Ines Eck

Steckbrief

geboren am: 11.7.1956
geboren in: Aue
lebt in: Berlin, Spandau

Vita

Lektorin: "Du könntest, bis sich die Kultursituation wieder bessert, unter Pseudonym Trivialliteratur- und Krimis schreiben." Eck dachte, dass es klüger sein könnte, die Kultursituation zu verändern. Und ist darin gefangen. Ines Ecks Konjunktivroman "Steppenwolfidyllen" erhielt den Anna-Seghers-Preis der Akademie der Künste und hatte u.a. Stipendien des LCB und der Akademie Solitude zur Folge. "Regenbogengeschichten gebrannter Kinder" war "einstimmig und ohne Diskussion" für den Alfred-Döblin-Preis, Dramen u.a. für den Hamburger und den Europäischen Dramatikpreis nominiert. Ines Eck realisierte mit Torsten Kulick großflächige Einzelausstellungen "Texte für Analphabeten und Internationale" und erarbeitet mit ihm SpielFilme.

Kunst als geistig-emotionales Abenteuer, Kunst als Weckreiz. Ines Eck und Torsten Kulick begründeten die bibliophile Autoren- und Künstler Edition Textlandschaft, bauten die Kunstlandschaft Spandau auf und begründeten die Imaginäre Akademie der Künste. Bücher der Bibliophilen Buchreihe kamen u.a. in Vitrinen des Büchermuseums der Deutschen Bibliothek Leipzig, wurden von Galeristen provokant neben Arbeiten von Beuys gelegt, vom Literatur Archiv Marbach angekauft. Eck und Kulick verstehen sich als Grenzgänger, Fluxuskünstle: Worte, Bilder, Töne, Soziales. Eck bearbeitete in Kooperation mit dem Robert-Musil-Institut Klagenfurt Musils Mann ohne Eigenschaften und experimentierte, bis ihr Hirn explodierte. Wer will, wird Kühnstler in Archiven (Worte, Bilder, Töne, Soziales) finden.

Veröffentlichungen in Textlandschaften: Steppenwolfidyllen... Sommer 89. Zeitgeschichte II... Revoluschen: Die Vereinigungs finde findet im Theater statt. Zeitgeschichte III... Mauer ist mein Hoppepferd... Regenbogengeschichten gebrannter Kinder. Roman. Zeitgeschichte IV... Wedding ohne Hochzeit.. Selbst der Himmel weint. Bürgergeld statt Bürgerkrieg... Putschisten im Fleisch... Und meine Tränen wurden rot. Groschenreisen... Tacheles. Zerstörung einer Utopie... Theater am Straßenrand... Werther sagt Lotte... Kulturfeuilleton... Kneipenerzählerin... 


 

Würdigung

Anna-Seghers-Preis der Akademie der Künste
Literarisches Colloqium
Preußische Akadekie der Künste
Akademie Schloss Solitude
Walter-Dexel-Stipendium
Christian-Merian-Stiftung
Villa-Massimo
Bundespräsident Rau nannte uns "unschuldig verarmte, verdienstvolle deutsche Künstler"

Aktuelles

 "Das ist Ines Eck pur: Der Unruhe Grund geben und der Zeit eine Stimme", Zitat Theater der Zeit.  Veröffentlichungen im Internet ermöglichen Selbstbestimmung statt Marktbestimmung. Juroren einigen sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, er sei selten Kunst. Eck entschied sich, Episoden aus der Wirklichkeit (Erlebtes, Gehörtes, Gelesenes) als Arbeitsmaterial zu verwenden, Textrelevanz zu prüfen, mit direkter und indirekter Rede zu experimentieren, sie ermöglichen Subjektivität, Leerstellen, Lebendigkeit.  Prosa, Dramatik, Poesie. In der Wortauswahl ist Erzählerkommentar.  Im Roman Steppenwolfidyllen ging eine Frau in den Rollstuhl, um nicht mitmarschieren zu müssen. Im Alterswerk  Faltenlos ist nur der Tod / Theatralische Figuren sitzen Mann, Frau, Clown unfreiwillig im Rollstuhl. Sie verkörpern in klassischer Manier Kommunikations- und Entwicklungsprobleme im Bereich Politik, Familie, Kunst. Theatralische Figuren mischen sich in Zeitbeschreibung ein. 
Torsten Kulick  Ines Eck

MAUER HOPPEPERD


DADAR-DDR-DRAMATISCHES


DADAR-DDR-LITERATUHR


SEERÄUBERIN PAULA


KRONSTÄDTER AUFSTAND: DADAR-DDR-DRAMATISCHES IM THEATER DER ZEIT


SOMMER 89


REVOLUSCHEN


REGENBOGENGESCHICHTEN GEBRANNTER KINDER

IM FLUSS DER ZEIT

UND MEINE TRÄNEN WURDEN ROT

MESSER AM OHR Dramatischer Monolog - Van Goghs Briefe an seinen Bruder

HEILIGE ELISABETH IM ROSENKRANZ  Dramatischer Knochenmonolog

TACHELES - ZERSTÖRUNG EINER UTOPIE


MENSCH...OHNE...EIGENSCHAFTEN Ein Gespräch mit Robert Musik in mir
SELBST DER HIMMEL WEINT. BÜRGERGELD STATT BÜRGERKRIEG - DokuDrama


ImRosenkranz: ein Grafikbuch


Werther sagt Lotte Lotte sagt Werther


 

 

Zuletzt durch Ines Eck aktualisiert: 27.07.2026

Literaturport ID: 1047