Frank Barsch

© frei

Steckbrief

geboren am: 2.3.1960
geboren in: Helmstedt
lebt in: Heidelberg

Vita

Autor (Prosa, Lyrik, Hörspiel)
Literaturwissenschaftler, Dozent für literarisches Schreiben und Schreibdidaktik (Universität Mannheim, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Universität Landau-Koblenz)
Studium der Germanistik und Romanistik, Promotion über das Bild des Intellektuellen in Martin Walsers Prosa
Literatur- und Theaterkritiker für verschiedene Medien.

 

Würdigung

Frank Barsch kann Lesern etwas beibringen. Zum Beispiel, dass man sich auf Dauer nicht heraushalten kann, dass es kein Entkommen gibt. Distanz ist nicht wirklich möglich. Und so ist sein Roman ein betont undistanziertes Buch. Es ist eine Konfrontationsleistung. Mit der Welt, wie sie eigentlich nicht sein kann.
Franz Schneider (RNZ), zu „Am Anfang war die Nacht“


Aktuelles

Mitbegründer des Festivals Literatur Herbst Heidelberg

Expedition Poesie Heidelberg-Prag, literarisches Übersetzungsprojekt der UNESCO Cities of Literature Heidelberg und Prag

Konzeption und Organisation des Preis der Heidelberger Autorinnen und Autoren

Harry, der Sommer und ich, Roman (erscheint im Herbst 2019)

Am 9. November 2019 bei den ARD-Hörspieltagen im ZKM-Karlsruhe, Aufführung von: Hinter den Kulissen war nichts. Zusammen mit dem Musiker Daniel de Jong, 19 Uhr, Klangdom.

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Veröffentlichungen in Anthologien

Spaziergang am Anfang des neuen Jahrhunderts

Park Books, Zürich 2019Essay

Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften

poetin nr. 26

Leipzig 2019Lyrik

Scarlett, Effi und das Kinotheater

Delta Medien, Mannheim 2011Essay

Kleine Kritik am großen Selbstbewusstsein. Über die Funktion der Zeitung in der lokalen Öffentlichkeit

Zeit der Zeitungen, Katalog zur Ausstellung im Gutenberg Pavillon Mainz 2000Essay

Poesie, die auf der Straße liegt.

Börsenblatt des deutschen Buchhandels 1995Bericht

Der Krimi und die Daten, Überwachungstechnologie in Kriminalliteratur und –film,

München, Die Gazette 2013Essay

Von Krimis, Killern und von Filmen

Delta Medien, Spielzeit, Mannheim 2010Essay

Reise in einem Gedicht. Versuch, eine Sprachbewegung zu beschreiben

metamorphosen, Heidelberg 1998Essay

Unterhaltsamer Essay. Über die Forderung nach lesbaren Romanen

metamorphosen, Heidelberg 1995Essay

Herausgeberschaften

Wenn Armor trifft

Lothar Seidler Verlag Heidelberg 2000Erzählungen

Martin Walser - Werkausgabe

Suhrkamp Verlag Berlin 1997

sonstige Werke

Hörspiele


Nachtwachen, 27.11.1997, SDR2


Geht's Ihnen manchmal genauso?, Bermudafunk, 2005


Hinter den Kulissen war nichts, in Zusammenarbeit mit Daniel De Jong und der Musikochschule Trossingen, 18.5.2019, Literaturtage Heidelberg.


 


Vorträge und Moderationen


Literarisches Schreiben als Selbsterkenntnis; Vortrag: Biberacher Literatursommer 2002.


Nehmen wir überhaupt noch was ernst. Literatur und ihre Didaktik, Vortrag, Goethe-Institut Vilnius, Oktober 2003.


Der Erzähler in seiner Zeit. Über Sten Nadolny, Vortrag: 2 lesen 1, Walldorf, 2004.


Themenreihe zum Kriminalroman, Workshop und Podiumsdiskussion mit Carlo Schäfer und Thomas Wörtche, Autorengespräch mit Thea Dorn, Stadtbücherei Heidelberg, Herbst 2008.


Literatur im Kopf des Lesers. Und: Was hat der Autor damit zu tun?, Vortrag: Deutsch Amerikanisches Institut Heidelberg, 19.9.2015.


Was ist gute Literatur? Gespräch mit Peter Staengle und Franz Schneider. Deutsch Amerikanisches Institut Heidelberg, 17.9.2016.


Sprache unter Druck. Schriftsteller und Zeitgeist. Mit Marcel Beyer. Gespräch: Deutsch Amerikanisches Institut Heidelberg, 9.2.2017.


Was ist Poesie?, Gespräch mit Jancu Sinca, Volkshochschule Heidelberg, 3.5.2018.


Autor, Leser, Markt. Über das Schreiben. Ulyanowsk, Deutsche Tage, 22.8.2018.


Zeit für Heine. Vortrag im Studium Generale der Hochschule Niederrhein, Krefeld, 13.11.2018.


Neue Lyrik. Gespräch mit Carolin Callies. Pädagogische Hochschule Heidelberg, 25.6.2019





 

Zuletzt durch Frank Barsch aktualisiert: 03.01.2020

Literaturport ID: 2919