Veronika Zorn, 1988 in Innsbruck geboren, studierte Politikwissenschaft, Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Sprachkunst in Wien, Innsbruck und Biel. Sie schreibt Lyrik und untersucht Sprache in poetischen Experimenten. Unter anderem fragt sie, was die Hand mit dem Denken macht, während sie schreibt. Ihre literarischen Arbeiten bewegen sich zwischen Schrift, Bild und Objekt. Zentrales Motiv ist dabei das Schweigen und seine (Gegen)Bewegungen.
Neben Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien erschienen 2025 notizen von der liken hand (taberna kritika, Bern) und überschreiben. ich spiele verstecken und gebe niemandem bescheid (Klever Verlag, Wien). 2020/21 sowie 2024/2025 war sie Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift JENNY. Sie lebt in Wien und Biel.
2026 – Berner Literaturpreis für notizen von der linken hand, taberna kritika, 2025.
2025 – Holfeld Tunzer Preis für überschreiben. ich spiele verstecken und gebe niemandem bescheid, Klever Verlag, 2025.
2024 – Literaturpreis der Universität Innsbruck aus der H. und K.-Zuegg-Stiftung (Anerkennungspreis).
2022 – Startstipendium für Literatur des österreichischen Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport.