Hartmut Fischer wurde geboren am 12.5.1967 in Tübingen und lebt seit 1994 in Berlin. Seit 1986 Poesie, Literatur, Performance. 1987 Abitur Kepler-Gymnasium Tübingen. 1987 – 1990 Ausbildung zum Buchhändler bei der Buchhandlung GASTL Tübingen. 1990/1991 Zivildienst beim Goethe-Institut Staufen i. Br. .1991-1993 Buchhändler bei GASTL und Seminare Vergleichende Religionswissenschaft und Philosophie an der Universität Tübingen. 1986 – 1994 freier Mitarbeiter im Club Voltaire Tübingen und Gründung einer eigenen literarischen Reihe: Juliettes Literaturcafe u.a. Hubert-Fichte-Hommagé mit Leonore Mau, Hans Mayer, Tahar Ben-Jelloun . 1992 Buchveröffentlichung „Das Buch Diletata“. 1992 – 2000 Theaterperformance „KettenSeele“ u.a. auf Festivals Edinburgh, Białystok, Krakow, Berlin, Tübingen 1994 – 1996 Seminare Bibliothekswissenschaft und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und diverse Aktivitäten im kulturellen Bereich, z.B. Polnische Kulturwochen SchauPlatz Theater Berlin Vorbereitung zur Existenzgründung einer Buchhandlung mit Veranstaltungsprogramm und Galerie 1997 -2003 Inhaber und Leitung von Juliettes Literatursalon Berlin , Verleger von Blixa Bargeld – serialbathroomdummyrun (1997), Ivan Stanev – Postskriptum (2000) und Villa die Misteri (2001), und 1999 -2001 Editionsplanung zusammen mit Thomas Brasch: Die Liebe und ihr Gegenteil 2001 Buchveröffentlichung „TheaterPeripherien“ (gewidmet Franca Kastein) Ivan Stanev, Brigitte Maria Mayer, Yoko Tawada, Gerhard Rühm, Maria Zinfert/ Blixa Bargeld, Thomas Macho uva.. 2004 - 2022 Mitarbeit für die Band EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN (u.a. literarische Recherche, Mitredaktion bei Veröffentlichungen, insbesondere bei dem konzeptuellen Album LAMENT (VÖ 2014), entstanden zum 100 jährigen Gedenken an den 1. Weltkrieg. 2005 – Dramatische Video-Text-Aufführung im Jüdischen Museum/ Lange Nacht der Museen zu Berlin: Thomas Brasch – LeseFuge (Mit Blixa Bargeld, Marion Brasch, Herbert Fritsch, Lars Rudolph, Otto Sander, Anna Thalbach, Angela Winkler) 2012 – Beitrag für edition Text + Kritik Thomas Brasch , 2015 – 2022 Persönlicher Assistent und Management für Blixa Bargeld. 2019 und 2024 Veröffentlichungen „Road-Movie-Poems“ für Nina Staehli . Seit 2015 Freier Autor. 2025 – Buchhandelsausgabe FULLER, Moloko Print. 2025 – SALON FATALE. i.V. Buchveröffentlichung: „Flaneur du Mal“
www.hartmutfischer.org
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Flaneur du Mal
"Das ist mein schönstes Buch - mit Abstand" (Annette Schmitt, Buchhändlerin)
"... und reine Poesie." (Dr. Gisela Rumpp, Klassische Archäologin)
"Schön gemacht. Excellent." (Blixa Bargeld, Musiker, Bundesverdienstkreuzträger)
"... sehr schön und tolle prosapoesi/ texte/ fragment (verkleidet als spätmodernistischen roman?)" (Carl-Johan Vallgren, Schriftsteller, August-Preisträger, Schweden)
"... was für ein eigenes, eigenartiges, besonderes, was für ein schönes Buch! Hab Dank!" (Dr. Michael Farin, Verleger)
"... schön gemacht!" (Claudia Gehrke, Verlegerin)
"Wenn ich den Text lese, brauche ich einen neuen Kopf." (Nina Staehli, Künstlerin)
"... neo-manichäischer Stream-of-Consciousness-Porn..." (Heinrich Dubel, Eratik-Institut)
