- Vergabe an:
- Übersetzerinnen und Übersetzer
- Art der Förderung:
-
siehe Beschreibung
- Kategorie(n):
- Übersetzung
- Bewerbungsfrist:
- 30.09.2026
- Dauer:
Die Laufzeit beträgt 5 Monate.
- Zuwendung:
- 2000 Euro | monatlich
- Zuwendungsgeber:
- Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
- Link zur Ausschreibung
Voraussetzungen
Die Ausschreibung richtet sich an Übersetzer·innen mit deutschem Wohnsitz, die ihre Einkünfte überwiegend aus literarischen Tätigkeiten erzielen.
Beschreibung
Gastdozenturen des Deutschen Übersetzerfonds im Sommersemester 2027
Gesucht werden Seminarangebote von Übersetzer·innen an Hochschulen
Wer übersetzt, überwindet Grenzen – und sammelt dabei Wissen und Erfahrung an. Das Wissen der Praktiker·innen des literarischen Übersetzens ist zeitgemäßer denn je, es in sprachsensiblen Zeiten zu teilen und in den akademischen Diskurs einzubringen das Anliegen der Gastdozenturen des Deutschen Übersetzerfonds.
Auch im Sommersemester 2027 erhalten literarische Übersetzer·innen die Gelegenheit, ihren Blick auf die Übersetzungskunst in das Lehrangebot deutscher Hochschulen einzubringen. Der Reflexionsraum ist offen: Welche theoretischen Überlegungen können für den Übersetzungsprozess relevant werden? Wie wird eine Übersetzung einem Original gerecht? Welche Aspekte spielen bei den unterschiedlichen literarischen Gattungen oder bei der Neuübersetzung klassischer Texte eine Rolle? Unter welchen Begleitumständen entstehen Übersetzungen? Kritische Lektüren sind erwünscht, ebenso Methodenfragen und theoretische Ansätze zu diskutieren, die Übersetzungspraxis darzustellen und auszuprobieren.
Ins neunte Semester geht dieses Programm im kommenden Sommer. Angeboten werden sollen Seminare und Übungen im semesterüblichen Umfang (i.d.R. 12-15 Doppelstunden, wöchentlich oder in Blockseminaren, wenn nötig auch in einer digitalen Variante), die als Lehrveranstaltungen in den Vorlesungsverzeichnissen ausgewiesen und in die jeweiligen Studiengänge eingegliedert werden. Die Auswahl der zu berufenden Gastdozent·innen trifft eine unabhängige Jury (Julia Hubernagel, Nina Weller und Andreas Jandl). Die Gastdozenturen sind mit einer Dotation von 10.000 Euro verbunden, ggf. zuzüglich Erstattung von Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz.
Die Ausschreibung richtet sich an Übersetzer·innen mit deutschem Wohnsitz oder deutscher Staatsbürgerschaft, die ihre Einkünfte überwiegend aus literarischen Tätigkeiten erzielen. Bewerbungen um eine Gastdozentur im Sommersemester 2027 nehmen wir bis zum 30. September 2026 entgegen. Bewerben können sich auch jene, die eine solche Dozentur bereits mehrmals erhalten haben – jedoch mit neuem Lehrangebot oder einem Aufbauseminar. Neuauflagen desselben Lehrangebots an derselben Hochschule können nicht berücksichtigt werden. Die für das SoSe 2027 ausgewählten Gastdozent·innen sind von den DÜF- und Radial-Stipendienausschreibungen vom 15. Januar 2027 ausgeschlossen.
An dem Programm interessierte Hochschulinstitute und Lehrstühle sind eingeladen, ihr Interesse an einer Kooperation beim Deutschen Übersetzerfonds anzumelden.
Bewerbung
Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen:
• Biografische Angaben, inkl. Kontaktdaten (max. ½ Seite)
• Angaben zu Ausgangs- und Zielsprache(n)
• eine Auflistung der Übersetzungen und anderer Publikationen, ggf. Lehrerfahrung (max. 1 Seite)
• Motivation, Seminaridee (max. 1 Seite)
• Zielgruppe (Studierende bestimmter Philologien oder Fachbereiche, literaturwissenschaftliche Studiengänge allgemein, andere Eingrenzungen)
• Angaben dazu, ob bezüglich einer möglichen Gastdozentur bereits Kontakte zu Universitäten geknüpft wurden (optional). In diesem Fall benötigen wir auch eine kurze Bestätigung des jeweiligen Instituts (formlos per E-Mail an die untengenannte Adresse).
• eine Auflistung der drei präferierten Partneruniversitäten (optional)
• Sachberichte über bereits geförderte DÜF-Gastdozenturen
Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung unser Online-Bewerbungsformular. Nach dem Ausfüllen und Absenden erhalten Sie eine Bestätigungsemail mit einem Link für den Upload der erforderlichen Unterlagen, die bitte zusammengefasst in einem einzigen PDF (max. 10 MB) in deutscher Sprache eingereicht werden. Bei Fragen melden Sie sich bitte bei Nadja Prenzel (Email), Tel. 030 – 81 69 96 33.