohe Sinndichte: Durch den extrem geringen Wortverbrauch wird eine maximale Verdichtung des Inhalts erreicht, wobei die Reimwörter oft in einer überraschenden Pointe oder einem unerwarteten Effekt kulminieren.
- Reimschema und Metrum: Es nutz das Reimschema des Sonetts, verzichtet aber weitgehend auf ein striktes, durchgehendes Metrum wie den Jambus oder den Alexandriner, um die Kürze zu ermöglichen.
- Themenvielfalt: Die Themen reichen von Alltagsbeobachtungen über Politik bis hin zu "Szenen einer Ehe" und behandeln oft humorvolle oder satirische Aspekte.
- Markenschutz: Die Bezeichnung Nanosonett (sowie Nano-Sonett und nano-sonett) wurde 2025 beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen.
Beispiel eines nanosonetts:
Nikolausfeier mit fatalen Folgen
Sankt
Klaus
tankt
(o Graus),
schwankt
nach Haus,
wankt -
aus.
Ruprecht
zerfetzt
die Rute:
"Nicht schlecht,
bin jetzt
der Gute!"
Zwei weitere Beispiele aus dem angeführten Buch:
Mozart machts vor: CO2 neutral mobil
So
spart
Mo-
zart:
Floh-
markt-
Go-
kart!
Sauber
tretend
ans Ziel -
Zauber-
flötend
mobil.
Schweizer Schichtkäse
Saßen
drei Schweizer
(mit Schneuzer)
im Straßen-
kreuzer
und aßen
(nein: fraßen)
Greyerzer.
Dem feiern-
den Schlemmem
folgt Qual -
und Reiern
ins Emmen-
tal.
aus: Dirk Schindelbeck: nano-sonett. verrückt. gedrückt. knapp & keck, Edition Signathur, ISBN 9783906 273730, 18 Euro