„Zwischen 1997 und 2003 war die Buchhandlung „Juliettes Literatursalon“ in Berlin die Anlaufstelle für Exzentriker, Avantgardisten und sonstige Unangepasste aus Kunst und Kultur. Mit „FULLER“ legt der ehemalig Inhaber, Autor und Performancekünstler Hartmut Fischer nun seinen neuen Roman vor: Einen 163-seitigen Rausch irgendwo zwischen Sex, Gewalt, Tod und der Banalität des Seins; zwischen Feuilleton und der Gosse. Ein sprachgewaltiges, lyrisches Schlachtfeld, auf dem er immer wieder zwischen Erzählformen, Sprachen, Zeiten und Räumen pendelt, stolpert, taumelt. In oftmals verstörendem Tempo wechselt Fischer in zehn Kapiteln vom Monolog zu zerrissenen Gedankenfetzen, Gedichten, abstrakten Kurzgeschich- ten, metaphorischen Ausmalungen und theatralischer Bühnendramatik. Ein rastloser Ritt durch Bewusstsein und Unterbewusstsein, vorbei an Bertolt Brecht, Blixa Bargeld, Thomas Mann oder Heiner Müller. Fischers Trip, auf dem sich Fiktives mit Autobiographischem zu einem intensiven, schwer verdaulichen und nicht immer ganz leicht zu entschlüsselnden Ganzen vermischt.“ Thomas Clausen {Sonic Seducer)
„Linguistically this book is a heavyweight, an anvil, a lyrical theatre-of-war that incessantly grinds, races, dances and staggers through forms, languages, times and spaces, and does so enthrallingly. The texts are written with a biting, incessant beauty that, having read it once, stick in the marrow, a bit of Marat/Sade, a bit of slapstick, full of wildness, brutality and…clarity. Yvonne Knop’s translation that is included in the same volume more than does justice to the original, rendering Fischer’s often difficult-to-translate texts flowingly, matching the power of the source. An absolute original. Mark Kanak, Author, Tractatus illogico-insanus Translator, Walter Serner's Letze Lockerung (English)
2024
Preis von:
kosmoskulturstiftung
Baar-Zug, Schweiz
2005
Hauptstadtkulturfonds
LeseFuge Thomas Brasch - Die Liebe und ihr Gegenteil oder Mädchenmörder Brunke
Wikipedia
Termine "Flaneur du Mal"
Literarischer Spaziergang Berlin
"Die schönste Kunst der Subversion"
Artikel in Kunst_Und_Kante 1.Q.2026
Nächste Termine
SALON FATALE
19. Februar 2026
15. Mai 2026
Donnerstag 11. Dezember 2025 um 20 Uhr
SALON FATALE - "Denken ohne Geländer"
JULIANE LIEBERT-Mörderballaden
BIGNIA WEHRLI-Video
MISS BATEMAN-Foto
AGNES HESTHOLM-Gesang/Performance
HARTMUT FISCHER/ J.I.AUERBACHS Selbstmörder-Wettbewerb
"Beiläufig gesagt wird es nicht mehr lange dauern bis ein anderer Milliardär seinem Kollegen "Die Vernichtung der Armen" de facto vorführen wird - was kostet ein Blutbad? Auch nur Geld. Danach wird man sich über die endgültige Sicherung des Reichtums bei Sekt und Austern freuen"
Club der Polnischen Versager Berlin
23.10.2025 Grand Finissage Les Artistes del Tacco
18-20 Uhr
24.9.2025 Vernissage 18-20Uhr
Künstler del Tacco (bis 25.10.2025)
Il Milanese del Tacco, Stettiner Str.63 13357 Berlin
SALON FATALE:
2. - 14. September 2025
im Club der Polnischen Versager, Ackerstraße 168, 10115 Berlin
DIE NIEDERTRÄCHTIGE ERMORDUNG DER DAGNY JUEL
THE WICKED ASSASSINATION OF DAGNY JUEL
und
"MÖCHT`ICH EIN KOMET SEYN"
Hommage á FRANCA KASTEIN zum 25. Todesjahr (+ 13.8.2000)
VIDEO ihrer letzten Performance vom 29. Februar 2000 in Juliettes Literatursalon Berlin
LeseTextMaschine - Marquis de Sade - Justine und Juliette
special hosts & books 6. und 13.9.
