Ein spannender Abend mit Mörderischen Schwestern – tiefgründig, abgründig, kraftvoll: Texte und Musik. Acht Krimi-Autorinnen präsentieren ihre Texte, eine thematische Vielfalt, die tief in menschliche Abgründe, Gewalt und Tod blickt und die dunkle Seite des Menschseins schonungslos ausleuchtet. Doch so düster die Geschichten auch sein mögen: Im wahren Leben setzen die Mörderischen Schwestern e.V. seit 30 Jahren auf das genaue Gegenteil: Solidarität, Zusammenhalt und ein starkes Miteinander. Eingeladen wird in die Lettrétage (Veteranenstraße 21, 10119 Berlin) am Donnerstag, den 29. Oktober, zu 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Mit dabei sind die Autorinnen Anne Bandel, Helene Baumann, Astrid Ann Jabusch, Maike Möller-Engemann, Swenja Karsten, Slavica Klimkowsky (in ihren Händen liegt auch die Moderation), Anja Marschall und Carolyn Srugies. Jede hat eine begrenzte, kurze Zeit zur Verfügung, bis ein Schuss den Text abrupt beendet. Dann folgt die nächste Autorin… Die musikalische Begleitung übernimmt Jutta Wilbertz mit Improvisation und Eigenkompositionen.
Mörderische Schwestern e.V. ist übrigens der größte europäische gemeinnützige Verein deutschsprachiger Kriminalautorinnen, der sich der Förderung der von Frauen verfassten Kriminalliteratur widmet, und begeht 2026 sein 30-jähriges Jubiläum: In dessen Rahmen findet dieses Event statt. Etwa 750 Schriftstellerinnen und der Kriminalliteratur verbundene Frauen sind „Mörderische Schwestern“, organisiert in 14 Regiogruppen. Sie leben und arbeiten in 19 Ländern: in Japan, Österreich, der Schweiz, England, Frankreich, Schweden, Portugal, Irland und Deutschland. In Brandenburg und Berlin sind es rund 70 Autorinnen; sie treffen sich regelmäßig an jedem 13. eines Monats im Kreuzberger Wirtshaus „Max und Moritz“.