Günter de Bruyn

© Renate von Mangoldt

Steckbrief

geboren am: 1.11.1926
gestorben am: 4.10.2020
gestorben in: Bad Saarow

Vita

Günter de Bruyn wurde 1926 in Berlin-Britz geboren. In den Jahren 1943 bis 1945 war er Flakhelfer, Soldat, wurde verwundet und geriet in Gefangenschaft. Im Land Brandenburg war er dann von 1946 bis 1949 Dorfschullehrer. Anschließend war er bis 1961 Bibliothekar in Ost-Berlin und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Bibliothekswesen der DDR. Seit 1961 ist er freiberuflicher Schriftsteller.

Günter de Bruyn ist Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin sowie Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Des weiteren ist er Ehrendoktor der Universität Freiburg/ Br. und der Humboldt-Universität Berlin.

Am 4. Oktober 2020 ist Günter de Bryun in Bad Saarow gestorben.

Würdigung

Thomas-Mann-Preis


Heinrich-Böll-Preis


Literaturpreis der Bayrischen Akademie der Schönen Künste


Jean-Paul-Preis


Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung



und andere mehr.

Werk

Eigenständige Veröffentlichungen

Verwandtes

Literatouren

Günter de Bruyn

Märkische Musenhöfe

An der Entwicklung der deutschen Literatur im 18. Jahrhundert war mit dem Freiherrn von Canitz und mit Ewald von Kleist auch der märkisch - pommersche Adel beteiligt, und auf den Herrensitzen an der Spree, Oder und Havel wuchs im Lauf des Jahrhunderts das Interesse an ihr. Die französischen Bildungseinflüsse wurden allmählich geringer, und als nach dem Tod Friedrichs des Großen, 1786, deutsche Sprache und Literatur auch im Königshof Eingang fanden, stärkte das zusätzlich diese Tendenz auch in Adelskreisen, und es setzte an einigen Orten eine Art Mäzenatentum ein. Um 1800 gab es märkische Herrensitze, die man Musenhöfe nennen könnte. Am ehesten trifft diese Bezeichnung wohl auf Fouqués Nennhausen und die Finckensteinischen Güter Madlitz und Ziebingen zu.

Zuletzt durch Günter de Bruyn aktualisiert: 21.10.2020

Literaturport ID: 189