Literaturperformance: FULLER Hartmut Fischer, Objekte: Madame Nocturna Aneta Panek,
Sopran: Jadwiga Kirschanek
special guests & books 6.9.
Mark Kanak: Walter Serner - Last Loosening und Ekkehart Opitz - Im Korridor
2. - 14.9.2025 -SALON FATALE- FOTO-Projektion-Ausstellung: MISS BATEMAN
Franca Kastein verstarb unter tragischen Umständen am 13.8.2000 mit nur 31 Jahren. Ihr größter Bühnenerfolg und zugleich ihr Bruch mit dem damaligen System Theater mit ihren damals dominierenden Personen, war ihre Interpretation mit der Lulu am Maxim Gorki Theater Berlin und ihrem radikalen Weggang. Ihr Einstieg und Ausstieg aus der FilmIndustrie eine Rolle in Volker Schlöndorffs "Die Stille nach dem Schuss".
Nach 25 Jahren und erstmaliger Sichtung und Digitalisierung des Videoarchivs von Juliettes Literatursalon möchte der SALON FATALE an diesen außergewöhnlichen Mensch und die Schauspielerin erinnern.
Gezeigt wird nun erstmalig ihre letzte Performance vom 29. Februar 2000 in Juliettes Literatursalon, die im Rahmen der "LeseTextMaschine Marquis de Sade - Justine und Juliette" stattfand. Eine seit 1999 begonnene, mehrjährige Inszenierung bei der Blixa Bargeld, Katharina Thalbach, Thomas Brasch, Angela Winkler, Herbert Fritsch, Ines Burdow, Martin Wuttke, Inga Busch uva ebenso mitwirkten, wie TheoretikerInnen Gerburg Treusch-Dieter, Thomas Macho, Andreas L. Hofbauer und AutorInnen wie Durs Grünbein, Peter Brasch , Thea Dorn uva.
Video stills sind hier zu sehen:
FRANCA KASTEIN - MARQUIS DE SADE - JUSTINE UND JULIETTE/ PHILOSOPHIE IM BODOIR
und den damals hochschwangeren Ute Springer, Maria Schuster, Jacqueline Kiskerie (Jackie Hardt) und Jens Harzer, Hartmut Fischer über Video
Juliettes Literatursalon 29.2.2000
Eine weitere Würdigung gilt der 100 Jahre zuvor, mit nur 33 Jahren ermordeten Schriftstellerin, Theaterautorin und Komponistin Dagny Juel.
Sie war in ihrer Berliner Zeit im "Zum Schwarzen Ferkel" die herausragende weibliche Bohemian, die mit übelster Diffamierung seitens berühmter Männern wie August Strindberg oder ihrem Ehemann Stanislav Przybyszewski zu kämpfen hatte und schließich von einem Stalker in Tblisi erschossen wurde.
Ihr Werk und ihre Idee zu dem Kunstmagazin Pan wurde damals verschwiegen und doch ist sie eine der meist angeschauten weiblichen Personen und Projektionsfläche aufgrund vielfältiger Werke von Edvard Munch, der sie als einer der Wenigen gegen diverse Angriffe verteidigte.
19. Mai 2025 ab 19 Uhr
SALON FATALE Seance zum 254. Geburtstag von Rahel Varnhagen
Ablaufplan 19. Mai 2025 Club der Polnischen Versager Berlin
Jadwiga Kirschanek (Gesang), Agnieszka Pasek (Tusche/ Live-Drawing), Ekkehart Opitz (Text), Nina Staehli (Film) Madame Nocturna (Aneta Panek), FULLER (Hartmut Fischer)
Text
Rahel Varnhagen, „Berlinka“ und die verschollene „Justine“
Lied
Jadwiga Kirschanek - Fanny Caecilie Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy – „Nacht ist wie ein stilles Meer“
Text
Madame Nocturna & FULLER - „Die Menschenfeindin“
Die Gräfin Jewdokija Rostoptschina und die polnische Befreiungsbewegung im Widerstand gegen den Zaren
Lied
Jadwiga Kirschanek - Richard Strauss – „Mädchenblumen“ 2) Mohnblumen 3) Epheu
Text
Madame Nocturna - Gedicht
Text
Ekkehart Opitz – Im Korridor
Lied
Jadwiga Kirschanek - Richard Strauss – „Mädchenblumen“ 1) Kornblumen 4) WasserRose
Text
FULLER – Road-Movie-Poem
Film
Nina Staehli – Bigheaded Solitude
Text
FULLER – Road-Movie-Poem
Text
Madame Nocturna - Gedicht
Ein Abend gestaltet von Aneta Panek und Hartmut Fischer voller Schatten, Sprache und lebendiger Bilder
www.ninastaehli.com
www.mansarde-ap.com
www.anetapanek.net
www.hartmutfischer.org
Club der Polnischen Versager
Ackerstr.170, 10115 Berlin
12. Mai 2025
NEU ! Buchhandelsausgabe 2025, im Verlag Moloko Print, ISBN: 978-3-910431-99-7
Hartmut Fischer – FULLER RomanPoem, 163 Seiten, dt./engl.
