Rainer Stolz wurde 1966 in Hamburg geboren, absolvierte dort eine Ausbildung zum Verlagskaufmann und studierte Soziologie, Psychologie, Philosophie und Pädagogik. Seit 1995 lebt er als freier Autor (v. a. Lyrik) sowie Kursleiter in der Erwachsenenbildung (Lyrik und Empathische Kommunikation) in Berlin.
Neben der Arbeit an Gedichten und Kurztexten umfasst sein poetisches Wirken über die Jahre Tätigkeiten als Rezensent, Herausgeber, Veranstalter und Lyrik-Coach, poetische Spaziergänge, poetische Improvisation als Performance und die Teilnahme an interdisziplinären Kunstprojekten.
Rainer Stolz erhielt zur Förderung seiner Lyrik diverse Stipendien.
Bisherige Gedichtbände: "Während mich die Stadt erfindet" (Elfenbein Verlag, Berlin 2007), "Spötter und Schwärmer. Haiku-Vogelporträts" (Edition Krautgarten, St. Vith 2012), "Selbstporträt mit Chefkalender" (Horlemann Verlag, Berlin 2014), "Mitlesebuch Nr. 137" (Aphaia Verlag, Berlin/München 2016), "flüchtige ankünfte" (KLAK Verlag, Berlin 2024).
Außerdem erschienen sind die Kurztexte-Sammlung "Stuckbrüche" (SuKuLTuR-Verlag, Berlin 2006), die Kurztexte-Sammlung "Störungsbetrieb. A & O-Töne" (edition rast, Berlin 2013) sowie gemeinsam mit Lars-Arvid Brischke "flügelzeug. Laut-, Listen- und Raubgedichte" als CD & Booklet mit Grafiken von Annette Kuhl (edition rast, Berlin 2015), die letzteren beiden als limitierte Künstlerpublikationen.
Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste und des Berliner Senats, 2005
Arbeitsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung Berlin, 2006
Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, 2006
Arbeitsstipendium des Berliner Senats, 2007
Arbeitsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung Berlin, 2010/11
Burgschreiber zu Beeskow, 2013
Recherche-Stipendium des Berliner Senats, 2021