Agnieszka Lessmann

Agnieszka Lessmann
© Rebecca Lessmann

Steckbrief

geboren am: 30.8.1964
geboren in: Lodz/ Polen
lebt in: Bergisch Gladbach

Vita

Agnieszka Lessmann wuchs in Polen, Israel und Deutschland auf und lebt gegenwärtig in der Nähe von Köln. In Köln studierte sie Germanistik, Italianistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und arbeitet seitdem als freie Autorin und Kulturjournalistin. Seit 1991 entstanden acht Hörspiele, darunter „Cobains Asche“ (SWR 2004) und das autobiographische Stück „Mörder“ (Dlf/SWR 2011), das die Akademie der Darstellenden Künste zum „Hörspiel des Monats Oktober 2011“ kürte. Es war ebenfalls für den Hörspielpreis der Kriegsblinden und den Prix Europa nominiert und wurde vom Polnischen Rundfunk in übersetzter Fassung übernommen.  Agnieszka Lessmann arbeitet seit 2015 auch als Dozentin in Integrationskursen für Migranten. Aus diesen Erfahrungen entstanden sowohl das Hörspiel „Einstiegskurs“ (SWR 2018), als auch ihr erster Gedichtband "Fluchtzustand" . Ihre Arbeit daran wurde im Jahr 2016 durch ein Autorenstipendium im Künstlerhaus Edenkoben unterstützt. Weitere Stipendien erhielt sie von der Kunstiftung NRW und der Film- und Medienstiftung NRW. Sie  ist Mitglied des P.E.N. Deutschland e.V.


In ihren Texten spielt die kritische Auseinandersetzung mit vorgefassten Konzepten sowohl inhaltlich als auch ästhetisch eine zentrale Rolle. So handelt ihr erstes Hörspiel "Variationen um einen Haustürschlüssel" von den Möglichkeiten des Erzählens und seinen ideologischen Implikationen. In "Cobains Asche" skizziert sie die Doppelbiographie von Kurt Cobain und Courtney Love und verhandelt dabei u.a. die Macht von Vorurteilen.

Würdigung

Autorenstipendium der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur im Künstlerhaus Edenkoben 2016


Literaturstipendium der Kunststiftung NRW 2013 für das Romanprojekt „Grüne Grenze“.


„Mörder“ wurde von der Jury der Deutschen Akadmie der Darstellenden Künste zum „Hörspiel des Monats Oktober 2011“ bestimmt. Es wurde als eine von drei Produktionen für den Hörspielpreis der Kriegsblinden 2012 nominiert und war die Einreichung der ARD/ Deutschlandradio zum Prix Europa 2012.


Hörspiel-Autorenstipendien der Filmstiftung NRW 2003 für „Cobains Asche“, 2009 für „Mörder“ und 2012 für „Grüne Grenze“.


„Cobains Asche“ erreichte beim „ARD-Online-Award 2004“  den 2. Platz.

Aktuelles

Lesungen



05.03.2020, 20 Uhr
Kultursalon Freiraum Köln-Sülz, Gottesweg 116a
Lesung und Gespräch mit Anke Glasmacher, Agnieszka Lessmann und Wolfgang Schiffer

09.05.2020, 20 Uhr, Lesung und Publikumsgespräch mit Anke Glasmacher, Dincer Gücyeter, Agnieszka Lessmann und Wolfgang Schiffer  im Rahmen der Kölner Literaturnacht,
Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41-43, Köln-Deutz


 

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Über die Verhältnisse

Dittrich/ Köln 2019Lyrik

Weiter im Text

Janus/ Köln 1991Lyrik

Gänsehaut. Prothesen

Nyland-Stiftung/ Köln 2007Lyrik

Lovestories

Förtner & Kroemer/ Köln 1986Prosa

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

Am Erker

Daedalus/ Münster 2015Prosa

Übersetzungen

Svetlik, Ausgabe 74

Prag 2020Lyrik

Über Werk / Autor

Von Polen her. Europa denken

Weimarer Verlagsgesellschaft/ Weimar 2015Interview

sonstige Werke

Einstiegskurs“. Produktion SWR 2018. Regie Felicitas Ott. Mit Karina Plachetka, Hedi Kriegeskotte, Michael Stiller, Dunja Dogmani u.a.


Monolog einer hässlichen Frau“. Produktion SWR 2015. Regie Alexander Schuhmacher. Mit  


Agnes Mann, Jana Schulz, u.a.


Mordercy“. Produktion: Teatr Polskiego Radia 2014. Übersetzung: Małgorzata Syzmankiewicz. Regie: Janusz Kukuła, mit Danuta Stenka u.a.


Grüne Grenze“. Produktion SWR/ Deutschlandfunk 2013. Regie: Alexander Schuhmacher, mit Bettina Engelhard, Corinna Kirchhoff, Christof Wackernagel u.a.


Mörder“. Produktion: Deutschlandfunk/ SWR 2011. Regie: Christine Nagel, mit


Dagmar Manzel u.a


Cobains Asche“. Produktion: SWR 2004. Regie: Walter Adler, mit Sophie Rois,


Matthias Koeberlin, Ulrich Noethen u.a.


"Fotografien". Produktion: Bayerischer Rundfunk 1993. Regie: Irene Schuck.


"Im Laufe des Jahres". Produktion: Radio Bremen 1993. Regie: Christiane Ohaus.


Variationen um einen Haustürschlüssel". Produktion: Radio Bremen 1991


Regie: Rüdiger Kremer.


 

Zuletzt durch Agnieszka Lessmann aktualisiert: 18.02.2020

Literaturport ID: 3125