Gedruckt im Letterpress-Verfahren, Orig. Heidelberger Cylinder Bj. 1954 mit schwarzer Fadenheftung.
Supplement I "Schöne Geister – Brasch, Brunke und das Berlin nach der Wende ".Interview mit Hartmut Fischer aus Text + Kritik THOMAS BRASCH, Supplement II "SANS FILTRE" Supplement III "Die 2307 Zeichen der Cupiditas" mit einer Illustration nach einem Foto von Nina Staehli, Übertragung ins Englische: Yvonne Knop
„Zwischen 1997 und 2003 war die Buchhandlung „Juliettes Literatursalon“ in Berlin die Anlaufstelle für Exzentriker, Avantgardisten und sonstige Unangepasste aus Kunst und Kultur. Mit „FULLER“ legt der ehemalig Inhaber, Autor und Performancekünstler Hartmut Fischer nun seinen neuen Roman vor: Einen 163-seitigen Rausch irgendwo zwischen Sex, Gewalt, Tod und der Banalität des Seins; zwischen Feuilleton und der Gosse. Ein sprachgewaltiges, lyrisches Schlachtfeld, auf dem er immer wieder zwischen Erzählformen, Sprachen, Zeiten und Räumen pendelt, stolpert, taumelt. In oftmals verstörendem Tempo wechselt Fischer in zehn Kapiteln vom Monolog zu zerrissenen Gedankenfetzen, Gedichten, abstrakten Kurzgeschich- ten, metaphorischen Ausmalungen und theatralischer Bühnendramatik. Ein rastloser Ritt durch Bewusstsein und Unterbewusstsein, vorbei an Bertolt Brecht, Blixa Bargeld, Thomas Mann oder Heiner Müller. Fischers Trip, auf dem sich Fiktives mit Autobiographischem zu einem intensiven, schwer verdaulichen und nicht immer ganz leicht zu entschlüsselnden Ganzen vermischt.“
Thomas Clausen {Sonic Seducer)
"Linguistically this book is a heavyweight, an anvil, a lyrical theatre-of-war that incessantly grinds, races, dances and staggers through forms, languages, times and spaces, and does so enthrallingly. The texts are written with a biting, incessant beauty that, having read it once, stick in the marrow, a bit of Marat/Sade, a bit of slapstick, full of wildness, brutality and…clarity. Yvonne Knop’s translation that is included in the same volume more than does justice to the original, rendering Fischer’s often difficult-to-translate texts flowingly, matching the power of the source. An absolute original."
„Sprachlich ist dieses Buch ein Schwergewicht, ein lyrischer theatre-of-war: Die Texte sind von einer beißenden, unaufhörlichen Schönheit, die nach einmaligem Lesen im Mark stecken bleiben, ein bisschen Marat/Sade, ein bisschen Slapstick, Wildheit, Brutalität, Klarheit. Die Übersetzung ins Englische von Yvonne Knop, die im selben Band enthalten ist, wird dem Original mehr als gerecht, gibt Fischers oft schwer zu übersetzende Texte fließend wieder und trifft die Kraft des Ausgangstextes. Ein absolutes Unikat.“
Mark Kanak, Autor, Tractatus illogico-insanus. Translator, Walter Serner's Letze Lockerung (English)